Pastinake (Peucedanum sativum) – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Heilmed-Krankheit.de
Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Pastinake (Peucedanum sativum) – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Zur Gattung Pastinake werden ca. 14 Arten gerechnet. Beheimatet ist die Heilpflanze in weiten Teilen Europas und im westlichen Asien. Die lateinische Bezeichnung der Pflanze lautet auch Peucedanum sativum.

Als Lebensmittel wird die Pastinakenwurzel schon seit Jahrtausenden geschätzt. Die Pastinake ist ein gut lagerbares und aromatisches Gemüse.
Inhalt

Pastinake (Peucedanum sativum) – Pflanzenbeschreibung
Pastinake (Peucedanum sativum) – Geschichte
Pastinake (Peucedanum sativum) - Verwendete Pflanzenteile
Pastinake (Peucedanum sativum) – Inhaltsstoffe
Pastinake (Peucedanum sativum) – Heilwirkung
Pastinake (Peucedanum sativum) – Anwendungsbereiche
Pastinake (Peucedanum sativum) – Nebenwirkungen
Pastinake (Peucedanum sativum) – Anwendung
Pastinake (Peucedanum sativum) – Pflanzenbeschreibung

Die Pastinake wächst wild in den meisten Teilen von Europa und Kleinasien bis Westsibirien.
Bild: pixabay website5


Die Pastinake gehört zur Pflanzenfamilie der Doldenblütler (Apiaceae) und der wissenschaftliche Name lautet „Pastinaca sativa“.

Die Pastinaken erreichen eine Wachstumshöhe zwischen 40 und 150 cm Sie haben eine fleischige beige Rübe, die bis zu 20 cm lang und bis zu 7 cm dick sind. Die Rübe sieht einer Karottenrübe sehr ähnlich.

Die kleinen gelben Blüten der Dolden blühen zwischen Juli bis September.
Pastinake (Peucedanum sativum) – Geschichte

Schon im Römischen Reich gehörte das Wurzelgemüse auf den gedeckten Tisch.

Plinius beschreibt Versuche, eine weniger scharfe Sorte zu züchten. Ihm zufolge ließ Tiberius die Pflanze jährlich aus dem Rheintal holen, wo sie kultiviert wurde. 820 wird sie im Klostergarten in St. Gallen angebaut.

Auch Dioskurides empfahl die Pastinake gegen z. B. Schlangengift und Würmer.

In Zeiten der Pest diente die Pastinake als Heilmittel gegen die Pest.

Im Jahr 2011 - 2012 wurde die Pastinake zum Gemüse des Jahres gewählt.
Pastinake (Peucedanum sativum) - Verwendete Pflanzenteile

Medizinisch verwendet werden die getrockneten Früchte, das getrocknete Kraut, die getrocknete Wurzel.
Pastinake (Peucedanum sativum) - Inhaltsstoffe

Extrakte der Pastinake haben eine Vielzahl von gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe.

So befinden sich in den Pflanzenteilen z. B.:

  • Proteine
  • Ätherische Öle
  • Kalium
  • Ballaststoffe
  • Bergapten
  • Vitamin C
  • Calciumoxalat
  • Xanthotoxin
  • Imperatorin
Bilder: pixabay website5
Pastinake (Peucedanum sativum) – Heilwirkung

Die Inhaltsstoffe der Pastinake wirken z. B:

  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • gefäßerweiternd
  • blutreinigend
  • harntreibend
  • beruhigend
Pastinake (Peucedanum sativum) - Anwendungsbereiche

In der Volksheilkunde wird die Pastinake bei folgenden Beschwerden eingesetzt.

So zum Beispiel bei:

Pastinake (Peucedanum sativum) – Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Die Wirksamkeit für die angegebenen Indikationen sind bisher nicht belegt.
Pastinake (Peucedanum sativum) - Anwendung

Angewendet wird die Pastinake innerlich.

Am einfachsten ist es die Rübe in der Küche zu verarbeiten. So lässt sich die Rübe z. B. als cremige Suppe oder als Püree zubereiten.

Man kann sich aber auch einen Tee aus Pastinake zubereiten.

Der Pastinaken-Wurzel-Tee – man könnte ihn auch einfach als ungewürzte Pastinaken-Brühe bezeichnen – hat eine harntreibende, ausleitende, krampflösende und schmerzlindernde Wirkung.

Für einen Tee aus Pastinaken-Blätter nimmt man einen gehäuften Teelöffel voll frisch zerkleinerter Blätter oder 1 EL getrockneter Blätter und übergießt sie mit einem viertel Liter kochendem Wasser. Der Sud muss für 10 Minuten ziehen und wird dann abgeseiht.

Von diesem Tee trinkt man täglich 2 Tassen.

Der Tee hilft zum Beispiel bei Nieren- und Blasenleiden (besonders bei Steinleiden), bei Fieber und Rheuma, aber auch bei Schlaflosigkeit, Lungenleiden oder Magenbeschwerden.
Fazit: Seit mehr als 2.000 Jahren wird die Pastinake als Nahrungsmittel geschätzt. Auch wurde sie als Heilmittel verwendet. Da in früheren Zeiten die Kartoffeln in Europa noch unbekannt war, Kartoffeln spielen erst seit etwa 200 Jahren eine größere Rolle, hatte die Pastinake eine ähnliche Bedeutung wie die Kartoffel heute.
Der Geschmack der Pastinake ähnelt der Petersilienwurzel bzw. wie eine Mischung aus Karotte und Sellerie.
Bilder: pixabay website5
Vorheriger Beitrag: Passionsblume (Passiflora incarnata) – Heilpflanze

Nächster Beitrag: Petersilie (Petroselinum crispum) – Als Heilkraut nutzen


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt