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Sind Kinder nach Gentherapie an Blutkrebs erkrankt?

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Von einer Kommission wird derzeit geprüft, ob ein Mediziner mit einer experimentellen Therapie dafür verantwortlich ist, dass acht Kinder an Leukämie erkrankten.

Betroffen sind schwerkranke Kinder mit dem seltenen Gen-Defekt, dem sogenannten Wiskott-Aldrich-Syndrom.
Inhalt

Wiskott-Aldrich-Syndrom
Es wurde keine Stammzellentherapie angewendet
Thema der Untersuchungskommission
Durfte die Studie überhaupt genehmigt werden?
Weitere Themen
Tod durch Gentherapie
Bild: pixabay website5
Wiskott-Aldrich-Syndrom: Das Syndrom ist primär ein Immundefekt, der sowohl die T-Lymphozyten als auch die B-Lymphozyten betrifft. Betroffenen sind zudem auch die Blutzellen, die zur Verringerung von Blutungen beitragen, die sogenannten Blutplättchen. Ein typisches Krankheitsmuster ist beim Wiskott-Aldrich-Syndrom zu beobachten. Es besteht meist aus wiederkehrenden Bakterien-, Virus – oder Pilzinfektionen, Hautekzemen und erhöhter Blutungsneigung aufgrund der geringen Mengen an Blutplättchen.
Durch Identifizierung des verantwortlichen Gens weiß man heute, dass es auch mildere Formen dieser Krankheit gibt, bei denen einige, aber nicht alle Symptome auftreten.
Es wurde keine Stammzellentherapie angewendet

Der Leiter der Haunerschen-Kinderklinik in München, ein Arzt der sich der Erforschung seltener Krankheiten verschrieben hat, versuchte in einer Studie die Stammzellentherapie durch seine Gen-Therapie zu ersetzten. Es geht um das Wiskott-Aldrich-Syndrom, was nur Jungen betrifft. Die Kinder leiden an ständigen Infektionen, Blutungen oder Gefäßentzündungen.

Nun wird dem Kinderarzt vorgeworfen durch seine Gen-Therapie-Studie das Kinderleben in Gefahr gebracht zu haben, da schon einige seiner Patienten zu Tode kamen.

Die Details der Studie wurden jetzt im SZ-Magazin ausführlich beschrieben. Eine Untersuchungskommission der Universitätsklinik München soll nun untersuchen, ob diese Vorwürfe berechtigt sind.
Thema der Untersuchungskommission

  • Warum wurde an Kindern eine noch nie durchgeführte Gen-Therapie durchgeführt.
  • Einige Patienten der Studie starben als Folge der Behandlung an Blutkrebs.
  • Wurde das Leben der Kinder leichtfertig aufs Spiel gesetzt?
Durfte die Studie überhaupt genehmigt werden?

Einige Mediziner sind der Meinung, dass diese Studie nie hätte genehmigt werden dürfen.

Andere wiederrum machen für das schlechte Ergebnis die eingesetzten Fähren verantwortlich, mit denen die Tausch-Gene in die Zellen transportiert werden. Bekannt ist, dass hier schon immer ein hohes Krebsrisiko bestand, dass jedoch heute die Fähren mit einer größeren Sicherheit in der Gen-Therapie zum Einsatz kommen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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