Sodbrennen - Mittel aus der Homöopathie - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Sodbrennen - Mittel aus der Homöopathie

Naturheilung
Bei der Behandlung von häufigen oder gelegentlichen Sodbrennen müssen verschiedene Probleme geklärt werden. Es muss die Magenschleimhaut geschützt werden und die Verdauung verbessert werden, weiter muss eine Harmonisierung der Bewegung von Magen und Darm stattfinden. Man strebt eine Entkrampfung der Magenmuskulatur an und eine Stärkung der Darmbewegung und des Schließmuskels, der Speiseröhre und Magen trennt. Dafür kann die Phytotherapie (Die Pflanzenheilkunde ist die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel) sorgen und mit einfachen Verhaltensregeln und Hausmittel unterstützt man diese Maßnahmen.
Inhalt

Mittel aus der Homöopathie - Einzelmittel
Abies nigra, Schwarztanne
Acidum, Schwefelsäure
Allium sativum, Zwiebel
Anarcadium, Cashew
Berberis vulgaris, Berberitze
Capsicum, Spanischer Pfeffer
Carbo vegetabilis, Holzkohle
Iris, Schwertlilie
Podophyllum, Maiapfel
Robinia, Robinie
Sulfur, Schwefel
Wyethia helenoides, Kalifornische Kompasspflanze
Mittel aus der Homöopathie – Komplexmittel
Argentum nitricum
Phosphorus, Phosphor
Geeignete Schüßler-Salze
Es eignen sich auch säureregulierende Salze
Weitere Therapiemöglichkeiten bei Sodbrennen
Linderung der Beschwerden
Weitere Themen von Interesse
Mittel aus der Homöopathie - Einzelmittel

Abies nigra (Schwarztanne)

Bei Sodbrennen, Verstopfung, Darmentzündungen und Gastritis.

Acidum (Schwefelsäure)

Bein saures Aufstoßen mit brennenden Schmerzen im Magen, Sodbrennen, der Betroffene wirkt hektisch.

Allium sativum (Zwiebel)

Bei Magenschmerzen, Verstopfung und Verdauungsschwäche, Blähungen und hoher Spannung im Bauch, Asthmaneigung.

Anarcadium (Cashew)

Bei nervösen Erschöpfungszuständen und damit verbundene Magen- und Bauchschmerzen, Aufstoßen und Erbrechen.

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Berberis vulgaris (Berberitze)

Bei Sodbrennen und Gallenleiden sowie bei entzündlichen Erkrankungen z. B. Rheuma.

Capsicum (Spanischer Pfeffer)

Bei Bläschen auf der Schleimhaut, Magenschleimhautentzündung und Asthma und Durchfall.

Carbo vegetabilis (Holzkohle)

Bei Störungen des Verdauungstraktes mit Sodbrennen und saurem Aufstoßen, bei Magenkrämpfen und Gastritis, hilft auch bei Bauchspeicheldrüsenentzündung, Erbrechen und Durchfall.

Iris (Schwertlilie)

Bei brennenden Störungen im Verdauungstrakt, bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen, bei Magenkrämpfen und Gastritis sowie bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, Erbrechen und Durchfall.

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Podophyllum (Maiapfel)

Bei Sodbrennen mit Darmleiden z. B. Durchfall, Darmkolik, Darmentzündungen, Blähungen und Gallenleiden.

Robinia (Robinie)

Bei Sodbrennen, bei einer Magenübersäuerung und Magenschmerzen sowie bei Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfungen und Blähungen.

Sulfur (Schwefel)

Einnahme bei Durchfallneigung.

Wyethia helenoides (Kalifornische Kompasspflanze)

Einnahme bei Sodbrennen, Schluckbeschwerden und Schluckauf, Hals-, Kehlkopf-, Rachen- und Speiseröhrenentzündungen, bei Schmerzen, Aufstoßen, bei Heiserkeit, Krampfhusten und Reizhusten sowie bei Räusperzwang, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsschwäche, Durchfall und Asthma.

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Mittel aus der Homöopathie – Komplexmittel

Cosmochema

Hilft bei Entzündungen und Speiseröhrenentzündung.

Argentum nitricum

Hilft bei Zuckerunverträglichkeit, bei Verdauungsbeschwerden, beim Reizdarm und hilft nervösen Menschen.

Lycopodium

Hilft gegen sauren Erbrechen, Schluckauf mit saurem Aufstoßen, hilft bei der Stoffwechselregulierung und unterstützt die Ausscheidung.

Phosphorus

Hilft bei Sodbrennen und brennende Schmerzen, bei Verdauungsstörungen, bei Magen-Darm-Erkrankungen, bei Lebensmittelvergiftungen sowie bei Atemwegserkrankungen wie z. B. bei Asthma mit trockenem kitzelndem Husten.

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Geeignete Schüßler-Salze

Natrium chloratum Nr. 8 ist das Salz für die Schleimhäute und speziell für brennende Schmerzen bei Entzündungen des Magens und Sodbrennen geeignet. Natrium chloratum kann man auch bei verschiedenen Magenbeschwerden einsetzen.

Es eignen sich auch säureregulierende Salze

Natrium phosphoricum, Nr. 9,

Natrium bicarbonicum, Nr. 23

Natrium sulfuricum Nr. 10 soll die Ausscheidung von Säuren fördern

Magnesium phosphoricum Nr. 7 kommt bei zusätzlicher Krampfneigung zum Einsatz

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Weitere Therapiemöglichkeiten bei Sodbrennen

Ernährung

  • Bewährt hat sich eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fleisch. Legen sie also Wert auf eine ausgewogene, fettarme Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen.


  • Meiden Sie üppige Mahlzeiten. Ist der Magen vollständig gefüllt, entsteht Druck auf den unteren Schließmuskel der Speiseröhre und Magensäure kann in die Speiseröhre gelangen.


  • Essen Sie statt drei großer Mahlzeiten am Tag lieber vier bis sechs kleine Mahlzeiten.


  • Insbesondere abends sollten Sie nur eine kleine Mahlzeit zu sich zu nehmen.


  • Legen Sie sich nach den Mahlzeiten nicht direkt hin, damit die Magensäure nicht Richtung Speiseröhre fließen kann.


  • Zwischen Abendessen und Zubettgehen sollten ca. drei Stunden liegen.


  • Verzichten Sie auf fette Speisen, scharfe Gewürze, Zitrusfrüchte, Pfefferminze sowie Schokolade und andere Süßigkeiten – diese Lebensmittel können die Magensäureproduktion fördern. Problematisch sind manchmal auch Gurkensalat, grüne Paprika, rohe Zwiebeln, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte oder frisches Brot.


  • Achten Sie darauf, was Sie trinken. Auch Getränke, die Koffein enthalten (z.B. Kaffee, schwarzer Tee, Colagetränke) sowie Pfefferminztee, Getränke mit Kohlensäure oder säurehaltige Säfte (z.B. Tomatensaft, Orangensaft) führen zu mehr Säure im Magen. Das Gleiche gilt bei Alkohol. Manche Betroffene reagieren auch auf zu kalte oder zu heiße Getränke mit Sodbrennen.


  • Wie Alkohol ist Nikotin gleich doppelt ungünstig bei Sodbrennen, denn es fördert zum einen die Produktion von Magensäure und lässt zum anderen die Muskulatur des Mageneingangs erschlaffen.


  • Lindernd wirken bei vielen Betroffenen Hausmittel wie Haferflocken, eingeweichte Leinsamen oder Kamillentee.

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Durch einen Rückfluss - Reflux
Bild: Fotolia
Ernährung
Foto: website5
Magensäure verdünnen
Bild: Clip-Dealer

Linderung der Beschwerden

  • Bei Sodbrennen muss man den Druck im Bauchraum möglichst gering halten. Man muss auf sein Gewicht achten, Verstopfungen bekämpfen und nur kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Für eine geregelte Verdauung sollte man auf eine Ernährung mit viel Ballastoffen umstellen. Hier gehört frisches, säurearmes Obst und Gemüse zur Grundbehandlung.


  • Nach dem Essen sollte man einen Spaziergang unternehmen. Dadurch entleert sich der Magen schneller. Anstrengende Tätigkeiten oder Bücken sollte man nach dem Essen meiden. Auch meiden sollte man den Mittagsschlaf.


  • Zum weiteren sollte man seine Brustatmung intensivieren und die Bauchatmung reduzieren. Bei der Brustatmung hebt und weitet sich der Brustkorb ohne Druckanstieg im Bauchraum.


  • Um Stress abzubauen kann man sein sportliches Verhalten überprüfen.

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Weitere Themen von Interesse
Säurebedingte Bauchschmerzen durch Ernährungsfehler,
Reizdarm und der Reizmagen- Häufigste Erkrankungen des Darms,
Colitis ulcerosa- chronisch entzündliche Darmerkrankung,
Morbus Crohn- aus entzündeten und gesunden Zellen kleine Knötchen, Reizdarmsyndrom- kann alle möglichen Darmerkrankungen nachahmen,
Refluxkrankheit- Erkrankung der Speiseröhre, Sodbrennen genannt

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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