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Schädigt Zucker das Herz? Studie 2017

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Im Speiseplan der Menschen nimmt Zucker enorm viel Platz ein. Meist sind es gesüßte Getränke, wie z. B. Cola, Limo oder Tee und Kaffee. Zusätzlich liefern viele Fertigprodukte, Saucen, Dips und Frühstücksflocken sowie Süßigkeiten zusätzlich große Zuckermengen.

Im Oktober 2017 veröffentlichten Forscher der University of Surrey eine Studie über Zucker, in der sie schrieben „Zucker sei so schädlich, dass selbst gesunde Menschen durch hohen Zuckerverzehr in Gefahr gerieten, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln.
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Die Deutsche Gesellschaft (DGE) für Ernährung, die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) geben einen Grenzwert von 10 Prozent der täglichen Kalorienaufnahme an. Die WHO empfiehlt aktuell jedoch nur einen Zuckeranteil von unter 5 Prozent der täglichen Kalorienaufnahme.

Bei einer Kalorienaufnahme von 2.000 kcal macht das jedoch 50 g reinen Zucker aus oder, besser verständlich, 12 Teelöffel voll.
Bei den genannten Mengenempfehlungen der DGE, ÖGE und SGE orientiert man sich meist ausschließlich am Kariesrisiko. Nach der WHO ist das das geringste Risiko bei einem Zuckerverzehr von unter 5 Prozent und am Übergewicht, dass eher eintritt, wenn man viel Zucker isst.
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Nicht berücksichtigt werden bei der DGE, ÖGE und SGE zudem andere Probleme, die bei einem hohen Zuckerverbrauch auftreten können.

So zum Beispiel:

  • Zucker stimuliert Krebszellen
  • Zucker stellt ein Risiko für Lungenkrebs dar
  • Zucker wirkt sich auf das Gehirn aus
  • Zucker begünstigt Depressionen

Studie

In der Studie endeckten die Wissenschaftler, dass eine zuckerreiche Ernährung das Risiko erhöht, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.
Bekannt ist schon seit langem, das sich Zucker negativ auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Der dann bekanntlich als Risikofaktor für die Herz-Kreislauf-Gesundheit mit verantwortlich ist.

In der Studie zeigt sich, wie völlig gesunde Männer bei einer zuckerreichen Ernährung Stoffwechselveränderungen erlitten. Diese Veränderungen wirkten sich auch negativ auf das Herz und den Kreislauf aus. Die Blutfettwerte stiegen an und die Leberverfettung nahm zu.

Studienablauf

Die Probanden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine davon verfügte bereits über eine Fettleber, die andere Gruppe hatte nur geringe Leberfettwerte.

Beide Gruppen erhielten zuerst eine zuckerarme und dann eine zuckerreiche Ernährung.

Täglich bekam man bei der zuckerarmen Ernährung nicht mehr als 140 kcal in Form von Zucker (35 g reiner Zucker). Bei der zuckerreichen Ernährung bekam man 650 kcal in Form von Zucker (entspricht mehr als 160 g Zucker).

Nach Ablauf von 12 Wochen zuckerreicher Ernährung zeigte sich bei den Männern, die schon eine Fettleber hatten, weitere Änderungen im Fettstoffwechsel. Dies erhöhte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen.

Bei der Gruppe der gesunden Männer, die vor der Zuckerdiät keine Fettleber hatten bildete sich im Laufe der zuckerreichen Ernährung sehr viel Leberfett. Zudem veränderte sich ihr Fettstoffwechsel so, dass er sich nicht mehr von denen unterschied, die eine Fettleber hatten.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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