Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Eine der ältesten Getreidepflanze ist die Rispenhirse. Der Ursprung der Pflanze liegt in Asien. Seit vielen tausend Jahre ist sie eines der wichtigsten Lebensmittel der einfachen Leute.

In der Volksmedizin gilt Hirse schon seit tausenden von Jahren nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Heilpflanze. Hirse soll z. B. zur Schönheit der Haare, der Haut und Nägel beitragen. Zudem wirkt Hirse aufbauend, wärmend, verjüngend, nervenstärkend, entwässernd, entgiftend und entzündungshemmend.

Rispenhirse - Naturheilkunde
Bild: pixabay website5
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) – Pflanzenbeschreibung
Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) – Geschichte
Rispenhirse - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe
Rispenhirse – Heilwirkung und Anwendungsbereiche
Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) – Anwendung
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Unter weiteren Namen ist die Hirse noch bekannt:

  • Echte Hirse
  • Deutsche Hirse
  • Rispenhirse
  • Hirse
Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) – Pflanzenbeschreibung

Heimisch ist die Rispenhirse in Europa und Asien. Bevorzugt wächst sie auf sonnigen trockenen Orten.

Sie ist weniger wärmebedürftig als die anderen Hirsearten und wird in Russland, Zentralasien, Nordchina und im Mittelmeergebiet angebaut.

Hirse ist eine einjährige Pflanze und erreicht eine Höhe von 50 cm bis 100 cm und besitzt Rispen als Blütenstand. Die Ährchen sind oft einblütig. Die runden Körner werden bis zu 3 mm dick.

Der wissenschaftliche Name der Rispenhirse lautet „Panicum miliaceum L.“ und sie gehört zur Pflanzenfamilie der Süßgräser (Poaceae).
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Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) – Geschichte

Schon vor 10.000 Jahren wurde die Hirse in der Mandschurei von den damaligen Menschen genutzt. So ist die Hirse wohl einer der ältesten Getreidesorten, wenn nicht sogar die älteste Getreidesorte, die vom Menschen genutzt wurde.

In Europa wird die Hirse seit ca. 6.000 Jahren genutzt. Da die Hirse keinen Kleber enthält, konnte man daraus kein Brot backen. Aus der Hirse wurde immer ein Brei hergestellt.

In der damaligen Zeit war die Bedeutung der Hirse als Heilpflanze eher gering. Im Mittelalter galt diese Getreideart als das „Brot des armen Mannes“ und wurde vielfach verwendet.

Erst in der heutigen Zeit wird die Bedeutung der Hirse als Heilpflanze höher eingeschätzt, vor allem gegen Alterserscheinungen und Zivilisationskrankheiten.

Hildegard von Bingen beschrieb die Pflanze so:

„Hirse ist kalt und mäßig warm und taugt nicht zum Essen, weil sie im Menschen weder Blut noch Fleisch vermehrt und ihm keine Kräfte gibt, sondern nur seinen Bauch füllt und seinen Hunger vermindert“.
Rispenhirse - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe

Verwendet von der Rispenhirse werden die Samen.

Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Rispenhirse sind:

  • Mineralien
  • Phytinsäure
  • Kieselsäure
  • Linole
  • Ungesättigte Fettsäuren
  • Vitamine
  • Lezithin
Rispenhirse – Heilwirkung und Anwendungsbereiche

Der Hirse wird folgende Heilwirkung nachgesagt.

Sie ist zum Beispiel:

  • nervenstärkend
  • aufbauend
  • augenstärkend
  • entgiftend
  • gewebestärkend

Anwendungsbereiche

Die Rispenhirse kann sowohl in der alltäglichen Ernährung, als auch als Heilmittel eingesetzt werden.

Die Hauptanwendung der Hirse ist die Anwendung gegen Alterserscheinungen.

Weitere Anwendungsgebiete in der Volksheilkunde sind zum Beispiel gegen:

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Rispenhirse (Panicum miliaceum L.) - Anwendung

Um die Heilwirkungen zu erreichen, muss die Hirse erhitzt, gekocht oder geröstet werden.

Da Hirse glutenfrei ist, kann sie auch von Personen, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, gezielt eingesetzt werden.

Um einen Hirsebrei herzustellen nimmt man 200 Gramm Hirse mit 600 ml Gemüsebrühe zum Kochen. Der Brei muss für 40 bis 60 Minuten durchziehen. Eventuell mit Gemüsebrühe wieder auffüllen. Verfeinern kann man den Brei z. B. mit angerösteten Zwiebeln oder gedünstetem Gemüse.

Hirsekörner kann man auch als Wärmekissen oder zur Kältetherapie verwenden. Hierfür werden die Hirsekörner in ein Stoffsäckchen gegeben und z. B. im Backofen erhitzt oder im Eisfach abgekühlt.

Zu den Anwendungsbereichen zählen Verspannungen, Muskelschmerzen, Verstauchungen, Prellungen, Menstruationsbeschwerden sowie müde und schwere Augen.

Vor der Anwendung sollten man sich jedoch bei seinem Arzt erkundigen, welche Anwendung einen selbst sinnvoll ist - warm oder kalt.
Heilpflanze Rispenhirse
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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