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Neues zum Zika-Virus

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In Europa wurde zum ersten Mal ein Baby geboren, das an Fehlbildungen leidet, welche vom Zika-Virus verursacht wurden. Das Kind kam mit Mikrozephalie in Spanien zur Welt.

Das Kind kam in Barcelona auf die Welt und ist der erste bekannte Fall, dass ein Baby in Europa mit Fehlbildungen durch das Virus geboren wurde. Über diesen Fall wurde in der spanischen Zeitung „El Mundo“ und über die Agentur Reuters berichtet.
Bild: pixabay website5
Infiziert wurde die Mutter mit dem Zika-Virus und auch mit Denguefieber wohl im Mai auf einer Lateinamerikareise. Die Fehlbildung des Fötus wurde bereits in der 20. Schwangerschaftswoche festgestellt. Die Mutter entschloss sich dennoch das Kind zur Welt zu bringen. Das Kind wurde mit einen verminderten Schädelumfang geboren, befindet sich aber in einem stabilen Zustand, berichtete der behandelnde Gynäkologe vom Hospital Vall d`Hebron in Barcelona.
In einer aktuell veröffentlichten Studie im Fachmagazin „Nature Microbiology“ warnen Forscher, dass wegen des Virus zehntausende Kinder mit Missbildungen auf die Welt kommen könnten. Weiter führen sie aus, dass bis zum Ende der derzeitigen Epidemie sich 93,4 Millionen Menschen mit dem Virus infizieren könnten. Darunter würden sich nach ihren Schätzungen 1.65 Millionen schwangere Frauen befinden.

Die Forscher aus den USA, Großbritannien und Schweden schrieben weiter, dass gerade in den besonders gefährlichen ersten Wochen einer Schwangerschaft ca. ein bis dreizehn Prozent der Föten von infizierten Frauen eine sogenannte Mikrozephalie oder andere Komplikationen entwickeln.
Diese Zahl würde bedeuten, dass in Lateinamerika und in der Karibik zehntausende Babys betroffen sein würden, deutet Alex Perkins von der Universität Notre Dame im US-Bundesstaat Indiana an.

Die auf einem mathematischen Modell beruhende Schätzung sei ein Worst-case-Szenario, sagte Perkins. Es sei aber realistisch. Die Zahlen seien zwar nicht sehr konkret, gäben aber immerhin eine Vorstellung von der Größenordnung der Folgen der Zika-Epidemie.

Der durch Stechmücken übertragene Zika-Virus ist überwiegend in Süd- und Mittelamerika anzutreffen. Brasilien ist dabei das am meisten betroffene Land. Unter anderem löst der Virus bei ungeborenen Kindern eine Mikrozephalie aus, eine Fehlbildung, bei der Babys mit einem abnormalen kleinen Kopf und damit mit Hirnschäden auf die Welt kommen. In Brasilien kamen bisher 1.700 Babys mit Missbildungen auf die Welt.

04.08.2016
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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