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Schilddrüsenunterfunktion- Mangel an Schilddrüsenhormonen im Körper

Symptome

Durch eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) entsteht ein Mangel an Schilddrüsenhormonen im Körper.
Gerade bei häufigen Durchhängern, häufiger Müdigkeit oder depressiven Verstimmungen kann eine Schilddrüsenunterfunktion der Auslöser sein.


Schilddrüsenunterfunktion, was ist das?

Wenn die Schilddrüse weniger Hormone produziert als der Körper wirklich braucht, liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor (Hypothyreose). Unterfunktion der Schilddrüse kann angeboren sein. Das ist bei einem von viertausend Neugeborenen der Fall. Wahrscheinlicher ist jedoch ein späterer Zeitpunkt, meist als Folge einer Schilddrüsenentzündung. In seltenen Fällen ist ein Jodmangel in der Ernährung verantwortlich für eine Schilddrüsenunterfunktion – meist dann verbunden mit einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf – Struma).

Symptome, die auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen, können sein

  • Gewichtszunahme, vermehrte Kälteempfindlichkeit, Haarausfall, Müdigkeit und depressive Verstimmungen.

  • Die Hypothyreose ist, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht heilbar. Der Betroffene muss daher dauerhaft mit Medikamenten behandelt werden. Wer seine Tabletten regelmäßig einnimmt kann jedoch ein ganz normales Leben führen.


Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion

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Meist sind medizinische Maßnahmen, wie eine Operation oder Radiojodbehandlungen der Schilddrüse oder Autoimmunentzündungen verantwortlich für die Erkrankung der Schilddrüse. Die Ursache kann aber auch durch eine Störung an der Schilddrüse selbst liegen. Das heißt durch Verlust oder Zerstörung von Schilddrüsengewebe durch eine Entzündung. Eine weitere Möglichkeit wäre, wenn die zuständigen Regelzentren im Gehirn, der Hypothalamus und die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) nicht korrekt arbeiten und so eine Unterfunktion der Schilddrüse bewirken.

Entzündungen

Eine chronische Schilddrüsenentzündung entwickelt sich meist im Erwachsenenalter und ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. In der Regel ist es eine Autoimmunerkrankung mit dem Namen Hashimoto-Thyreoiditis.
Diese Erkrankung ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen des Menschen. Betroffen sind überwiegend Frauen ab dem 40. bis 50. Lebensjahr. Bei dieser Erkrankung sieht der Körper fälschlicherweise die eigene Schilddrüse als fremdes Gewebe an und beginnt Antikörper gegen sie zu bilden. Es folgen chronische Entzündungen der Schilddrüse und es kommt zur Zerstörung von Schilddrüsengewebe. Erst nach Wochen, meist sogar erst nach Jahren entwickelt sich daraus eine schleichende Schilddrüsenunterfunktion. Anfangs sind die Beschwerden nur gering und werden als harmlos empfunden. Diese Erkrankung verläuft chronisch und ist nicht heilbar. Durch eine Therapie können die Symptome jedoch vollständig behoben werden.
Bei etwa vier bis zehn Prozent aller Frauen kommt es nach der Entbindung zu einer Sonderform der Schilddrüsenentzündung (gen. postpartale Thyreoiditis). Eine meist vorübergehende Schilddrüsenunterfunktion ist die Folge. Die Entzündung heilt bei 50 % der Frauen ohne Folgen wieder aus. Die anderen 50 % entwickeln jedoch langfristig eine chronische Autoimmunentzündung der Schilddrüse mit Hypothyreose.

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Erkrankung durch Behandlung


Durch Behandlung einer Überfunktion der Schilddrüse oder einer Kropfbildung können gerichtete medizinische Maßnahmen ungewollt auch eine Schilddrüsenunterfunktion verursachen und zwar:

  • Durch zu hoch dosierte Medikamente, welche die Produktion von Schilddrüsenhormonen hemmen (Thyreostatika)

  • Eine Radiojodtherapie

  • Die Entfernung der Schilddrüse oder Teile davon

  • Eine Röntgenbestrahlung der vorderen Halsregion

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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