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Quecke, Gemeine – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Die Pflanze ist ein Gras, das über die gesamte nördliche Erdhälfte wächst. Als Heilpflanze ist die Quecke eher unbekannt. Helfen können Extrakte der Pflanze zum Beispiel bei leichten Harnwegsinfekten.
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Gemeine Quecke – Pflanzenbeschreibung
Gemeine Quecke - Verwendete Pflanzenteile
Gemeine Quecke – Inhaltsstoffe
Gemeine Quecke – Heilwirkung
Gemeine Quecke – Anwendungsbereiche
Gemeine Quecke – Nebenwirkungen
Gemeine Quecke – Kontraindikation
Gemeine Quecke - Anwendung
Gemeine Quecke – medizinische Anwendung
Gemeine Quecke – Nebenwirkungen
Bild: pixabay website5
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Die Pflanze ist unter weiteren Namen bekannt. So zum Beispiel:

  • Flechtgras
  • Graswurzel
  • Hundsgras
  • Rechgras
  • Ruchgras
  • Schließgraswurzel
  • Wurmgras
  • Zwecke
Gemeine Quecke – Pflanzenbeschreibung

Die gemeine Quecke (Elymus repens / Agropyron repens) ist eine Grasart, die bis zu 1,5 Metern in die Höhe wachsen kann. Der Wurzelstock der Pflanze ist weiß und weit verzweigt. Die Blätter der Pflanze sind länglich und schmal, sie sehen grasartig aus. Quecken bilden Ähren aus. Die Ähren sind etwa 10 cm lang, die Ährchen 3- bis 5-blütig, zweizeilig an der Ährenachse sitzend.

Die gemeine Quecke gehört zur Pflanzenfamilie der Süßgräser (Poaceae). Sie blüht von Juni bis Juli.
Gemeine Quecke - Verwendete Pflanzenteile

Verwendet in der Medizin wird die Wurzel der Pflanze.
Gemeine Quecke – Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Heilpflanze befinden sich im Wurzelstock. Und zwar: langkettige Zuckerstoffe, vor allem die Substanz Triticin. Zudem kommen in der Wurzel ca. 10 % Schleime und zwei bis drei Prozent Zuckeralkohole vor sowie geringe Mengen ätherisches Öl, dass sich unter anderem aus den Stoffen Carvacrol und Thymol zusammensetzt und die Wurzel enthält außerdem Kieselsäure.
Gemeine Quecke – Heilwirkung

Die Heilwirkung der Quecke ist leicht harntreibend
Gemeine Quecke – Anwendungsbereiche

Zum anderen können Quecke-Zubereitungen bei folgenden Erkrankungen helfen.

Gemeine Quecke – Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind zurzeit nicht bekannt.
Gemeine Quecke – Kontraindikation

Wer unter Wasseransammlungen im Körper (Ödeme) leidet, die beispielsweise durch eine Herzschwäche oder Nierenfunktionsstörung bedingt sind, sollte Quecke nicht einnehmen.

Für Schwangerschaft und Stillzeit liegen bis jetzt keine Untersuchungen zur Unbedenklichkeit vor. Auch für eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren reichen die Kenntnisse für eine Unbedenklichkeit der Quecke noch nicht aus.
Gemeine Quecke - Anwendung

Quecke – Teerezept: Man nimmt ca. 5 bis 10 Gramm geschnittener Queckenwurzel und übergießt diese mit 150 ml kochendem Wasser. Der Aufguss muss für 10 Minuten ziehen. Danach wird abgeseiht.
Bild: pixabay website5
Von dem Tee sollte man täglich 2 bis 4 Tassen in kleinen Schlucken trinken.

Auch ist es sinnvoll eine Kombination herzustellen, indem man die Queckenwurzel mit Hauhechelwurzel, Goldrutenkraut, Birkenblätter oder Brennnesselblätter mischt, um die Wirkung zu verstärken.

Wollen Sie eine Durchspülungstherapie anwenden, achten Sie auf ausreichenden Flüssigkeitsersatz.

Haben Sie Ödeme, zum Beispiel als Folge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit, soll eine Durchspülungstherapie mit Queckenwurzelstock nicht durchgeführt werden.

Treten während der Behandlung Fieber, Harnverhalt, Krämpfe beim Wasserlassen oder Blut im Urin auf, gehen Sie sofort zum Arzt.
Gemeine Quecke – medizinische Anwendung

Das HMPC hat Queckenwurzelstock als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung kann Queckenwurzelstock zur Erhöhung der Harnmenge und damit zur Durchspülung der Harnwege unterstützend bei leichten Harnwegsbeschwerden angewendet werden.

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) ist der wissenschaftliche Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur, der für die wissenschaftliche Bewertung von pflanzlichen Arzneimitteln zuständig ist.

Kommission E: zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und als Vorbeugung bei Nierengrieß.

Die Kommission E ist ein wissenschaftliches Gremium unabhängiger Experten, das für die Therapierichtung Phytotherapie beratend für das BfArM tätig ist. Die Kommission wird durch eine Geschäftsstelle unterstützt, die unter der Dienstaufsicht des BfArM steht.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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