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Syphilis – Infektionen weiter auf hohem Niveau
Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als 7.000 Menschen mit Syphilis angesteckt.
Bild: pixabay website5
Damit ist die Zahl der Neuinfektionen erstmalig seit 2010 nicht weiter angestiegen. So setzte sich der Trend seit 2010 zum ersten Mal nicht weiter fort, stagniert aber immer noch auf hohem Niveau.

Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervor, die kürzlich veröffentlicht wurden. Danach kam es im Jahr 2018 zu 7.332 Neu-Infektionen. Ein Jahr zuvor waren es noch 7.476 Neuinfektionen. Das war der erste leichte Rückgang seit 2010.

Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner gab es in Berlin. Es wurden dort 1.205 Fälle von Syphilis registriert. Aber auch das waren 153 Infektionen weniger als im Jahr davor.
Syphilis (Lues)- bei sexuellen Handlungen durch Schleimhautkontakt

Syphilis (auch genannt Lues oder harter Schanker) ist eine Infektionskrankheit die durch das Bakterium Treponema pallidum überwiegend bei sexuellen Handlungen durch Schleimhautkontakt übertragen wird (ausschließlich von Mensch zu Mensch). Während der Schwangerschaft und bei der Geburt kann eine erkrankte Mutter ihr Kind infizieren.

Therapie

Syphilis wird fast immer mit dem Antibiotikum Penicillin behandelt. Nur Allergiker auf Penicillin werden mit einem anderen Antibiotikum behandelt. Für die frühen Stadien genügt häufig eine kurze Therapie, die maximal zwei Wochen dauert. Je nach verwendetem Penicillin reicht eine einmalige Spritze.
In den fortgeschrittenen Stadien der Syphilis wird häufig ein Krankenhausaufenthalt empfohlen, um eine Infusionstherapie mit Penicillin durchzuführen. Die Syphiliserreger sind in diesen Stadien wesentlich hartnäckiger.
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Nach Beginn der Behandlung kann es zu unangenehmen Begleiterscheinungen kommen, besonders in den beiden ersten Stadien. Es kommt zu Fieber und Unwohlsein, diese sogenannte Jarisch-Herxheimer Reaktion wird auf das plötzliche Absterben von Millionen von Treponemen zurückgeführt.

Der Sexualpartner sollte sich immer mit untersuchen lassen, denn die Gefahr, dass auch er oder sie sich ansteckt, ist sehr hoch Während der Behandlung bis zur endgültigen Heilung ist ein Kondom zu benutzen, das ist wohl selbstverständlich.

Wenn eine Syphilis im Sekundärstadium entdeckt wird, muss sogar bei allen Partnern der vergangenen 12 Monate eine Untersuchung stattfinden.

Dezember 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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