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Yohimbe (Pausinystalla yohimba) Baum
Medizinisch verwendet von dem Baum wird die Rinde. Die Extrakte sollen auf den Blutdruck wirken und die Potenz steigern.

So wurden Extrakte vom Yohimbe bis in die 90er Jahre zur Behandlung von erektiler Dysfunktion verwendet.

In einigen kleineren Studien wurde nachgewiesen, dass Yohimbin eine potenzsteigende Wirkung hat. Es stehen aber immer noch größere klinische Studien aus.

An Bedeutung verloren haben die Extrakte mit dem Aufkommen von effektiveren PDE-5-Hemmern, zum Beispiel Sildenafil- Viagra.

Extrakte vom Yohimbe sind heute aber immer noch in vielen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.

Der Yohimbe (Pausinystalla yohimba) Baum wächst im tropischen Westafrika. Er verfügt über eine graubraune, fast rötlichbraune Rinde und ist das ganze Jahr über grün. Der Baum wächst bis zu 30 Metern hoch.

Schon seit früher Zeit nutzten die Menschen in Kamerun und im Kongogebiet die Extrakte des Yohimbe (Pausinystalla yohimba), da sie früh die aphrodisierende und die psychoaktive Wirkung der Extrakte erkannten.

Europäer brachten die Pflanze nach Europa. Wissenschaftler machten ihre Untersuchungen und Versuche an Tieren mit Extrakten des Baumes.

So heißt es in einem Bericht von 1886: „Bei Hunden hingegen übte Yohimbin eine unzweifelhafte Wirkung auf die Genitalien aus. Es traten sehr lebhafte Erektionen auf.“  Ein anderer Tierarzt stellt fest, dass gerade bei deckfaulen Hengsten und Bullen die vorherige Einnahme von Extrakten des Yohimbe (Pausinystalla yohimba) zum schnelleren Erfolg führten.

Inzwischen wurden auch Studien an Menschen durchgeführt, die teilweise auch erfolgsversprechend waren.
Inhalt

Yohimbin- wie wirkt es?
Yohimbin – Nebenwirkungen
Yohimbin – Kontraindikation
Yohimbin- wie wirkt es?

Das in der Rinde enthaltene Idolalkaloid hemmt das sympathische Nervensystem und wirkt daher beruhigend und angstlösend.

So kann der Inhaltsstoff im Fall bedingter psychischer Erregungsstörungen dabei helfen, sexuelle Versagensängste zu reduzieren und eine Erektion zu ermöglichen.

Es wird vermutet, dass es die Blutzufuhr zum Penis verbessert und auf die Schwellkörper wirkt.

Diese Wirkung ist jedoch nicht vollends geklärt. Auch wird empfohlen, dass Frauen Yohimbin nicht anwenden, da es keinen Einfluss auf Sexualstörungen bei ihnen hat.

Yohimbin wird aus der Rinde des afrikanischen Baumes Pausinystalia yohimbe, auch als Corynanthe yohimbe bezeichnet, gewonnen.

Zudem lässt Yohimbin das Herz schneller schlagen, regt den Blutdruck an und steigert die Aktivität.

Yohimbinextrakte gibt es in Form von Tabletten und Dragees im Handel ohne Rezept zu kaufen.
Yohimbin – Nebenwirkungen

Bisher wurden die Extrakte gut vertragen. Trotzdem sind einige Nebenwirkungen möglich.

Zu diesen Nebenwirkungen gehören zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit und in seltenen Fällen Schwindel, erhöhter Blutdruck, Herzrasen und Zittern.

Sollte es zu einer der Beschwerden kommen, ist Yohimbin sofort abzusetzen.
Yohimbin – Kontraindikation

Auf Yohimbin-Extrakte sollte man verzichten, wenn man zum Beispiel an zu niedrigem Blutdruck leidet oder einen zu hohen Blutdruck hat, an einer koronaren Herzkrankheit erkrankt ist oder Herzrhythmusstörungen hat.

Auch bei Grünem Star (Glaukom), bei einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür oder wenn die Funktion der Leber und Nieren eingeschränkt sind, sollte man auf Extrakte von Yohimbin verzichten.

Bei einer vorhandenen psychischen Erkrankung, z. B. einer Angststörung ist auf eine Einnahme zu verzichten.

Zudem sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich. So können zum Beispiel Mittel gegen Depressionen stärker wirken und so kann es zu vermehrten Nebenwirkungen kommen.

Mittel gegen einen erhöhten Blutdruck können bei Einnahme von Yohimbin schwächer wirken.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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