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Vorsicht – Pilz- und Beerensammler (Fuchsbandwurm)

Krankheiten
Jetzt am Ende des Sommers beginnt die Zeit der Pilz- und Beerensammler. Aber Vorsicht, es ist auch die Zeit sich mit dem Fuchsbandwurm anzustecken. Zwar gingen die Zahlen der Infizierten im Jahr 2017 zurück, so das Robert-Koch-Institut, aber eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm kann lebensgefährlich sein.
Bild: pixabay website5
Im Jahr 2017 gab es 30 Fälle, davon kamen zwölf Patienten aus Baden-Württemberg, sechs aus Hessen und fünf aus Bayern.

Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) kommt generell nur auf der nördlichen Hälfte der Weltkugel vor. In Deutschland kommt der Fuchsbandwurm überwiegend in Süddeutschland vor. Aber auch die Nordschweiz sowie Westösterreich und Ostfrankreich sind betroffen.

Nach Auskunft des RKI infizieren sich jährlich mehr als 30 Menschen mit dem Fuchsbandwurm. Im Jahr 2015 waren es sogar fast 50 Infizierte.

Die Erkrankung, ausgelöst durch den Fuchsbandwurm, nennt sich alveolärer Echinokokkose und kann tödlich enden.
Noch vor 30 Jahren galt eine Ansteckung mit dem Erreger als Todesurteil. Heute gibt es jedoch Medikamente, die gegen den Erreger helfen. Eine vollständige Heilung ist jedoch noch nicht möglich. Die Medikamente können das Wachstum der Larve im Körper des Menschen eindämmen, sind aber nicht in der Lage das Larvengewebe abzutöten, sodass Patienten die Arznei ein Leben lang nehmen müssen.

Hat man sich mit dem Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) infiziert, hat man zunächst keine Beschwerden oder Schmerzen, erklärte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), so dass sich der Erreger unbemerkt in der Leber festsetzen kann. In ihr entwickeln sich dann die Larven des Bandwurms. Eher selten befällt der Erreger die Lunge oder das Gehirn. Die Larven wachsen sehr langsam und zerstören tumorartig das Organ. Bis die ersten Symptome auftreten können mehr als zehn Jahre vergehen.

Die Infizierung erfolgt beim Menschen durch den Verzehr bodennah wachsenden Gemüses und von Früchten, Pilzen oder Waldbeeren, auf denen sich Eier des Bandwurms befinden. Zudem kann man sich durch den Kontakt mit infizierter Erde und dann über die Hände in den Mund oder durch das Streicheln infizierter Tiere (auch Katzen und Hunde), an deren Fell Bandwürmer haften, infizieren.
In einer kleinen Studie wurde das Sammeln von Beeren oder Pilzen als Risikofaktor für eine Infizierung festgestellt.

Um sich jedoch wirklich zu infizieren, muss man mehrere hundert Eier des Fuchsbandwurms aufnehmen. Auch ist die Gefahr wesentlich geringer, wenn die Beere höher am Strauch wächst.

Echinokokkose - Gefährliche Wurmerkrankung

Echinokokkose ist eine durch den Fuchs- oder Hundebandwurm hervorgerufene lebensbedrohliche Infektion. Abhängig, je nach betroffenen Organen, äußern sich die Symptome. In den meisten Fällen ist die Leber betroffen.
Bild: pixabay website5
Bei dieser Erkrankung unterscheidet man zwischen der Infektion mit dem Kleinen Fuchsbandwurm, der alveolären Echinokokkose (Echinococcus multilocularis) und der Infektion mit dem Kleinen Hundebandwurm, der zystischen Echinokokkose (Echinococcus granulosus).

Ein weltweites Problem ist der Fuchsbandwurm, während der Hundebandwurm nur in bestimmtem Regionen zu beobachten ist………Weiterlesen Echinokokkose

August 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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