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Welcher Mundschutz hilft?
Es gibt drei unterschiedliche Arten von Schutzmasken, die sogenannten FFP-Masken. FFP ist die Abkürzung für Filtering Face Piece. Übersetzt heißt das soviel wie Atemschutzmaske, Feinstaubmaske, Staubmaske oder Atemschutzfilter.

Unterteilt sind die FFP-Masken in drei Gruppen 1, 2 und 3.

Angewendet werden die Masken zum Schutz der Atemwege und werden nach der Benutzung entsorgt.
Bilder: pixabay website5
Inhalt

Wichtiger Hinweis
Die Schutzmasken FFP werden in drei Gruppen eingeteilt
Zu den Community-Masken und DIY-Masken - die selbst genähten Behelfsmasken
Mund-Nase-Schutz
Filtrierende Halbmasken
Die Schutzmasken FFP werden in drei Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1: Bietet einen Schutz vor ungiftigen Stäuben, die Filterleistung beträgt 80 %, das ist der Mindestrückhalt, maximale Gesamtleckage 25 % (kommt zustande durch den Filterdurchlass und Undichtigkeiten an Gesicht und Nase), der empfohlene Einsatz liegt bei der Arbeit mit atemwegsreizenden Stoffen.

Gruppe 2: Bietet Schutz vor festen und flüssigen gesundheitsschädlichem Staub, Rauch, Aerosolen und Schutz vor luftübertragenen Infektionserregern, die Filterleistung liegt bei 80 % Mindestrückhalt, maximale Gesamtleckage 11 %, der empfohlene Einsatz liegt bei Arbeit mit atemwegsreizenden Stoffen- die langfristig Schädigungen der Lungengewebselastizität verursachen.

Gruppe 3: FFP 3 bieten Schutz vor giftigen und gesundheitsschädlichem Staub, Rauch, Aerosolen und Schutz vor luftübertragbaren Infektionserregern, die Filterleistung liegt bei 80 % Mindestrückhalt, maximale Gesamtleckage 5 %, der empfohlene Einsatz liegt bei Umgang mit krebserregenden oder radioaktiven Stoffen, Umgang mit Viren, Bakterien und Pilzsporen.

Die FFP-Masken unterscheiden sich nicht nur in ihrer Ausstattung. So können die Filter zusätzlich über ein Ausatmungsventil verfügen, das ist dann notwendig, wenn aufgrund der materiellen Gegebenheiten der Atemwiderstand zu groß wird.
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Wichtiger Hinweis

Seit Tagen wird darüber diskutiert, ob in der Öffentlichkeit Schutzmasken getragen werden müssen.

So empfiehlt die Wissenschafts-Akademie Leopoldina eine Maskenpflicht in Bus und Bahn.

So haben jetzt schon Länder wie Österreich oder die deutsche Stadt Jena eine Maskenpflicht eingeführt (Schutzmaske oder Gesichtsabdeckung). Aber auch ohne Pflicht tragen schon jetzt viele Menschen in Deutschland eine Schutzmaske beim Einkaufen oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Spazierengehen.

Wie oben beschrieben gibt es unterschiedliche Typen von Schutzmasken, eingeteilt nach FFP 1, FFP 2 und FFP 3.

Daneben gibt es aber noch die sogenannten „Community-Masken“ oder DIY-Masken - die selbst genähten Behelfsmasken.

Auch diese Masken haben einen gewissen Schutz.

Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) unterscheidet auch hier in drei Kategorien, den Community-Masken, dem Mund-Nasen-Schutz und den filtrierenden Halbmasken.
Zu den Community-Masken und DIY-Masken - die selbst genähten Behelfsmasken

Laut BfArM sind Community-Masken nur für den privaten Gebrauch vorgesehen. Zudem sind diese Masken nicht als Medizinprodukt zugelassen. Diese Masken haben nicht die Normanforderungen medizinischer Masken. Da ein Nachweisverfahren dieser Masken nie stattgefunden hat, dürfen diese Masken nicht als Medizinprodukt oder als Gegenstand persönlicher Schutzausrüstung in den Verkehr gebracht werden.

Auch Träger von den selbst genähten DIY-Masken können sich nicht darauf verlassen, dass sie durch diese Masken sich selbst oder andere Menschen vor einer Übertragung des Coronavirus schützen.

Für diese Masken ist bisher noch keine Schutzwirkung nachgewiesen worden.

Trotzdem könnten, trotz dieser Einschränkung, geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, dass sich die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Tröpfchen-Auswurfs beim Husten reduziert. Es ist zumindest eine weitere Hilfe für „social distancing“ sowie für einen gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen.

So steht es auf der Internetseite des BfArM mit dem Hinweis, dass Abstand halten und Hygienemaßnahmen nach wie vor der beste Schutz sind und auch mit Mund-Nase-Bedeckung.

Zu beachten ist bei DIY-Masken der richtige Umgang und Pflege der Masken. Dazu gehört etwa das regelmäßige Waschen bei hohen Temperaturen oder das gründliche Händewaschen nach Abnehmen der Schutzmaske.
DIY-Masken
Bild: pixabay website5
Mund-Nase-Schutz

Der Mund-Nasen-Schutz, besser bekannt als OP-Maske sind laut BfArM getestet und zertifiziert.

Dieser Mundschutz ist vor allem dazu da, andere vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen. Die Maske wird nicht nur in Operationssälen getragen, sondern auch bei einer Wundversorgung. Den Träger selbst schützt die Maske jedoch nicht vor einer Infektion durch Tröpfchen oder Aerosole.

Dennoch schützen sie den Träger vor einem direkten Auftreffen größerer Tröpfchen in der Mund- und Nasenpartie vom Gegenüber.

Diese Maske könnte auch für den Privatgebrauch nützlich sein. Zu beachten ist hier, dass es sich bei diesen Masken um Einwegprodukte handelt und nach dem Tragen entsorgt werden müssen.
Filtrierende Halbmasken

Die Filtrierenden Halbmasken sind unter den Namen FFP2 und FFP3 bekannt. Diese Masken dienen vor allem dazu, den Träger vor einer Ansteckung zu schützen. Beschreibung dieser Masken siehe oben.
Bilder: pixabay website5
Fazit: Es steht fest, dass Mund-Nase-Schutz und besonders FFP-Masken einen stärkeren Schutz bieten als selbst genähte Masken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) betont aber, dass diese Masken den Mitarbeitern im Pflege- und Gesundheitswesen vorbehalten sein sollten, da der Schutz des Fachpersonals von gesamtgesellschaftlich großem Interesse sei.
Das RKI ist jedoch der Auffassung, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben dazu beitragen kann, die Ausbreitung des Virus Covid-19 zu verlangsamen. Gerade Risikogruppen können so geschützt werden.
Auf Grund dieser Auffassung empfiehlt das Robert-Koch-Institut eine Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Bereich zu tragen.

Die Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) empfiehlt ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung und führt aus: „Wer angehustet werde und einen Mundschutz trage, schützt sich vor dem größten Teil der Tröpfchen, die im Tuch oder Stoff hängen bleiben“.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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