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Schweißgeruch bei Kindern

Babys riechen so gut und die meisten Menschen lieben diesen besonderen Babygeruch. Körpergeruch bei Kleinkindern und Kinder wird meist über viele Jahre von anderen nicht wahrgenommen. Das ändert sich spätestens in der Pubertät, wenn neben den körperlichen Veränderungen auch die sogenannten Duftdrüsen aktiv werden, wodurch es, bedingt durch Bakterien, die auf unserer Haut leben, dann nicht „duftet“, sondern es zu einem unangenehmen Schweißgeruch kommen kann.
Bild: pixabay website5
Kommt es jedoch vor der Pubertät bereits schon im Grundschulalter beim Kind zu Schweißgeruch, sind viele Eltern darüber verwirrt und fragen sich besorgt, ob ihr Kind vielleicht zu früh pubertiert. Zur Beruhigung: Meist ist das nicht der Fall. Für den kindlichen Schweißgeruch kommen einige Ursachen in Frage. Wenn Eltern dennoch darüber verunsichert sind, sollten sie mit dem Kinderarzt darüber sprechen.
Warum riecht Schweiß?

Zu 99 Prozent besteht der Schweiß aus Wasser – und Wasser riecht bekanntlich nicht. Das übriggebliebene ein Prozent besteht aus verschiedenen Stoffen, darunter langkettige Fettsäuren. Die Fettsäuren sind so lange geruchslos, bis sie von den Bakterien, die auf unserer Haut leben, zersetzt werden. Bei diesem Zersetzungsprozess entsteht Buttersäure, die letztendlich für den Schweißgeruch verantwortlich ist. Der Schweißgeruch tritt insbesondere an den feuchtwarmen Körperstellen auf, wie unter den Achseln oder zwischen den Zehen, genau dort, wo sich Bakterien besonders gerne vermehrt ansiedeln.

Ab welchem Alter kommt es zu Schweißgeruch?

Bei den meisten Menschen entwickelt sich der Schweißgeruch, wenn sie in die Pubertät kommen. Der Schweiß kann dann leichter von den Bakterien zersetzt werden, was zu dem unangenehmen typischen Schweißgeruch führt.

Die Schweißdrüsen sind dazu da, den Körper abzukühlen. Je nach körperlicher und seelischer Verfassung eines Menschen kann es zu vermehrter Schweißabsonderung und einem extremen Geruch kommen, wie zum Beispiel der sogenannte Angstschweiß oder auch bei bestimmten Erkrankungen.
Schweißgeruch im Kindesalter

Bei manchen Kindern entwickelt sich der Schweißgeruch bereits im Grundschulalter. In den meisten Fällen ist dies kein Grund zur Besorgnis.
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Die Gründe für den „vorzeitigen“ Schweißgeruch können zum Beispiel schon Kleidung aus Micro- oder Kunstfaser sein. Gerade Unterwäsche, Socken und T-Shirts sollte man als erstes durch Baumwollwäsche ersetzen. Die Kinder sollten bei der täglichen Körperpflege angeleitet werden, so auch das Waschen unter den Armen. Bei den Pflegeprodukten ist darauf zu achten, dass eine ph-neutrale Seife benutzt wird, damit die empfindliche Kinderhaut nicht zu sehr austrocknet. Um den Schweißgeruch einzudämmen, können zusätzlich ph-neutrale Deoroller benutzt werden oder Penatencreme, dünn aufgetragen, die die Bakterien abtötet.

Auch wenn es nicht die Regel ist, dass Kinder nach Schweiß riechen, ist der frühzeitige Schweißgeruch meist harmlos. Bei manchen Kindern sind die Duftdrüsen eben schon eher aktiv. Wenn Eltern trotzdem darüber verunsichert sind, sollten sie den Kinderarzt aufsuchen. Dieser kann anhand eines Tests feststellen, ob das Kind zu viele Schweißdrüsen hat oder ob eine bakterielle Erkrankung dahintersteckt.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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