Achselgeruch – Natürlich bekämpfen - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Direkt zum Seiteninhalt
Achselgeruch – Natürlich bekämpfen

Es kann sehr unangenehm sein, wenn trotz morgendlicher Körperhygiene im Laufe des Tages ein beißender Eigengeruch sich unter den Achseln ausbreitet. Der schnelle Griff zum Deodorant ist dann nicht immer die beste Lösung; eher das Gegenteil kann der Fall sein, nämlich dann, wenn das Deo den Geruch nur übertüncht und ein noch unangenehmerer Geruch sich entfaltet. Besser ist es dahingehend vorzubeugen, dass der stinkende Schweißgeruch erst gar nicht entsteht. Die Ursachen für den Geruch können vielseitig sein und die meisten davon lassen sich durch natürliche Maßnahmen beheben.
Achselgeruch – Ursachen
Bild: pixabay website5
Inhalt

Achselgeruch – Ursachen
Achselgeruch vorbeugen und mit natürlichen Mitteln bekämpfen
Achselgeruch – Ursachen
Für den Körper ist Schweiß bzw. das Schwitzen sehr wichtig. Über das Schwitzen gibt der Körper Flüssigkeit ab und sorgt somit für Abkühlung, damit der Körper nicht zu warm wird. Schweiß besteht aus Wasser, Salzen sowie Eiweiß, Milchsäure, Zucker, Fett und Harnstoffen und genau diese bilden einen idealen Nährboden für Bakterien, die letztendlich für den beißenden Geruch verantwortlich sind. Der Schweiß an sich ist geruchlos.
Bild: pixabay website5
Die Bakterien fühlen sich besonders an Körperstellen wohl, wo wenig Luft hinkommt, wie das in den Achselhöhlen der Fall ist und je länger sie sich in diesem feuchtwarmen Klima herumtummeln, desto unangenehmer stinkts. Für eine übermäßige Schweißproduktion und somit auch zu übermäßigen Bakterien gibt es einige Gründe, zum Beispiel die Ernährung. Dazu zählen scharf gewürzte Speisen, Zwiebeln, Knoblauch, Koffein, schwarzer Tee sowie Alkohol. Zu plötzlichen Schweißausbrüchen und dem damit verbunden Geruch kann es auch bei Stress und Angstzuständen kommen. Auch bestimmte Erkrankungen können für vermehrte Schweißbildung ursächlich sein, wie zum Beispiel Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen, genetische Stoffwechselerkrankungen und Lebererkrankungen.

Zu dem besonders beißenden Achselgeruch kommt es dann, wenn neben den Ursachen noch falsche Kleidung hinzukommt, wie Textilien aus synthetischen Fasern (Polyacryl, Polyamid, Nylon etc.). Und natürlich mangelnde Körperhygiene.
Achselgeruch vorbeugen und mit natürlichen Mitteln bekämpfen

An erster Stelle sei hier die regelmäßige Körperhygiene genannt. Wer sich morgens gründlich wäscht oder duscht riecht zunächst einmal gut. Auch während des Tages sich zwischendurch mal frisch machen, sorgt dafür, dass Gerüche sich nicht festsetzen können und macht außerdem fit. Vor dem zu Bett gehen sollte ebenfalls noch einmal der Körper gereinigt werden. Aber Achtung: Wer zu häufig an sich „rumschrubbt“ kann den wichtigen Säureschutzmantel der Haut schädigen, was dann wiederum zu unangenehmen Gerüchen führen kann. Wer die Achselbehaarung entfernt, entzieht den Bakterien ihr wohliges Milieu, da sie auf der luftigen kahlen Haut nicht mehr den idealen Nährboden finden; also ist das Rasieren der Achselhaare eine durchaus sinnvolle Maßnahme.

Wer verstärkt zu Achselgeruch neigt, sollte bei Kleidung, die direkt auf der Haut liegt, darauf achten, dass diese aus Baumwolle ist und nicht aus Chemiefasern. Darüber hinaus sollte die Kleidung täglich gewechselt werden.

Des Weiteren sollte man seine Ernährung überdenken. Scharf gewürztes und fettes Essen regt die Schweißproduktion an, genauso wie Alkohol. Eine Ernährungsumstellung sowie eine Veränderung seiner Lebensgewohnheiten können helfen.

Zusätzlich helfen eine ganze Reihe von Hausmittel und Naturmitteln, um übermäßige Schweißproduktion zu reduzieren und um den Achselgeruch bzw. unangenehmen Körpergeruch loszuwerden:
Apfelessig: Apfelessig hilft den ph-Wert der Haut zu neutralisieren. Ganz einfach einen Wattebausch oder ein Tempotaschentuch mit Apfelessig beträufeln und damit die Achselhöhle einreiben. Nach einigen Minuten Einwirkzeit die Tinktur wieder abwaschen. Die Anwendung am besten morgens vorm Duschen und abends vorm Schlafengehen täglich wiederholen.
Apfelessig hilft zudem bei innerlicher Anwendung die Entgiftung des Körpers anzuregen. Der Apfelessig wird verdünnt 2 x am Tag jeweils vor dem Essen getrunken (1 Teelöffel Essig auf ein Glas Wasser).
Zitronensaft: Zitronensaft hilft sowohl bei äußerlicher als auch bei innerlicher Anwendung – optimal ist eine Kombination von beidem. Die Zitrone halbieren, unter den Armen den sauren Saft verreiben und nach einer kurzen Einwirkzeit (2 bis 3 Minuten) abduschen (täglich wiederholen).
Für die innerliche Anwendung sollte täglich morgens auf nüchternen Magen ein Glas mit warmem Zitronenwasser getrunken werden (Saft einer halben Zitrone auf ein Glas Wasser).
Salbei: Salbei innerlich und/oder äußerlich angewendet verhindert eine zu starke Schweißproduktion, da Salbei die Schweißdrüsen verengt. Für die äußerliche Anwendung werden getrocknete Salbeiblätter kurz aufgekocht und nach Abkühlung kann der Tee zur Körperreinigung verwendet werden. Zudem zwei bis drei Tassen Salbeitee täglich trinken.
Weizengras: Die Wirkstoffe von Weizengras, besonders Chlorophyll, reinigen den Körper von Giftstoffen und Säuren. Überhöhte Schweißproduktion wird dadurch reduziert und besonders strenger Körpergeruch verringert. Weizengras wird als Weizengrassaft getrunken. In Pulverform ist es im Handel erhältlich. Täglich ein bis zwei Gläser davon trinken, reduziert das Schwitzen.
Natron: Natron ist eine gute Waffe gegen den Schweißgeruch, da es antibakteriell wirkt und somit den Bakterien, die für den strengen Geruch verantwortlich sind, den Kampf ansagt. Zudem absorbiert Natron die Flüssigkeit.
Natron wird äußerlich angewendet. Dafür mischt man das Natron mit Wasser zu einer cremigen Mischung. Die Mixtur wird auf die Haut der Achselhöhlen aufgetragen und sollte ca. 15 Minuten einwirken. Anschließend mit warmem Wasser reinigen. Die Prozedur einmal täglich vornehmen, am besten abends, wenn ausreichend Zeit dafür ist.
Fazit: Die verzweifelte Suche nach dem richtigen Deo ist also nicht unbedingt nötig. Dass man mit dem Problem von stark riechendem Achselschweiß nicht alleine dasteht, belegt eine Studie, denn sonst würden wohl kaum 700 Millionen Euro jährlich an Deodorants ausgegeben werden, und das allein in Deutschland.
Trotz alledem möchte man ja nicht nur den unangenehmen Achselgeruch loswerden, sondern darüber hinaus gut riechen bzw. duften. Also muss ein gut riechendes Deo oder ein gutes Parfüm nicht in der Versenkung verschwinden – die Duftnoten empfindet ja jeder individuell verschieden.

Wer allerdings dauerhaft und unter massivem Schwitzen leidet, sollte unbedingt einen Arzt konsultieren.
Vorheriger Beitrag: Körperhaltung – und was sie über uns aussagt!

Nächster Beitrag: Mediterranes Essen lässt die Pfunde purzeln


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Achselgeruch vorbeugen
Bild: pixabay website5
Zurück zum Seiteninhalt