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STT-Arthrose – Arthrose im Handgelenk

Von einer Arthrose spricht man, wenn aufgrund angegriffener bzw. zerstörter Knorpelschichten eines Gelenks es zu einer Knochenveränderung gekommen ist. Der Verschleiß ist meist ein schleichender Prozess, der sich über viele Jahre hinziehen kann.

Bei der Handgelenksarthrose ist häufig das STT-Gelenk (Skapho-trapezio-trapezoidales) betroffen, welches im Bereich des Daumensattelgelenks liegt, das ebenso zu der häufigsten Form der Arthrose (Rizarthrose) der Hand zählt

Eine Arthrose kann sehr schmerzhaft sein und zudem die Beweglichkeit extrem einschränken. Sie zählt zu den häufigsten aller Gelenkkrankheiten. Eine frühzeitig begonnene Therapie kann helfen, das Fortschreiten der Arthrose einzudämmen und eine Beweglichkeit der Gelenke beizubehalten sowie die Schmerzen zu lindern.
Inhalt

Handgelenksarthrose – Ursachen
Handgelenksarthrose – Symptome
Handgelenksarthrose – Diagnose
Handgelenksarthrose – Behandlung
Weitere Themen
Handgelenksarthrose - Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen für eine Handgelenksarthrose. Unterschieden wird dabei in zwei Formen, nämlich der primären Arthrose, für die es keine nachweisbare Ursache gibt. Hier gehen die Wissenschaftler von einer erblichen Veranlagung aus oder aber von einer altersbedingten Abnutzungserscheinung. Die sekundäre Arthrose kann sich durch rheumatoide Arthritis, Gicht oder Knochenschwund (Osteoporose) entwickeln. Auch eine vorangegangene Verletzung, die Jahre zurückliegen kann oder eine ständige Überlastung der Gelenke können eine Arthrose hervorrufen.
Naturheilung - Handgelenksarthrose
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Handgelenksarthrose - Symptome

Eine Arthrose tritt nicht plötzlich auf, sondern entwickelt sich meist über viele Jahre, so dass sie auch lange Zeit unbemerkt bleibt. Kommt es zu Schmerzen in der Hand, ohne dass eine übermäßige Belastung oder eine Verletzung vorausgegangen ist, können das erste Anzeichen dafür sein, dass aufgrund einer Arthrose die Gelenke angegriffen sind. Die Schmerzen werden häufig als ein Brennen oder einen dumpfen Schmerz von den Betroffenen beschrieben. Besonders morgens wird über eine Steifigkeit der Gelenke geklagt, die sich bei Bewegung wieder bessert.
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Die Schmerzen können mehr oder weniger stark sein, jedoch können gewisse Bewegungsabläufe zunehmend schwieriger werden. Das macht sich zunächst bei alltäglichen Handlungen bemerkbar, wie zum Beispiel das Öffnen einer Flasche oder eines Schraubglases.

Im weiteren Verlauf sind die Schmerzen dauerhaft spürbar, auch ohne irgendwelche Bewegungsabläufe. Zudem kommt es zu Schwellungen und Rötungen des Gelenks und es kann zu sichtbaren Gelenkdeformierungen kommen.
Handgelenksarthrose - Diagnose

Ob es sich um eine Arthrose handelt und inwieweit diese fortgeschritten ist, zeigt eine Röntgenaufnahme. Meist deutet jedoch schon das Vorgespräch mit dem Arzt sowie die in Augenscheinnahme des betroffenen Gelenks und das Abtasten auf die Diagnose Arthrose hin.
Handgelenksarthrose - Behandlung

Konservative Behandlung: Die Art der Behandlung bei einer Handgelenksarthrose hängt ganz davon ab, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Leider ist es nicht möglich, bereits zerstörte Knorpel wiederherzustellen. Jedoch kann mit frühzeitigem Behandlungsbeginn ein Fortschreiten der Arthrose gestoppt oder zumindest verlangsamt werden und die Beweglichkeit des Gelenks erhalten bleiben.
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Zu den konservativen Behandlungsmethoden zählen die Physiotherapie mit Kälteanwendungen, Krankengymnastik oder Reizstrom und gegen die Schmerzen Medikamente wie Ibuprofen, Diclofenac oder Kortison, die zudem eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Wer jedoch nicht immer gleich zu Medikamenten greifen möchte, kann sich auch einiger wirkungsvoller Hausmittel bedienen. Dazu gehören zum Beispiel Wickel, entweder als Quarkwickel, Kohlwickel oder Heilerde-Wickel – alle haben eine schmerzlindernde, entzündungshemmende und wohltuende Wirkung.

Um das schmerzende Handgelenk ruhigzustellen, kann eine Manschette helfen. Jedoch sollte man diese nicht dauerhaft tragen, da die Bewegungsfähigkeit ja möglichst erhalten bleiben soll.

Bei Arthrose, in welcher Form auch immer, spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Mit einer gesunden Ernährung kann man dazu beitragen die Gelenke zu entlasten. Dazu gehört wenig Fleisch essen (1 x pro Woche), dafür viel Obst und Gemüse.
Operative Behandlung: Eine Operation ist bei einer Handgelenksarthrose immer die letzte Möglichkeit und wird meist erst bei einer sehr weit fortgeschrittenen Arthrose in Erwägung gezogen. Ziel einer Operation ist es, den Patienten von den Schmerzen zu befreien und die Beweglichkeit der Hand zu erhalten.

Die verschiedenen Operationsverfahren hängen ganz von dem Zustand des Gelenkverschleißes ab. Das geht von der Denervation (Störung der Nervenweiterleitung), bei der die Schmerzweiterleitung unterbrochen wird, bis zu einer Teil- oder Komplettversteifung des Gelenks und bei schwerstem Verschleiß die Implantation einer Prothese.

Die Entscheidung zu einer Operation sollte jedoch sehr gut überlegt und mit dem Facharzt besprochen sein. Die operativen Verfahren sind nicht wieder umkehrbar.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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