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Widerlegt – Masernimpfung führt nicht zu Autismus

In Dänemark haben Wissenschaftler eine groß angelegte Studie durchgeführt, die einen Zusammenhang zwischen einer Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln und Autismus wiederlegt.

Impfgegner behaupten nach wie vor, dass eine Immunisierung gegen Masern zum Autismus führen kann und das obwohl auch schon früher diese Theorie wiederlegt wurde

Die Behauptung, dass bei einer Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) Autismus ausgelöst werden kann, beruht auf einer Untersuchung im Jahr 1998 an zwölf Kindern. Der britische Arzt Andrew Wakefield berichtete vor 20 Jahren von einer Entwicklungsstörung, die er an zwölf Kindern beobachtet hatte, nachdem sie gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft worden waren. Bei acht Kindern entwickelte sich eine Form von Autismus, so Wakefield. Die damalige Untersuchung hatte viele Eltern verunsichert. Auch ist diese Studie längst zurückgezogen worden und der damals verantwortliche Arzt Andrew Wakefield wurde wegen gravierender Fehler seine Approbation entzogen. Obwohl die Studie zurückgezogen wurde, gingen die Impfraten in Großbritannien damals zurück.
Veröffentlicht wurde die Untersuchung von Andrew Wakefield damals im Fachmagazin „Lancet“.
Bild: clipdealer.de
Spätere Studien, die keinen Zusammenhang zwischen Impfung und Autismus fanden, konnten das Misstrauen bei vielen Eltern nicht zerstreuen.

Diese Fehlinformation zu der Masern-Impfung kursiert jedoch noch immer, besonders bei Impfgegnern. Dadurch werden immer noch Eltern davon abgehalten, ihr Kind gegen Masern, Mumps und Röteln impfen zu lassen.

Studie

In Dänemark wurde nun eine groß angelegte Studie mit den Daten von etwa 650.000 Kindern durchgeführt. Die Wissenschaftler können nun ausschließen, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und Autismus gibt.
Die Daten der Kinder wurden über zehn Jahre lang gesammelt und wurden dann ausgewertet. Dabei analysierten sie mehr als 6500 Fälle von Autismus. Danach suchten die Forscher nach Hinweisen, ob Autismus häufiger bei Kindern auftrat, die eine Dreifachimpfung bekommen hatten oder andere Immunisierungen erhalten hatten.

Das Ergebnis wurde im Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht. In diesem Bericht steht das Ergebnis der Studie: „Eine MMR-Impfung hängt nicht mit einem erhöhten Risiko für Autismus zusammen“. Dieses Ergebnis gilt auch für Kinder, die vorbelastet sind. Zum Beispiel, weil es einen Fall von Autismus in der Familie gegeben hat. Auch stellten die Wissenschaftler fest, dass es keine Hinweise darauf gab, dass sich Autismus-Diagnosen nach einer bestimmten Zeit nach der Impfung erhöht hätten.

Die Wissenschaftler gaben an, dass das Studienergebnis nicht neu sei, dass es aber wichtig gewesen sei, die Behauptungen von Impfgegnern nochmals genau wissenschaftlich zu überprüfen.

Zu diesem Thema gibt es eine Reihe weiterer Studien, die einen Zusammenhang zwischen einer MMR-Impfung und Autismus ausschließen.

März 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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