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Neuer Bluttest zur Erkennung von Brustkrebs

Wie die Bild Zeitung als erstes berichtete, haben Wissenschaftler aus Heidelberg einen marktreifen Bluttest entwickelt, der eine bessere Erkennung von Brustkrebs ermöglicht.

In einer aktuellen Studie zeigt dieser Test eine Treffsicherheit von 75 Prozent.

Experten gehen von einem Meilenstein in der Brustkrebsdiagnostik aus.
Bild: fotolia.de
Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, erklärte: „Der Bluttest sei eine neue, revolutionäre Möglichkeit, eine Krebserkrankung in der Brust nicht-invasiv und schnell mit Hilfe von Biomarkern im Blut zu erkennen“.

Mit diesem Bluttest können die gängigen Diagnoseverfahren wie Mammografie, Ultraschall oder MRT erweitern werden, wie das Universitätsklinikum Heidelberg und die Firma HeiScreen GmbH am Donnerstag mitteilten.
Aufgebaut ist der Bluttest auf der sogenannten Liquid Biopsy. Bei diesem Test können aus Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin oder Speichel Informationen über Erkrankungen gewonnen werden. Zudem können auch Botenstoffe von Tumorzellen untersucht werden.

Bei diesem neuen Test werden die Botenstoffe, die aktive Zellen bei einer Krebserkrankung ins Blut aussenden, nachgewiesen.

Prof. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, erklärte, dass der sogenannte Heiscreen-Test weniger aufwendig ist, als zum Beispiel eine Mammographie. Zudem könne der Bluttest schon Krebs nachweisen, bevor er mittels bildgebender Verfahren sichtbar ist.

Die Wissenschaftler haben in ihrem Test 15 verschiedene Biomarker identifiziert, mit deren Hilfe auch kleine Tumore nachweisbar sind.

An der Studie, die in den letzten 12 Monaten lief, nahmen mehr als 900 Frauen teil. 500 von diesen Frauen hatten Brustkrebs. Die Treffsicherheit des neuen Bluttests lag bei den Brustkrebspatientinnen demnach bei 75 Prozent. Bei den unter 50-Jährigen war die Quote mit 86 Prozent sogar noch höher, bei den über 50-Jährigen lag sie bei 60 Prozent.
Im weiteren Verlauf dieser Studie soll auch der Einsatz des Tests bei anderen Krebsarten untersucht werden, wie zum Beispiel Eierstockkrebs.

Wie die Wissenschaftler mitteilten, könnte der Bluttest künftig auch weitere Informationen über Krebserkrankungen liefern. So könnte der Bluttest, durch die genannten Biomarkern auch eine Metastasenbildung oder einen Rückfall frühzeitiger erkennen lassen. Auch könnten die Biomarker Auskunft darüber geben, ob eine Behandlung anschlägt.

Die Einführung des Bluttests ist noch für dieses Jahr geplant. Das teilte die extra gegründete Gesellschaft HeiScreen mit.

Ob die Krankenkassen die Kosten für diesen Bluttest übernehmen, ist noch nicht klar.

In Deutschland ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Allein 2018 erkrankten ca. 70.000 Frauen neu an Brustkrebs, das sind ca. 30 Prozent aller Krebsneuerkrankungen.

Brustkrebs hat bei einer frühzeitigen Erkennung eine Heilungschance von 95 Prozent.

Februar 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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