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Stottern- können Medikamente helfen?

Möglicherweise kann ein Medikament gegen Stottern helfen. Das Medikament wird zur Behandlung von Alkoholkranken eingesetzt. Anlass zu dieser Annahme gab ein Mann, der das Mittel nahm, um sein Alkohol-Konsum zu stoppen. Er stoppte jedoch auch gleichzeitig seine stotternde Aussprache.

Herausgefunden hatten das niederländische Forscher, die die Wirksamkeit von Baclofen bei Alkoholabhängigkeit untersuchten. So hörte ein 61 jähriger Mann, der täglich zwei bis drei Liter Wein trank, nach Gabe von Baclofen nicht nur mit dem Trinken auf, auch sein Stottern verschwand bei einer täglichen Dosis von 90 Milligramm Baclofen. Das berichteten die Forscher in der Fachzeitschrift BMJ Case Reports.

Ohne das Medikament fing der Betroffene wieder an zu trinken und zu stottern.

Ob man mit diesem Medikament wirklich eine Möglichkeit hat, um Stottern zu behandeln, müssen weitere Studien zeigen.
Baclofen wird heute eingesetzt bei Multipler Sklerose oder Rückenmarksverletzungen, da es die Muskeln entspannt.

Zurzeit wird es auch als Off-label, außerhalb seiner Zulassung zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit eingesetzt. Man geht davon aus, dass es das Nervenzentrum im Gehirn beeinflusst, welche mit Belohnung und Abhängigkeit in Verbindung stehen. Studien zu diesem Thema kommen hierzu jedoch zu unterschiedlichsten Aussagen.

Allgemein -Stottern

Stottern (Balbuties) ist eine Störung im Redefluss. Der Sprechablauf wird von Lauten und Wortsilben unterbrochen.

Betroffen von dieser Sprachstörung sind hauptsächlich Jungen. Auf vier betroffene Jungen kommt ein Mädchen mit der Sprachstörung.

Nach genaueren Untersuchungen wurden bei 70 % der Stottere r psychische Ursachen festgestellt. Eine erbliche Ursache lag bei weniger als 10 % vor. Durch Hirnuntersuchungen von stotternden Kindern wurde oft eine hirnorganische Ursache entdeckt.

31.05.2017
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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