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Verbraucherzentrale verklagt Pharmafirma

Viele Menschen ergänzen ihre tägliche Nahrung mit Tabletten und Pulvern, obgleich der Nutzen umstritten ist.

So wirft jetzt die Verbraucherzentrale Sachsen dem Pharmaunternehmen Klosterfrau vor, eine zu hohe Magnesium-Dosierung zu empfehlen.

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat deswegen Klage vor dem Landgericht Köln erhoben.
Bild: pixabay website5
Auf der Packung der Magnesium-Tabletten „taxofit Magnesium 600 Forte“, wird eine tägliche Dosis von 600 Milligramm empfohlen. Das sei viel zu viel, sagt eine Sprecherin der Verbraucherzentrale.

Höchstens eine tägliche Einnahme von 250 Milligramm Magnesium empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz BfR. Wer Magnesium zu hoch dosiere, könne Durchfall bekommen, sagte die Sprecherin der Verbraucherschutzzentrale.

Bei der Verbraucherzentrale hieß es weiter, dass bei Nahrungsergänzungsmitteln häufig eine zu hohe Verzehrempfehlung keine Seltenheit sei und dass man mit dem Verfahren in Köln ein Präzedenzfall schaffen wolle. Die Klage wurde bereits im Juli eingereicht.
Magnesiummangel – Symptome

Ein leichter Magnesiummangel macht sich durch Schwindel, Antriebslosigkeit, allgemeine Schwäche und häufige Muskelkrämpfe, hauptsächlich in den Waden, bemerkbar. Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sind Magen-Darm-Krämpfe und abwechselnd Verstopfung und Durchfälle. Bei Schwangeren können Wadenkrämpfe und vorzeitige Wehen auf einem Magnesiummangel hindeuten. Weitere Hinweise sind kariöse Zähne, brüchige Fingernägel, Menstruationsschmerzen und Veränderungen am Herzen (Herzrhythmusstörungen).

Bei einem schweren Magnesiummangel kommt es zu Parästhesien, das sind subjektive Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes brennendes Gefühl. Weitere Anzeichen sind Muskelkrämpfe, Muskelzuckungen, eine erhöhte Reizbarkeit und der Betroffene wirkt vermindert aufmerksam, geistig verwirrt und klagt über Schwindel. Bei einem absoluten Magnesiummangel kann es zu Krampfanfällen und Koma kommen.
Magnesiummangel – Vorbeugen

Durch ausgewogene Ernährung kann man einen Magnesiummangel vorbeugen. Magnesiumreich sind: Nüsse, Schokolade, Honig, Vollkornprodukte, Samenprodukte, Hülsenfrüchte, z. B. Bohnen und Erbsen, Fisch und Geflügel.
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Fazit: Forscher selbst gehen davon aus, dass bei einem gesunden Menschen, Sporttreibende eingeschlossen, eine ausgewogene Ernährung ausreicht, die benötigte Nährstoffmenge Magnesium aufzunehmen.

„Sollte man sich nicht ausgewogen ernähren, muss man davon ausgehen, dass nicht nur ein Magnesiummangel vorliegen könnte, sondern auch eine Unterversorgung mit anderen Nährstoffen möglich ist", gibt Jens Luther von der Verbraucherzentrale Sachsen zu bedenken.

Juli 2017
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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