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Naturheilkunde
Tipps für den Sommer
Sonnenbrand

Unsere Haut reagiert nach den Wintermonaten sehr empfindlich auf die ersten Sonnenstrahlen. Dermatologen empfehlen gerade jetzt die Haut mit entsprechendem Sonnenschutz einzucremen.

Schützen sollte man sich jetzt mit einer angemessenen Kleidung und vor jedem Sonnenbad eine Creme auftragen. Zu bedenken ist hier, je heller die Haut ist, desto höher sollte der Schutzfaktor sein. Für einen besonderen Schutz sollte man sorgen, wenn man sich am Wasser aufhält, da Wasser die Sonnenstrahlen reflektiert.
Inhalt

Sonnenbrand
Wer ist besonders gefährdet?
Sonnenbrand natürlich behandeln
Hitzepickel – Was tun?
Insektenstiche – Was hilft?
Naturheilkunde Sonnenbrand
Bild: pixabay website5
Wer ist besonders gefährdet?

  • Schon nach maximal zehn Minuten kann der sogenannte keltische Typ einen Sonnenbrand bekommen. Keltischer Typ- meist rote Haare und viel Sommersprossen. Dieser Typ bräunt eigentlich gar nicht.
  • Der norddeutsche Typ bekommt maximal nach zehn bis zwanzig Minuten einen Sonnenbrand. Norddeutscher Typ- helle Augen, häufig Sommersprossen und blond braune Haare. Dieser Typ bräunt sehr langsam.
  • Bei dem sogenannten Mischtyp kommt der Sonnenbrand nach maximal zwanzig bis dreißig Minuten bei ungeschützter Haut. Der Mischtyp hat meist braune Haare und braune Augen.
  • Der mediterrane Typ hat eine bräunliche Haut und nie Sommersprossen. Er kann sich meist mehr als dreißig Minuten ungeschützt der Sonne aussetzen.
Sonnenbrand natürlich behandeln

Ein Wickel aus Vollmilch oder Buttermilch wirkt wie eine natürliche Schutzcreme.

Bei kleinen Verbrennungen z. B. an der Nase oder Nacken hilft ein kalter Teebeutel, aufgelegt an der schmerzenden Stelle.

Auch hilft das Aufstreichen von Quark an den betroffenen Stellen. Man darf die Masse jedoch nicht antrocknen lassen, da die Haut dann nicht mehr atmen kann.

Zudem kann man auf Gurken, Zwiebelscheiben oder Salatblätter zurückreifen, die roh auf den Sonnenbrand gelegt werden. Dadurch wir die Haut gekühlt und beruhigt sich.

Es hilft auch ein mit Zitronensaft, kaltem Tee oder Essig getränktes Taschentuch auf die Verbrennungen zu legen. Die Haut wird dadurch beruhigt und die Schmerzen werden gelindert.

Frischer Zitronensaft oder Limettensaft wirkt entspannend für die Haut. Am besten mischen Sie den Saft der Zitrone oder Limette mit 50 ml Olivenöl und massieren die betroffenen Stellen mit diesem Zitronenöl bzw. Limettenöl ein. So wird Ihre Haut regeneriert und nachhaltig für den Heilungsprozess gepflegt.

Sind die Verbrennungen sehr groß hilft ein kühles Wannenbad mit einem Liter Kefir und zwei Esslöffel Honig oder eine Tasse Haferflocken. Die Haut wird durch die Faserflocken repariert.

Eiswürfel- eignen sich für eine ganz einfache und saubere Kühlung der Haut. Einfach die Eiswürfel in ein Leinentuch packen und auf die verbrannten Hautstellen legen.

Ein Aloe-Vera-Gel ohne Duft und Parfümstoffe entspannt die Haut und fördert die Heilung. Das kühlende Gel sollte man großzügig auf die Haut auftragen. Man kann jedoch auch ein Stückchen einer Aloe-Vera-Pflanze abschneiden, hälften und dann längs über die verbrannte Hautstelle reiben.

Viel Mineralwasser, Fruchtschorle oder Apfelschorle trinken. Es kühlt von innen und die Mineralzufuhr verbessert die Hautregeneration.

Tränkt man ein Leinentuch mit Obstessig und kaltem Wasser im Verhältnis 1 zu 2 kann man den Sonnenbrand sehr gut kühlen.

Mit einer selbst hergestellten Ringelblumensalbe kann man den Sonnenbrand sehr gut behandeln. Die Salbe trägt man großflächig auf.

Rezept: 20 Gramm Ringelblumenblätter werden mit 200 ml Olivenöl übergossen und an einen warmen Ort zum Ziehen gestellt. Danach werden je 5 Gramm Bienenwachs und Kakaobutter untergerührt. Ringelblumensalbe kann man natürlich auch fertig kaufen.

Zinköl oder Beinwellsalben kühlen und beruhigen die Haut.

Ein Tee aus Eichenrinde, abgekühlt mit Eiswürfeln, unterstützt durch die enthaltenen Gerbstoffe die Hautgeneration.

Unterstützend zur Behandlung eines Sonnenbrands kann man auch verschiedene Schüssler Salze einnehmen. Sie fördern den Heilungsprozess und arbeiten auf homöopathischer Ebene.
Vorsorge

  • Sich mehr im Schatten aufhalten. Auch im Schatten wird man braun, da auch hier noch reichlich UV-Strahlen ankommen.
  • Mindestens eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad mit Sonnenschutz eincremen.
  • Wasserfeste Cremes verwenden.
  • Auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor achten.
  • Auch bei schon gebräunter Haut weiterhin fleißig eincremen.
  • Regelmäßig Nachtcreme auftragen.
Hitzepickel

Hitzepickel treten auf, wenn der Schweiß auf der Haut nicht verdunsten kann. Das geschieht zum Beispiel, wenn man sehr enge oder atmungsinaktive Kleidung trägt.

Die Pickel sind hell bis milchig, mit Flüssigkeit gefüllt, werden etwa hirsekerngroß und können sowohl direkt auf der Oberfläche als auch tief in der Haut entstehen.

Häufig von Hitzepickeln betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder, da viele Eltern ihre Kinder zu warm anziehen, wodurch sich die Hitze auf der Haut staut.
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Hitzepickel – Was tun?

Meist heilen die Hitzepickel nach einiger Zeit von ganz allein ab, wenn die Haut trocken gehalten wird und luftige Kleidung getragen wird.

Für den Juckreiz gibt es spezielle Präparate, die auf die Haut aufgetragen werden. So wirkt auch eine Zinksalbe oder Kieselerde gegen Hitzepickel.

Nur in Ausnahmefällen, wenn der Ausschlag sehr stark ist, wird der Arzt eine antibiotische Creme verschreiben, was meist nur die Miliaria rubra betrifft.
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Insektenstiche – Was hilft?

Zwiebel: Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel wird auf den Stich gelegt. Der in der Zwiebel enthaltene Inhaltsstoff Schwefel wirkt antibakteriell, desinfiziert und lindert den Juckreiz. Zudem wird eine Schwellung gemindert.

Aloe-Vera-Pflanze: Der Saft der Aloe-Vera-Pflanze mindert den Juckreiz.
Gänseblümchen: Der ausgepresste Saft des Gänseblümchens hilft gegen juckende Mückenstiche. Es wird der Saft der ganzen Pflanze verwendet - Blümchen samt Stiel und Blätter.
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Spitzwegerich: Frische Spitzwegerichblätter auf den Stich gelegt und mit einem Tuch fixiert haben eine beruhigende Wirkung. Der Saft aus den Spitzwegerichblättern enthält reizlindernde, antibakterielle Wirkstoffe.

Kühlakkus: Die Kälte der Akkus mindert den Juckreiz und die Entzündungsreaktion.

Gelkompressen: Diese Kompressen haben die gleiche Wirkung wie Kühlakkus.

Alkohol: Verwendet wird der Alkohol als Wickel. Ein Wickel, getränkt mit hochprozentigem Alkohol, mindert durch die Verdunstungskälte die Reizung nach einem Mückenstich. Anschließend wird die Haut mit Öl gepflegt, weil der Alkohol sie austrocknet.

Zitronensaft: Bei juckenden Insektenstichen haben sich feuchte Umschläge mit Zitronensaft bewährt.

Essigwasser: Essigwasser wird die gleiche Wirkung wie Zitronensaft nachgesagt.
Salz: Der Juckreiz wird durch Salzwasser gemindert. Es wird ein Teelöffel Salz in einer Tasse mit kaltem Wasser aufgelöst. Teile der Mischung werden auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.

Löffel oder Münze: Eine erhitzte Münze oder Löffel oder sehr warmes Wasser, verwendet mit einem Wattebausch, kann Linderung an der Stichstelle bringen. Der Grund dafür ist, dass die Hitze ab ca. 45 bis 50 Grad, (kann die Haut gerade noch aushalten) die eingedrungenen Mückenproteine, die den Juckreiz verursachen, zerstören.

Weißkohl: Der Saft aus den Weißkohlblätter wirkt entzündungshemmend. Der Saft wird auf den Insektenstich getupft.

Meerrettich: Um die Durchblutung an der Einstichstelle zu verbessern hilft ein Umschlag aus Meerrettich.

Speichel: Auch kann man seinen eigenen Speichel auf die Stichstelle auftragen. Unseren Speichel wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt – allerdings in so geringer Konzentration, dass Sie schon enorm viel Spucke einsetzen müssten, um die Schmerzen zu lindern.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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