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Penisbruch- Ursachen, Symptome und Behandlung

Krankheiten
Penisbruch – allein die Vorstellung lässt die meisten Männer erschauern. Tatsächlich handelt es sich nicht um einen Bruch, sondern um einen Riss in den beiden Schwellkörpern, die am Penisrücken liegen. Die richtige Bezeichnung ist also Penisruptur (Ruptur=Riss). Kommt es zu einer Penisruptur, was in den meisten Fällen während des Geschlechtsverkehrs passiert, kommt es zu einem hörbaren Knacken, eben wie bei einem Bruch, verbunden mit starken Schmerzen – daher wohl auch die Bezeichnung Penisbruch.
Inhalt

Penisbruch - Ursachen
Penisbruch - Symptome
Penisbruch - Diagnose
Penisbruch - Behandlung
Penisbruch - Vorbeugen
Weitere Themen
Penisruptur (Ruptur=Riss)
Bild: fotolia.de
Penisbruch - Ursachen

Zu einem Penisbruch kann es nur kommen, wenn der Penis im erigierten Zustand ist und dabei stark abknickt. Beim Geschlechtsverkehr kann das passieren, wenn der Penis aus der Vagina rutscht und das eigene Gewicht oder das Gewicht der Partnerin, je nach Stellung, plötzlich den erigierten Penis belastet. Aber auch bei der Masturbation oder bei verschiedenen Sexualpraktiken kann es zum Penisbruch kommen.
Penisbruch - Symptome

Kommt es zu einem Penisbruch, merkt der Betroffene dies unmittelbar: Es knackt und schmerzt höllisch mit sofortigem Verlust der Erektion. Im weiteren Verlauf bilden sich Blutergüsse am Penis und Schwellungen, die sich bis in den Hodenbereich ausdehnen können. Ist zudem auch die Harnröhre betroffen, kann es zu Blutungen kommen.
Penisbruch - Diagnose

Um das Anschwellen zu verringern sollte der Penis als erstes gekühlt werden, was auch die Schmerzen etwas lindert. Es ist dringend anzuraten, einen Arzt aufzusuchen, um eventuelle Spätfolgen, wie Erektionsstörungen, Penisverkrümmung oder Beschwerden der Harnröhre zu vermeiden.

Für die Diagnosestellung reicht dem Arzt meist schon der Zustand des Penis. Dieser ist geschwollen, verkrümmt und durch die Blutergüsse dunkelrot bis bläulich verfärbt. Der Arzt wird nach der Vorgehensweise fragen, die zu dem Penisbruch geführt haben, ob beim Geschlechtsverkehr, bei der Masturbation oder bei außergewöhnlichen sexuellen Praktiken. Dies fragt er nicht aus reiner Neugier, sondern um das Ausmaß der Verletzung und die weitere Behandlung besser bestimmen zu können.

Um zu erfahren, ob es sich um eine Stauchung oder einen Riss der Schwellkörper handelt und ob die Harnröhre in Mitleidenschaft gezogen wurde, wird der Arzt bei der Untersuchung bildgebende Verfahren, wie Röntgen, Sonografie und eventuell die Magnetresonanztomografie (MRT) einsetzen. Die Aufnahmen geben detailliert Auskunft über die Art und das Ausmaß der Verletzung, was bei einer eventuellen Operation wichtig ist.
Penisbruch - Behandlung

Ein Penisbruch sollte man immer von einem Arzt behandeln lassen. Als Facharzt kommt hierfür der Urologe in Frage. Eine Operation ist bei einem Penisbruch die erste Wahl, um eine optimale Heilung zu gewährleisten sowie später wieder voll erektionsfähig zu sein. Die Risse werden bei der Operation wieder verschlossen und eventuelle Harnröhrenverletzungen versorgt.

Bei einer leichten Form der Penisfraktur kann auf eine Operation verzichtet werden. Hierbei wird außer Verbände, Kühlung gegen die Schwellung und Schonung nichts weiter getan. Zudem wird ein Medikament gegen mögliche Erektionen verschrieben. Meist ist diese Methode jedoch viel langwieriger und schmerzhafter als eine Operation.
Penisbruch - Vorbeugen

Einen Penisbruch kann man nur vorbeugen, indem man eine starke Biegung des erigierten Glieds vermeidet. Bei allzu heftigen sexuelle Aktivitäten sowie sexuelle Handlungen mit Hilfsmitteln riskiert man unter Umständen einen Penisbruch. Doch auch bei einem „ganz normalen“ Geschlechtsverkehr kann es zu solch einem Unfall kommen.
Fazit: Wenn Ihnen dieses „Missgeschick“ passiert und es bei Ihnen zu einem Penisbruch kommt, scheuen Sie sich nicht davor zum Arzt zu gehen, auch wenn es Ihnen peinlich ist. Die Folgeschäden bei einem nicht behandelten Penisbruch, wie Erektionsstörungen oder eine Penisverkrümmung sind so viel schwerwiegender, als der unangenehme Arztbesuch.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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