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Zypresse (Cupressus sempervirens) – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Die Zypresse ragt säulenartig und schmal in den Himmel. Zypressen haben einen duftenden würzigen Geruch.

Schon seit der Antike werden die Heilkräfte der Zypresse genutzt. Ärzte der Antike setzten Extrakte der Zypresse vor allem gegen Erkrankungen der Atemwege ein.
Naturheilkunde Zypresse
Bild: pixabay website5
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Zypresse (Cupressus sempervirens) – Pflanzenbeschreibung
Zypresse (Cupressus sempervirens) – Geschichte
Zypresse - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe
Zypresse – Heilwirkung und Anwendungsbereiche
Weitere Anwendungen in der Volksheilkunde
Zypresse – Nebenwirkungen und Kontraindikation
Zypresse (Cupressus sempervirens) – Anwendung
  • Zypressen Tee aus Zweigen
  • Zypressenblätter Tee
  • Zypressen Tee aus den Früchten
  • Zypresse – Tinkturrezept
Zypresse (Cupressus sempervirens) - Ätherisches Öl
Zypresse (Cupressus sempervirens) - Äußerliche Anwendung
  • Umschläge
  • Bäder
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Weitere volkstümliche Namen der Zypresse lauten:

Echte Zypresse, Säulenzypresse, Italienische Zypresse, Totenbaum, Mittelmeer-Zypresse, Trauerzypresse
Zypresse (Cupressus sempervirens) – Pflanzenbeschreibung

Ursprünglich stammt die Zypresse wohl aus Asien, ist aber im Mittelmeerraum seit langer Zeit heimisch. Der Nadelbaum erreicht eine Wachstumshöhe von bis zu 30 Metern. Er wächst schmal, wie eine Säule nach oben, weswegen er auch als Säulenzypresse bezeichnet wird.

Der Baum bevorzugt sonnige und trockene Plätze.

Die immergrünen Nadelblätter des Baumes sind schuppenartig.

Bis zum Herbst entwickeln sich aus den kleinen Blüten der Zypresse die zapfenartigen Früchte.

Die Zypresse, der immergrüne Nadelbaum, kann vermutlich bis zu 3.000 Jahren alt werden.

Die Zypresse gehört zur Pflanzenfamilie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und der wissenschaftliche Name lautet „Cupressus sempervirens“.
Zypresse (Cupressus sempervirens) – Geschichte

Seit der Antike ist die Zypresse als Heilpflanze bekannt. Hippokrates setzte sie schon 400 v. Chr. gegen Tuberkulose ein. Der griechische Arzt Galenus behandelte 600 Jahre später Darmentzündungen mit Zypressenöl.

Kranke wurden in Zypressen-Wälder geschickt, um den intensiven und balsamischen Duft der Zypressen einzuatmen.
Zypresse - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe

Medizinisch genutzt von der Zypresse werden die Blätter, die Zweige, das Holz und die Früchte.
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Inhaltsstoffe

Zypressen haben eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die gegen verschiedene Beschwerden helfen können. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind die ätherischen Öle.

Das ätherische Öl kann aus den Blättern, Zweigen und Zapfen der Zypresse gewonnen werden.

Das Zypressenöl, wissenschaftlich Oleum Cupressi, enthält zum Beispiel:

  • Pinene
  • Camphen
  • Cedrol
  • Terpineol
  • Furfural
  • Sempervirol
  • Sylvestren
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Zypresse – Heilwirkung und Anwendungsbereiche

Das ätherische Öl kann aus den Blättern, Zweigen und Zapfen der Zypresse gewonnen werden. Es wirkt unter anderem desinfizierend, fiebersenkend, harntreibend, schweißtreibend, beruhigend und wundheilend.

Weitere Heilwirkungen:

  • antibakteriell
  • antiseptisch
  • schleimlösend
  • beruhigend
  • gefäßverengend
  • harntreibend
  • insektenvertreibend
  • krampflösend
  • schleimlösend
  • schweißtreibend

Anwendungsbereiche

Nahezu alle Teile der Zypresse sind heilkräftig und schon allein mit ihrem Duft kann sie Atemwegserkrankungen heilen. Somit sind Atemwegserkrankungen das Hauptanwendungsgebiet der Extrakte der Zypresse.

So zum Beispiel bei:

Weitere Anwendungen in der Volksheilkunde

Zypresse – Nebenwirkungen und Kontraindikation

Bei Babys und Kindern ist von der Anwendung des Zypressenöls Abstand zu halten, um Hautreizungen und Überreaktionen zu vermeiden. Auch schwangere oder stillende Frauen sollten auf Zypressen-Extrakte verzichten. Zudem sollten Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, auf Zypressen-Extrakte verzichten.

Aber auch Menschen, die an Epilepsie oder Blutdruck leiden, sollten die Extrakte nicht anwenden.

Da die Extrakte der Zypresse eine starke Wirkung auf den Körper haben, sollte man sich nach einer sechswöchigen Anwendung eine Pause von den Extrakten gönnen. Das verhindert Gewöhnungseffekte und Nebenwirkungen, die durch die lange Nutzung auftreten können.
Zypresse (Cupressus sempervirens) - Anwendung

Alle Teile der Pflanzen eignen sich für die Herstellung von Teeaufgüssen, Tinkturen und selbstgemachten Salben.

Angewendet werden die Extrakte der Zypresse wahlweise als Tee, Tinktur oder als ätherisches Öl.

In der Homöopathie finden die Wirkstoffe von Zapfen und Blättern der Zypresse Verwendung bei der Behandlung von Gelenks- und Kopfschmerzen.

Das ätherische Öl des Baumes wird durch Wasserdampfdestillation aus den nadelförmigen Blättern, den jungen Zweigen und seinen Zapfen gewonnen. Um ein Liter Öl herzustellen benötigt man 70 bis 100 Kilogramm Pflanzenteile.

Zypressen Tee aus Zweigen: Für einen Tee aus den Zweigen nimmt man ein bis zwei Teelöffel Zypressen-Zweige und übergießt sie mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach ca. zehn Minuten wird abgeseiht.

Der Tee wird in kleinen Schlucken getrunken.

Der hilft zum Beispiel gegen Husten oder Asthma.

Zypressenblätter Tee: Ein Tee aus den Zypressenblätter hilft z. B. gegen Hämorrhoiden.

Zypressen Tee aus den Früchten: Der Tee aus den Früchten (Zapfen), der so zubereitet wird wie aus den Zweigen, hilft z. B. gegen Erkältungen, Darmentzündungen und Frauenbeschwerden.

Zypressen Tee aus dem Holz: Um einen Tee aus dem Holz herzustellen muss zerstoßenes Holz der Zypresse eine Viertelstunde im Wasser ziehen oder man kocht das Holz mit dem Wasser auf.

Nach 15 bis 20 Minuten wird abgeseiht.

Helfen kann dieser Tee gegen Gebärmutterprobleme und Dickdarmerkrankungen.

Zypresse – Tinkturrezept: Um eine Tinktur herzustellen, übergießt man Zypressen-Zweige, Früchte oder Holz in einem verschraubbaren Glas mit Weingeist oder Doppelkorn. Die Mischung muss für zwei bis sechs Wochen ziehen und wird dann in eine dunkle Flasche abgeseiht.

Täglich nimmt man 10 bis 50 Tropfen ein. Ist die Tinktur zu intensiv, verdünnt man sie mit Wasser.

Die Tropfen haben den gleichen gesundheitlichen Effekt, wie der Tee.
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Zypresse (Cupressus sempervirens) - Ätherisches Öl

Das Ätherisches Öl ist in seiner gesundheitlichen Anwendung vielfältig. Das Öl wird zum Beispiel in Cremes oder Salben eingesetzt, um gegen Krampfadern vorzugehen. Es hilft aber auch verdünnt gegen schlecht heilende Wunden.
Zypresse (Cupressus sempervirens) - Äußerliche Anwendung

In Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen kann man den Tee oder die verdünnte Tinktur äußerlich anwenden.

Umschläge: Tränken Sie ein Tuch mit Tee aus Zweigen oder Zapfen. Legen Sie es auf die zu behandelnde Stelle, beispielsweise eine schlecht heilende Wunde oder Krampfadern.

Bäder: Für ein Bad nimmt man ca. zehn Esslöffel zerkleinerter Zapfen, Zweige und zerkleinerter Nadeln und füllt sie in einen Stoffsäckchen. Das so gefüllte Säckchen kommt ins Badewasser. Das Bad sollte 20 Minuten nicht überschreiten und hilft z. B. gegen Atemwegsproblemen, gegen Hämorrhoiden, bei Hautproblemen, löst Krämpfe und wirkt beruhigend.
Fazit: In der Naturheilkunde werden die Extrakte der Zypresse wegen der antiseptischen sowie schleim- und krampflösenden Eigenschaften empfohlen. Auch entfalten sie auf die Psyche eine äußerst positive Wirkung. Zu den wichtigsten Einsatzgebieten der Zypresse zählen Erkrankungen der oberen Atemwege wie Bronchitis, Erkältungen und Keuchhusten.
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Das ätherische Öl der Zypresse wirkt zudem ausgleichend auf den Hormonhaushalt und gilt daher als eines der effektivsten Naturheilmittel gegen Frauenleiden.
Das ätherische Öl des Baumes wird durch Wasserdampfdestillation aus den nadelförmigen Blättern, den jungen Zweigen und seinen Zapfen gewonnen. Um ein Liter Öl herzustellen benötigt man 70 bis 100 Kilogramm Pflanzenteile.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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