Tränensäcke - Was sind Tränensäcke? - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Tränensäcke - Was sind Tränensäcke?

Naturheilung
Die Tränensäcke haben die Funktion die Tränenflüssigkeit an die Nase weiterzuleiten. Tränensäcke sind im gesunden Zustand gar nicht sichtbar und verlaufen in einem Knochenkanal seitlich der Nase entlang. Diese Verbindung hat zur Folge, dass beim Weinen gleichzeitig die Nase läuft. Sind die unteren Augenlider geschwollen oder liegt eine dauerhafte Erschlaffung der Haut und des darunter liegenden Gewebes vor, spricht man von Tränensäcken.

Falsch ist die Annahme, dass es sich bei den Tränensäcken um einen Tränenspeicher handelt, der bei zu viel oder zu wenig Weinen dicker wird. Ausgeprägte Tränensäcke können bis zum Jochbein reichen, wobei auch der Oberlidbereich erschlafft sein kann oder sich sogar eine Hautumschlagfalte bildet, wodurch das ganze Unterlid nach unten gezogen wird und der rötliche Lidrand sichtbar wird. Menschen mit sehr ausgeprägten Tränensäcken haben einen traurigen Gesichtsausdruck, was aber tatsächlich nichts mit dem Wohlbefinden des Betroffenen zu tun hat.
Inhalt

Was sind Tränensäcke?
Tränensäcke - Ursachen
Tränensäcke - Diagnose
Die Tränensack-Operation
Tränensäcke - Behandlung mit Hausmitteln
Tränensäcke - Behandlung mit homöopathischen Mitteln
Tränensäcke - Behandlung mit Schüssler-Salzen
Tränensäcke - Ursachen

Es gibt mehrere Faktoren, die ursächlich für Tränensäcke sein können. Wenn Tränensäcke in der Familien liegen, muss man damit rechnen früher oder später auch Tränensäcke zu bekommen. In diesem Fall liegt eine Bindegewebsschwäche vor.

Mit zunehmendem Alter können sich Tränensäcke entwickeln, da das Gewebe zunehmend erschlafft. Diese können mehr oder weniger ausgeprägt sein, das kommt auch wieder auf die Festigkeit des Bindegewebes an.

Auch äußere Faktoren, wie wenig Schlaf, Stress, übermäßiger Alkohol- und Tabakkonsum können ursächlich für die Entwicklung von Tränensäcken sein.

Eine weitere jedoch sehr seltene Ursache können Störungen im Wasserhaushalt sowie Nieren- oder Herzleiden sein.
Tränensäcke - Diagnose

Eher von vorübergehender Natur sind die Tränensäcke, die auf Schlafmangel, Stress, übermäßigem Alkoholkonsum etc. zurückzuführen sind.

Treten aber plötzliche Schwellungen auf, die nicht erklärbar sind und sich zudem nicht zurückbilden oder zusätzlich auch an anderen Stellen des Körpers auftreten, sollte man einen Arzt aufsuchen. Der Arzt wird das Herz und die Nieren genauer untersuchen, da es sich um eine Herz- oder Nierenschwäche handeln kann. Eine Allergie kann auch die Ursache für Tränensäcke sein.

Wird eine Bindegewebsschwäche diagnostiziert, die verantwortlich für die erschlaffte Haut ist, bildet sich diese nicht mehr allein zurück. Allerdings entwickeln sich diese Tränensäcke meist erst mit zunehmendem Alter.
Tränensäcke - Behandlungsmaßnahmen

Die Tränensack-Operation

Besonders die altersbedingten Tränensäcke empfinden die meisten als sehr unschön. Das Bindegewebe verliert an Elastizität. Es gibt die Möglichkeit die Tränensäcke operativ entfernen zu lassen. Dabei wird am Unterlid ein kleiner Schnitt gemacht, das Fett wird entfernt und die Haut und Muskeln werden gestrafft. Auch die Lasertherapie wird bei leichter Form von Tränensäcken eingesetzt, wobei auch hier das Fett entfernt und Haut und Muskeln gestrafft werden.

Neben den Kosten für eine Tränensack-OP (in Deutschland zwischen 1.800 Euro bis 3.000 Euro) sollte man sich sehr genau über die eventuell auftretenden Komplikationen und Risiken einer solchen Operation informieren. So kann es zu einer Infektion oder Blutung kommen sowie zur Narbenbildung durch Verbrennung mit dem Laser. Es kann zu wenig Haut entfernt worden sein, was zur Folge hat, dass eine Nachbehandlung erforderlich ist, also ein erneuter Eingriff. Es kann zu viel Haut entfernt worden sein, was zur Folge hat, dass das Gewebe schrumpft. Mit Salben kann man versuchen einen erneuten Eingriff zu verhindern. Zu den seltensten Folgeschäden einer Tränensack-OP zählen Mobilitätsstörungen, Rundungen des äußeren Lidwinkels und Erblindung.
Tränensäcke - Behandlung mit Hausmitteln

Tränensäcke, die nur vorübergehend auftauchen und nicht auf eine ernsthafte Erkrankung zurückzuführen sind, können mit Hausmittel gelindert werden. Folgende Hausmittel können helfen:
Kühlen

  • Kühlpacks auf die Augen legen oder einen Eiswürfel in ein Tuch wickeln und auf die Schwellung legen. Die Blutgefäße ziehen sich bei Kälte zusammen und die Schwellung geht zurück.
  • Gurkenscheiben auf die Augen legen und eine Weile ruhen.
  • Gebrauchte Teebeutel (schwarzer oder grüner Tee) im Kühlschrank kühlen, dann auf die Augen legen und eine Weile ruhen.
  • Quark auf die Tränensäcke auftragen und 20 Minuten wirken lassen, dann mit einem lauwarmen weichen Waschlappen den Quark entfernen.
Schlafen

  • Es heißt, der "Schönheitsschlaf" beträgt mindestens 7 Stunden.
  • Tagsüber, wenn es irgendwie möglich ist, einfach mal ein Nickerchen machen, schon 15 Minuten reichen zum Entspannen. Das wirkt sich positiv auf die Tränensäcke aus.
Salbe

  • Eine schwach konzentrierte harnstoffhaltige Salbe aus der Apotheke auftragen. Die körpereigne Substanz bewirkt, dass die Haut die Feuchtigkeit besser hält und geschmeidiger wird.
Kartoffeltherapie

  • Gekühlte Kartoffelscheiben sollen sehr wirksam bei der Behandlung von Tränensäcken sein. Die gekühlten Scheiben für etwa 20 Minuten auf die Augen legen. Dann gründlich mit Wasser abspülen. Kartoffeln enthalten Catecholase, diese Zutat findet man in sehr vielen Hautpflegeprodukten. Diese Behandlung über mehrere Tage wiederholen.
Akupressur

  • Richtig angewandte Akupressur kann helfen, die lästigen Tränensäcke zu reduzieren. Hierbei ist es aber wichtig, die richtige Technik zu erlernen. Anleitungen aus Büchern sind nicht empfehlenswert. Wenn man die Akupressur ausprobieren möchte, sollte man sich an einen Spezialisten wenden.
Tränensäcke - Behandlung mit homöopathischen Mitteln

Bei der Behandlung von Tränensäcken können, je nach Ursache und Schweregrad, homöopathische Mittel begleitend und unterstützend helfen. Es gibt spezielle pflanzliche und homöopathische Salben, die den Lymphabfluss fördern und entgiftend wirken. Ein erfahrener Homöopath oder Apotheker wird Sie über die verschiedenen Präparate informieren und beraten.
Tränensäcke - Behandlung mit Schüssler-Salzen

Folgende Schüssler-Salze können bei Tränensäcken helfen

Nr. 6 Kalium sulfuricum (das Salz der Entgiftung)

Nr. 10 Natrium sulfuricum (das Salz der Ausscheidung oder auch das biochemische Ausleitungsmittel. Überschüssiges Wasser wird ausgeschieden)
Weitere Themen

Therapien mit naturheilkundlicher Alternative bei Augenerkrankungen
Trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca) - Naturheilung
Vorheriger Beitrag: Trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca) - Naturheilung

Nächster Beitrag: Wenn das Augenlid zuckt - Naturheilung


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Tränensäcke - Ursachen
Bild: website5
Zurück zum Seiteninhalt