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Verstopfung - Baby oder Kleinkind

Baby/Kinder
Keine Seltenheit ist eine Verstopfung bei Babys oder Kleinkindern. Man sollte aber auch nicht in Panik verfallen, wenn die Windel einmal leer bleibt.

In der Regel kommt es bei Babys zur ersten Verstopfung, wenn man mit der ersten Beikost anfängt. Meist entleert sich der Darm des Kindes dann über einen längeren Zeitraum nicht. Auch ist der Stuhlgang dann häufig hart und verursacht Schmerzen.

Infolge eines schmerzhaften Stuhlgangs nach einer Verstopfung entwickeln viele Kinder eine Angst vorm Stuhlgang. Eltern müssen ihren Kindern diese Angst mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen wieder nehmen.
Inhalt

Ursachen von Verstopfung beim Baby oder Kleinkind
Symptome einer Verstopfung beim Baby oder Kleinkind
Wann zum Arzt?
Verstopfung – Behandlung
Weitere Maßnahmen
Verstopfung – Vorsorge
Ursachen von Verstopfung beim Baby oder Kleinkind

  • Ernährungsumstellung durch abstillen
  • Flüssigkeitsmangel, z. B. beim Zahnen, bei einer Erkältung oder Mittelohrentzündung
  • Eine falsche Dosierung der Flaschennahrung
  • Milchnahrung mit kalkhaltigem Wasser
  • Zubereitungen mit Haferflocken oder Karottensaft
  • Stopfende Lebensmittel
  • Lebensmittelallergie
  • Eine zu eng angelegte Windel
  • Reisen
Naturheilung- Verstopfung Baby
Bild: clipdealer.de
Symptome einer Verstopfung beim Baby oder Kleinkind

Ein Anzeichen einer Verstopfung ist z. B. ein harter Bauch, in Intervallen auftretendes Bauchweh und Schmerzen beim Stuhlgang. Babys zeigen das zum Beispiel durch das Anziehen der Beine zum Bauch hin und durch Weinen. Der Windelinhalt ist meist trocken, hart und riecht faulig.

Eine Verstopfung zeigt sich aber nicht nur durch harten Stuhlgang. So können z. B. auch schleimig- flüssige Durchfälle ein Anzeichen für eine Verstopfung sein. Auch Durchfälle können ein Zeichen für eine Verstopfung sein, gerade dann wenn der Darminhalt zu lange im Darm verweilt und sich durch den Vergärungsprozess wieder verflüssigt hat.

Bei größeren Kindern kann es durch eine Verstopfung auch zu Blut im Stuhl kommen, aber auch Kotschmieren und Einkoten kann hier ein Hinweis auf eine Verstopfung sein, so dass der Schließmuskel unter dauerhaftem Druck geschwächt wird. Meist werden Verstopfungen durch übelriechende Blähungen begleitet und auch der Appetit des Kindes lässt nach.

  • Appetitlosigkeit
  • Übelriechende Blähungen
  • Faul riechender Stuhlgang
  • Trockener und harter Stuhlgang
  • Blut im Stuhl (das Blut ist hell- durch heftiges Drücken beim Stuhlgang kommt es zu Rissen am After, die bluten können)
  • Harter Bauch
  • Bauchkrämpfe

Zu beachten ist, dass Babys die Muttermilch bekommen, nicht jeden Tag Stuhlgang haben müssen. Häufig werden von den Babys alle Nährstoffe aufgenommen, so dass es nicht zu einem Stuhlgang kommen muss. Bei Babys, die Flaschennahrung bekommen, kann es jedoch bis zu drei- bis viermal am Tag zu Stuhlgang kommen.
Wann zum Arzt?

Solange sich die Dauer und die Symptome der Verstopfung in Grenzen halten, kann man versuchen, das Problem selbst zu beheben. Sind Sie sich jedoch unsicher, die Verstopfung schon mehrere Tage anhält, das Kind starke Schmerzen hat, oder die Bauchdecke des Kindes hart und angespannt ist, müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
Verstopfung – Behandlung
Bild: clipdealer.de
In den meisten Fällen einer Verstopfung beim Baby oder Kleinkind hilft schon ein warmes, entspannendes Bad oder eine sanfte Bauchmassage. Durch kreisende Bewegungen auf der Bauchfläche regt man die Darmtätigkeit an. Ebenso hilft es, das Kind auf den Rücken zu legen und mit den Beinen Luft-Rad-Bewegungen zu machen. Auch diese Bewegungen regen die Darmtätigkeit an.
Weitere Maßnahmen

  • Reichlich Wasser oder ungesüßten Tee geben.
  • Flaschenmilch wechseln.
  • Baby oder Flaschenwasser zur Zubereitung von Flaschennahrung verwenden, wenn das eigene Wasser zu kalkhaltig ist.
  • Viel Bewegung.
  • Ballaststoffreiches Essen, wie z. B. Spinat oder Brokkoli. Durch ballaststoffreiches Essen wird die Verdauung angeregt, so auch durch pürierte oder geriebene Äpfel, Birnen, Trauben, Zwetschgen oder Erdbeeren.
  • Die Verdauung verbessert sich auch durch aufgeweichtes Trockenobst, so z. B. durch Feigen oder Pflaumen.
  • Arztbesuch (eventuell Stuhlprobe).
Verstopfung – Vorsorge

Damit eine Verstopfung sich erst gar nicht entsteht, sollten Sie darauf achten, dass sich das Kind sich ausreichend bewegt und mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nimmt.

Bekommt Ihr Baby schon Beikost, sollten Sie darauf achten, dass es ballaststoffreiche Lebensmittel, genauso wie ältere Kinder, bekommt. So z. B. Vollkornproduckte, Gemüse und Milchproduckte. Auch sollte Ihr Baby/Kind zwischen den Mahlzeiten ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees oder Fruchtsäfte trinken.

Eine Routine beim Toilettengang, zum Beispiel immer nach dem Frühstück, kann außerdem dabei helfen, die Verdauung zu regulieren.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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