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Aids – Medikamente verhindern HIV-Übertragung

Eine Europäische Langzeitstudie kam zu dem Ergebnis, dass Medikamente den Aids-Erreger HIV unterdrücken und somit Paaren ungeschützten Geschlechtsverkehr ohne Ansteckung ermöglichen. Das berichtete der Focus am Freitag (03.05.2018).

Während der Studie wurden rund 1.000 Paare untersucht, bei denen je ein Mann HIV-positiv war und antiretroviral behandelt wurde. Bei diesen Paaren kam es zu keiner Neuinfektion beim Sex miteinander. Obwohl die Paare ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „The Lancet veröffentlicht“. Die Paare wurden über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet.
Europäische Langzeitstudie HIV
Bild: pixabay website5
In den Fällen, in denen es doch zu einer Neuinfektion gekommen sei, habe es Sex mit anderen Partnern gegeben, die keine Medikamente genommen hätten.

Schon eine Vorgängerstudie hatte gezeigt, dass die Medikamente auch bei heterosexuellen Paaren eine Infektion verhinderten. Eine der Autorinnen der Studie sagte, ihre Ergebnisse könnten helfen, die HIV-Pandemie zu beenden. Dafür müssten aber alle Träger des Virus die Medikamente zuverlässig nehmen und überhaupt von ihrer Infektion wissen.

Um HIV zu behandeln ist eine lebenslange Einnahme von Medikamenten notwendig, um den Virus in Schach zu halten.

Zurzeit ist das die einzige Möglichkeit HIV zu behandeln.

Mit der sogenannten antiretroviralen Therapie (ART) werden weltweit Millionen HIV-Patienten behandelt, die sie jedoch nicht völlig von dem Aids-Virus befreit.
Die Forscher der jetzigen Studie gehen davon aus, dass es ohne die antiretrovirale Behandlung, es zu 470 Neuansteckungen in dieser Zeit unter den Paaren gekommen wäre.

Die Wissenschaftler warnen jedoch davor, dieses Ergebnis zu verallgemeinern, da die Männer, die an der Studie teilnahmen, im Schnitt 38 Jahre alt waren und das Alter der meisten neuinfizierten Menschen unter 25 Jahre seien.

„Fest steht jedenfalls“, so die Forscher, „dass die Forschungsergebnisse schlüssige Beweise dafür liefern, dass bei schwulen Männern das Risiko einer HIV-Übertragung unter antiretroviraler Therapie bei null liegt", sagte Alison Rodger vom University College London, die die Studie mit geleitet hatte.
Das Ergebnis unterstützt zudem die These, dass bei HIV-positiven Menschen, bei denen im Blut der Virus nicht mehr nachzuweisen ist, es auch nicht mehr übertragen kann.

Das könnte auch dazu beitragen die HIV-Pandemie zu beenden, indem man eine HIV-Übertragung verhindere.

Weltweit leiden zurzeit ca. 37 Millionen Menschen am HIV-Virus. Aber nur ca. 59 Prozent von ihnen erhalten eine antiretrovirale Therapie.

Jährlich sterben ca. eine Million HIV-Patienten an Erkrankungen, die mit dem Virus in Zusammenhang stehen.

Aids und die damit einhergehenden schweren Krankheiten gehören nach wie vor zu den schwerwiegendsten Gesundheitskrisen der Gegenwart.

Mai 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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