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Steigt das Krebsrisiko bei Fertignahrung?

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Eine neue Studie französischer und brasilianischer Wissenschaftler kam zu dem Schluss, dass ein übermäßiger Genuss z. B. von Fertigpizza aus der Tiefkühltruhe, das Risiko erhöht an Krebs zu erkranken.

Die Forscher verglichen die Daten von fast 105.000 französischen Erwachsenen, die Auskunft über ihren Konsum von 3300 verschiedenen Lebensmitteln gaben.

Das Ergebnis dieser Studie verglichen die Wissenschaftler mit der Zahl an Krebserkrankungen. Sie kamen zu dem Schluss, dass ein erhöhter Verzehr stark verarbeiteter Lebensmittel ein erhöhtes Krebsrisiko gebe.

Ihre Studie veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin „British Medical Journal“.
Krebsrisiko durch Fertigpizza
Bild: pixabay website5
Nach Auswertung aller Daten stellten die Wissenschaftler fest, dass bei den fraglichen Lebensmitteln, bei einem übermäßigen Genuss, wie z. B. etwa Tiefkühlgerichte, abgepacktes Brot, industrielle Brötchen, Chips, Desserts, Limonaden, Fisch und Hähnchen-Nuggets und Instant-Nudeln, das Krebsrisiko um 12 Prozent steigt.
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Diese Speisen sind meist süßer oder salziger als frische Lebensmittel und haben einen höheren Anteil an ungesunden gesättigten Fettsäuren.

Die Forscher betonen in ihrer Veröffentlichung jedoch, dass ihre Studie lediglich einen Zusammenhang zwischen einem starken Verzehr von Fertignahrung und Krebs zeige.

So wollen sie auf keinen Fall behaupten, dass diese Produkte direkt krebserregend seien. Es seien weitere Forschung nötig, um mögliche Effekte der Nahrung zu erforschen, schreiben die Wissenschaftler.
Fertignahrung hat meist einen schlechteren Nährwert und ist fast immer zu fettig, zu kalorienreich oder aber zu salzig und enthält meist Zusatzstoffe. Auch entstünden durch das Erhitzen der Gerichte neue chemische Substanzen.

Kritik an der Studie

Ian Johnson vom englischen Quadram Institute Bioscience zum Beispiel führte aus, dass die Forscher die Definition des industriell gefertigten Essens zu weit gefasst hätten. Deshalb bleibe unklar, was genau krebserregend sei.
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Tom Sanders vom Londoner King's College bemängelte, dass die Studie zum Beispiel selbstgemachtes oder handwerklich hergestelltes Essen wie Kuchen, Käse, Fleisch oder Dosengemüse ebenso ausnehme wie Salz und Zucker. Zudem meint Tom Sanders, dass es falsch sei zu sagen, dass Industrie-Speisen immer nährstoffärmer seien als frische Lebensmittel.

März 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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