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WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

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Gestern (17.07.2019) hat die Weltgesundheitsorganisation im Kampf gegen die Ebola-Epidemie im Kongo den internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. Auch erwartet die WHO eine Ausweitung der Seuche über die Region hinaus.
Bild: pixabay website5
Seit Mitte 2018 wütet die Epidemie im Kongo. Bisher starben an der Ebola-Infektion fast 1.700 Menschen und mehr als 2.500 Menschen haben sich nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation angesteckt.

Damit ist es die Epidemie mit dem meisten Todesopfern nach dem schweren Ausbruch 2014 in Westafrika, bei dem mehr als 11.300 Menschen durch die Infektion starben.

Die Todesrate unter den Erkrankten liegt bei knapp 70 Prozent.
Erschwert wird der Kampf gegen Ebola im Kongo durch Angriffe bewaffneter Milizen auf Behandlungszentren. Zwischen 2013 und 2016 waren in Westafrika bei einem schweren Ausbruch mehr als 11.300 Menschen gestorben.

Erst am vergangenen Wochenende gab es den ersten Fall in der Millionenstadt Goma. Zudem sind drei Fälle im Juni bekannt geworden, die im Nachbarland Uganda erkrankten.

So sind jetzt auch andere Nachbarländer in Alarmbereitschaft. So zum Beispiel Südsudan, Ruanda und Burundi.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte jetzt: „Es sei für die Welt an der Zeit zu handeln und die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo zu bekämpfen“.
Die Entscheidung, den Gesundheitsnotstand auszurufen, war eine Entscheidung des Expertenrates, der in Genf beraten hatte. Dieser Entscheidung schloss sich die Weltgesundheitsorganisation nun an.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Robert Steffen, sagte: „Dies ist absolut keine globale Bedrohung. Es bleibe bei einer regionalen Bedrohung, Grenzschließungen seien derzeit nicht nötig“.
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WHO-Sprecher Christian Lindmeier sagte der DW:“ Wir haben die Impfstoffe, wir haben die Behandlungsmöglichkeiten, aber es erfordert die Zusammenarbeit von allen Seiten, um die Situation endlich unter Kontrolle zu bekommen.

Von Reisewarnungen oder gar Grenzschließungen sieht die WHO ab. Zwar muss eine grassierende Krankheit auch für weitere Länder eine Bedrohung darstellen, damit die WHO sich dazu entschließt, den Notstand zu erklären, allerdings hat sich der Ebola-Virus bei dem aktuellen Ausbruch kaum über die Grenzen des Kongos hinweg verbreitet.

Eventuelle Grenzschließungen würden den Kampf gegen die Krankheit noch erschweren, weil Menschen dann womöglich Schleichwege benutzten und nicht die offiziellen Grenzübergänge, wo medizinisches Personal bei Passanten nach Krankheitsanzeichen Ausschau hielten, so die Weltgesundheitsorganisation.
Was bedeutet der Gesundheitsnotstand?

Der internationale Gesundheitsnotstand bedeutet eine höhere Alarmbereitschaft sowie die Möglichkeit schneller und verstärkter Maßnahmen ergreifen zu können, um eine Ausbreitung von Ebola zu verhindern. So können etwa schneller Finanzmittel zur Bekämpfung der Krankheit abgerufen werden. Zudem sollen zusätzliche medizinische Hilfskräfte ausgebildet und die Impfkampagne verstärkt werden.

Juli 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Ebola im Kongo
Bild: pixabay website5
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