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Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Heilpflanze

Heilpflanzen
Hauptsächlich wird die rote Weinrebe in der Medizin zur Behandlung von chronischer Venenschwäche eingesetzt. Hauptsächlich wird die Wirkung durch die roten Blätter und Traubenkernen erzielt. Die Heilpflanze zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde.

Schon vor 6.000 Jahren nutzte man die Früchte und ähnlich lang verstanden es die Menschen, daraus ein berauschendes Getränk herzustellen.

Der wissenschaftliche Name der Heilpflanze lautet „Vitis vinifera“.
Naturheilung - Weinrebe
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Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Pflanzenbeschreibung
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Geschichte
Weinrebe (Rotes Weinlaub) - Verwendete Pflanzenteile
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Inhaltsstoffe
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Heilwirkung
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Anwendungsbereiche
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Anwendung
Äußerliche Anwendung
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Nebenwirkungen
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Kontraindikation
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Weitere Namen der Pflanze lauten zum Beispiel Weinstock, Traubenstock und Weintraube
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Pflanzenbeschreibung

Die Heilpflanze ist ein mehrjähriger Strauch, der bis zu 15 Metern hoch bzw. weit ranken kann. Am Stamm dunkelbraun gefärbt, bildet das kletternde Gehölz leicht braunrote bis braungelbe und feinfurchig gestreifte Äste aus. Ihre Blätter sind herzförmig. Sie sind an der Unterseite leicht behaart und ihre Oberseite ist kahl. Die Blüten sind klein, rispenartig und ordnen sich den Blättern gegenüber an. Von August bis Oktober werden die Beeren eingesammelt und weiterverarbeitet.
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Es gibt grüne, hellbraune und dunkelviolette Beeren, je nachdem, um welche Weinsorte es sich handelt. Weltweit gibt es weit über 2000 unterschiedliche Weinsorten.

Weinreben werden der Pflanzenfamilie der Weinrebengewächse (Vitaceae) zugeordnet. Ursprünglich stammt die Weinrebe aus Eurasien. Die roten Weinlaubblätter (Vitis vinifera folium) werden einer besonderen, sehr alten Rebsorte zugeordnet, die auch als Teinturier (Färberrebe) bezeichnet wird.
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Geschichte

Bekannt ist, dass schon die Ägypter, die Inder sowie die Römer und die alten Griechen vor 3.500 Jahren den Weinbau betrieben.

Durch die vielen unterschiedlichsten Anbaugebiete bildeten sich zahlreiche Rebsorten durch Züchtungen heraus. Zu einer der Züchtungen zählen die roten Weinreben, deren Blättern schon früh eine heilende Wirkung zugesprochen wurde. In Überlieferungen wurden bereits im Jahr 40 bis 78 n. Chr. von der therapeutischen Wirkung ihrer zerkleinerten Blätter berichtet.

Später stellten französische Winzer fest, dass die schönen Beine ihrer Winzerinnen im Zusammenhang mit dem Zerstampfen der Trauben standen.

Das rote Weinlaub wird medizinisch jedoch erst seit dem 17. Jahrhundert verwendet. Eingesetzt wurde es neben Umschlägen bei Kopfschmerzen und Frauenleiden.

Die ersten guten Erfolge bei schmerzhaften Venenentzündungen sind seit 1940 bekannt.
Weinrebe (Rotes Weinlaub) - Verwendete Pflanzenteile

Medizinisch genutzt von der Pflanze werden die Blätter und die Beeren.
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Inhaltsstoffe

Zu den wesentlichen Inhaltsstoffen von rotem Weinlaub gehören die Flavonoide Quercetin, Isoquercetin sowie Rutin.

  • Gerbstoff
  • Weinsäure
  • Apfelsäure
  • Bernsteinsäure
  • Wachs
  • Zucker
  • Mineralien
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Heilwirkung

Die Heilwirkung der Blätter ist adstringierend (zusammenziehend). Während die reifen Trauben eine blutbildend, stärkende, aufbauende und eine blutreinigende Heilwirkung haben.
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Anwendungsbereiche

Extrakte aus den Blättern können zum Beispiel bei

  • Rheuma
  • Gicht
  • Eiternde Wunden
  • Aufgesprungene Hände und Füße
  • Geschwüre
  • Ekzeme
  • Erbrechen
  • Frostschäden
  • Hautunreinheiten
  • Blutungen
  • Krampfadern (rotes Weinlaub) angewendet werden.

Die Blüten stärken besonders die Nerven.

Unreife Trauben kann man verwenden zum Beispiel bei Kopfschmerzen durch Hitze und Magenschmerzen.

Reife Trauben verwendet man bei

  • Verstopfung
  • Fettleibigkeit
  • Rekonvaleszenz
  • Leberleiden
  • Arteriosklerose

Extrakte aus Weinlaub kann man fertig als Kapsel, als Creme oder als Tablette im Handel kaufen. Eine Wirkung setzt nicht sofort ein und kann einige Wochen dauern.
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Anwendung

Weinrebe (Rotes Weinlaub) - Teerezept: Man übergießt ein Teelöffel fein geschnittenes rotes Weinlaub mit 200 ml siedendem Wasser. Der Sud sollte für 10 bis 15 Minuten ziehen und wird danach abgeseiht. Zwei bis dreimal sollte man täglich eine Tasse davon trinken.

Die Blüten werden als Tee getrunken oder als Einreibung benutzt.
Äußerliche Anwendung

Den Tee aus Weinlaub kann man auch äußerlich als Kompresse auflegen. Zudem kann man Blütentee zur Einreibung nutzten. Helfen soll das bei (laut Volksmedizin) leichten Lähmungszuständen durch Probleme der Rückenmarksnerven.

In den Nachkriegsjahren hat man in Frankreich Tee aus Rotem Weinlaub bei folgenden Erkrankungen verwendet: Bei Durchfall, Entzündungen der Mundschleimhäute, Blutergüssen, Erbrechen, Hautausschlägen und Krampfadern.
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Nebenwirkungen

Präparaten aus rotem Weinlaub wird eine gute Verträglichkeit nachgesagt. Nur in seltenen Fällen kann es zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Magenschmerzen kommen. Zudem kann es zu Hautreizungen kommen, wenn Extrakte aus roten Weinlaub auf die Haut aufgetragen werden.
Weinrebe (Rotes Weinlaub) – Kontraindikation

Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Heilmittel bekannt.

Auch wurden während einer Schwangerschaft oder der Stillzeit bisher keine negativen Begleiterscheinungen beobachtet.
Fazit: Die auf dem deutschen Markt vorhandenen Produkte vom Roten Weinlaub haben einen hohen Anteil von Anthocyanen mit den strukturverwandten Flavonoiden und Gerbstoffen.
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Anerkannt sind ihre Wirkungen bei der Behandlung der chronischen Venenschwäche (CVI = chronische venöse Insuffizienz), deren Symptome müde, schwere Beine sein können oder sich mit Kribbeln, Spannungsgefühl oder Schmerzen in den Beinen zeigen. Geschwollene Knöchel oder Krampfadern sind weitere Formen eines gestörten Venensystems, das unterstützt werden muss.

Die Extrakte können vorbeugend oder therapeutisch zur Anwendung kommen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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