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Wenn Kinder Läuse haben

Baby/Kinder
Ein Befall von Läusen bei Kindern versetzt die Eltern oft in Schrecken. Eltern reagieren häufig mit Panik, wenn sie das Krabbeln auf den Köpfen ihrer Kinder entdecken. Dabei ist ein Kopfläusebefall gar nicht so selten.

Gerade wenn das Kind einen Kindergarten oder Schule besucht, kann es leicht von einem Läusebefall angesteckt werden. Hat sich das Kind erst einmal angesteckt, muss der Läusebefall konsequent behandelt werden, damit die Parasiten wieder verschwinden.

Vorgehen gegen Kopfläuse sollte man in doppelter Weise, und zwar mit einem geeigneten Mittel gegen Kopfläuse sowie mit einem Läusekamm die Haare nass auskämmen.

Eine einmalige Behandlung reicht leider nicht aus, so dass das Läusemittel nach 8 bis 10 Tagen erneut angewendet werden muss und das Auskämmen steht alle vier Tage über zwei Wochen auf dem Programm.
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Läuse

Läuse bewegen sich am besten in menschlichen Haaren. Vermehren können sie sich jedoch nur auf der Kopfhaut. Eine Laus lebt ca. drei Wochen und kann in dieser Zeit bis zu 300 Eier, sogenannte Nissen, legen.
Bild: pixabay website5
Die Larven schlüpfen nach ein bis zwei Wochen aus den Eiern. Läuse sind Blutsauger und genehmigen sich alle drei bis sechs Stunden eine Mahlzeit. Sie hinterlassen dabei Speichel in der Bisswunde und so kommt es oft zu heftigem Juckreiz.

Hat das Kind Läuse, wird es sich auf Grund dessen häufig am Kopf kratzen. Die Läuse sind auf Grund ihrer Größe nur schwer zu erkennen, da sie nur knapp drei Millimeter groß sind und sehr schnell unterwegs sind.

Zu beachten ist, dass Läuse keine Krankheiten übertragen, sich aber die aufgekratzten Bisswunden entzünden können.
Wichtig: Eltern sind verpflichtet, dem Kindergarten oder der Schule mitzuteilen, wenn das Kind Kopfläuse hat. Aber schon nach der ersten Behandlung mit einem geeigneten Mittel gegen Kopfläuse darf das Kind in der Regel die Einrichtung wieder besuchen.
Trotzdem verlangen einige Schulen und Kindergärten ein ärztliches Attest, dass das Kind Kopflaus frei ist. Das benötigt man aber nicht, da beim ersten Befall von Kopfläusen eine mündliche oder schriftliche Bestätigung der Eltern völlig ausreicht. Ein ärztliches Attest ist nur notwendig, wenn das Kind innerhalb von vier Woche erneut von Kopfläusen aufgesucht wird.

Einen Arzt aufsuchen sollte man spätestens, wenn sich das Kind blutig kratzt und sich schon Hautstellen entzündet haben.
Kopfläuse – Diagnose

Durchsuchen Sie die Haare und die Kopfhaut ihres Kindes nach erwachsenen Läusen und den sogenannten Nissen. Die Nissen kleben an den Haaren nahe der Kopfhaut. Es sind kleine milchig-weiße bis transparente oder grau-bräunliche ovale Gebilde, die an den Haaren nahe der Kopfhaut kleben. Eine erwachsene Laus legt am Tag ca. vier bis zehn dieser Nissen täglich ab.

Leider lassen sich die Nissen nicht mit einer normalen Haarbürste herauskämmen. Um die Eier der Laus zu entfernen benötigt man einen sogenannten Nissenkamm, dessen Zinken besonders eng zusammenstehen.
Kopfläuse – Therapie

Um die Läuse zu beseitigen, gibt es verschiedene Medikamente. Es gibt verschreibungspflichtige Medikamente und rezeptfreie.

Die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, allerdings mit der Einschränkung, dass der oder die Betroffene zwölf Jahre oder jünger ist.

Die rezeptfreien Medikamente gibt es in der Apotheke, genauso wie der Nissenkamm, mit dem man die Eier der Läuse auskämmen kann.

Verschreibungspflichtige Medikamente sind meist speziell gegen Parasiten entwickelte Insektizide, die zwar die Läuse abtöten, aber häufig nicht deren Eier (Nissen), da ein Läuse Ei erst nach vier Tagen ein Nervensystem entwickelt, auf das ein Insektizid tödlich wirken kann. Auf Grund dessen muss die Behandlung nach acht bis zehn Tagen wiederholt werden, um auch alle nachgereiften Läuse zu vernichten.

Bei der Behandlung mit einem Insektizid ist zu beachten, dass es ein Nervengift ist. Es kann hier vorkommen, dass das Mittel auf der Kopfhaut brennt und die Haare stumpf werden können. Zudem können sie bei häufiger Anwendung gesundheitsschädlich sein.

Beachten Sie zudem besonders die Dosierungsanleitung.

Neben diesen Insektiziden gibt es Kopflausmittel auf Silikonölbasis. Die Wirkung hier ist, dass die Läuse ersticken, da das Öl in die Atemöffnungen der Parasiten eindringt und sie verklebt, so dass die Läuse ersticken.

Mit welchen Mitteln Sie auch immer die Läuse bekämpfen, nutzen Sie den Nissenkamm, denn gut gekämmt ist schon fast gewonnen.

Mit dem Nissenkamm werden die nassen Haare des Kindes mehrmals durchgekämmt. Durch die sehr feinen und eng aneinander liegenden Zinken werden die Läuse und ihre Eier, die Nissen, herauskämmt.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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