Nelken (Gewürznelken) - Heilpflanze - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Nelken (Gewürznelken) - Heilpflanze

Heilpflanzen
Nelken sind besonders in der Küche als kräftiges Gewürz bekannt, z. B. bei Rotkohlgerichten, Wildgerichten oder als Zutat bei Glühwein.

Die Gewürznelke war früher sehr kostbar, da sie von den legendären Gewürzinseln, den Molukken stammte. Händler aus Arabien brachten die Gewürznelken nach Europa. Zu dieser Zeit kämpften die europäischen Händler jahrhundertelang um die Vorherschaft im Nelkenhandel.

In Deutschland wird die Gewürznelke nur sporadisch verwendet. In Indien, China und im Orient gehört sie jedoch zu den üblichen Küchengewürzen.

Angeblich leitet sich der Name der Gewürznelke von Nagel ab, da die Blütenknospen kleinen Nägeln ähneln.
Heilwirkung Gewürznelken
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Inhalt

Nelken (Gewürznelken) –Naturheilkunde
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Nelken (Gewürznelken) – Pflanzenbeschreibung
Nelken (Gewürznelken) – Geschichte
Nelken (Gewürznelken) - Verwendete Pflanzenteile
Nelken (Gewürznelken) - Inhaltsstoffe
Nelken (Gewürznelken) – Heilwirkung
Nelken (Gewürznelken) - Anwendungsbereiche
Nelken (Gewürznelken) – Nebenwirkungen
Nelken (Gewürznelken) - Kontraindikation
Nelken (Gewürznelken) - Anwendung
Nelken zur Mundpflege
Nelken Einreibungen
Nelken in der Küche
Nelken (Gewürznelken) –Naturheilkunde

In der Heilkunde werden sie zur Verdauungsförderung, gegen Zahnschmerzen und als Einreibemittel eingesetzt. Mit unserer Nelkenblume, die bei uns wächst, hat die Gewürznelke keine Verbindung. Die Nelken-Blumen wurden jedoch nach der Gewürznelke benannt, weil ihr Duft ein wenig ähnlich ist.
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten: Nelken, Gewürznelken, Negelken oder Nägelein.
Nelken (Gewürznelken) – Pflanzenbeschreibung

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Syzygium aromaticum, Caryophyllus aromaticus und sie gehört zur Pflanzenfamilie der Myrtengewächse.

Heimisch ist die Heilpflanze auf den Molukken, wird aber nahezu überall in den Tropen angebaut.

Der Baum ist immergrün und wird bis zu 20 Metern hoch. Alle Teile des Nelkenbaums riechen stark würzig.

Der Baum hat 15 cm lange Blätter, die spitz sind und eiförmig aussehen.

Die Blüten sind gelblich-rot sind vierzählig und stehen in Trugdolden. Sie duften stark und intensiv.

Die Beeren-Früchte, die sich aus den Blüten entwickeln sind dunkelrot. Die Blütenknospen verfärben sich beim Trocknen braun und sehen ähnlich wie kleine Nägel aus. Sie riechen aromatisch, schmecken leicht süßlich und brennen auf der Zunge. Drückt man mit dem Fingernagel leicht darauf, sondern die Knospen Öl ab.
Nelken (Gewürznelken) – Geschichte

Schon im alten Ägypten und auch China war die Gewürznelke bekannt und geschätzt, bevor sie von den Arabern nach Europa gebracht wurde.
Schon im vierten Jahrhundert wurde die Gewürznelke in Europa erwähnt, als Kaiser Konstantin dem Papst Sylvester I Gewürznelken überreichte.
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Zudem wurde das wertvolle Gewürz bzw. Heilpflanze von Hildegard von Bingen erwähnt. In früheren Zeiten wurden die Gewürznelken sogar mit Gold aufgewogen.

Um eine Ansteckungsgefahr mit der Pest im Mittelalter zu verringern, trugen Ärzte Nelkenketten und kauten die Knospen der Pflanze.
Nelken (Gewürznelken) - Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die getrockneten Blütenknospen. Diese enthalten das ätherische Öl. Es besteht zu 80 bis 95 Prozent aus der Substanz Eugenol. In kleinen Mengen kommen daneben die Stoffe Acetyleugenol und ß-Caryophyllen vor.
Nelken (Gewürznelken) - Inhaltsstoffe

In den Blütenknospen befinden sich folgende Inhaltsstoffe:

Ätherische Öle, Beta-Sitosterol, Ellagsäure, Flavonoide, Gerbstoff, Kaempferol und Salicylate
Nelken (Gewürznelken) – Heilwirkung

Die Heilwirkung der Blütenknospen ist:

  • antibakteriell
  • beruhigend
  • fungizid (fungizid bedeutet pilztötend)
  • krampflösend
  • schmerzstillend
  • schweißtreibend
Nelken (Gewürznelken) - Anwendungsbereiche

Verwenden kann man die Gewürznelke z. B. bei:

Nelken (Gewürznelken) – Nebenwirkungen

Unverdünntes Nelkenöl reizt die Schleimhäute.
Nelken (Gewürznelken) - Kontraindikation

Während einer Schwangerschaft sollte man auf Gewürznelken verzichten, da sie möglicherweise Wehen auslösen können. Auch sollte man, wenn man blutverdünnende Medikamente einnimmt, vor einer Verwendung seinen Arzt fragen, da das enthaltene Eugenol in Verdacht steht, dass Blut ebenfalls zu verdünnen.
Nelken (Gewürznelken) - Anwendung

Die Einsatzgebiete der Nelken entsprechen der Wirkung der ätherischen Öle: appetitanregend, verdauungsfördern, antibakteriell und schmerzstillend.
Nelken zur Mundpflege

Zur Pflege von Zähnen und Zahnfleisch können die Nelken in zweierlei Hinsicht hilfreich sein. Zum einen wirken sie antibakteriell und andererseits schmerzstillend. Wegen dieser Eigenschaften befinden sich Nelken häufig im Mundwasser und Zahnpasta. Meist werden aber nur geringe Mengen der Gewürznelke verwendet, weil sie intensiv riechen und schmecken.
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Vor allem früher wurde das ätherische Öl der Nelke häufig in der Zahnheilkunde verwendet.

Auch heute noch kann man Zahnschmerzen mithilfe von Nelken lindern, beispielsweise, wenn der Zahn nach einer Zahnbehandlung noch schmerzhaft gereizt ist oder wenn der Zahn aufgrund von Nervenirritationen schmerzt.

Dazu kann man ätherisches Nelkenöl sparsam einsetzen oder eine Gewürznelke zwischen Zahnfleisch und Lippe in den Mund nehmen und eine Weile einwirken lassen
Nelken Einreibungen

Aufgrund seiner schmerzstillenden und entkrampfenden Eigenschaften wird das Nelkenöl auch als Einreibemittel verwendet. Man findet das Nelkenöl sowohl in Massageölen als auch in Kräutergeistern wieder. Behandelt werden damit schmerzende Muskeln und Gelenke. Zudem eignet sich Nelkenöl zur Behandlung von Rückenschmerzen und rheumatischen Schmerzen.
Nelken in der Küche
Klassisch ist die Verwendung in der Zubereitung zum Glühwein, Sauerkraut, Wild oder beim Rotkohl. Auch ist Nelke eine Zutat zum indischen Gewürztee Chai. Die Nelke gehört zudem zu den klassischen Lebkuchengewürzen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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