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HIV – Neuinfektionen

Am Donnerstag (29.11.2018) teilte das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut mit, dass die neuen HIV-Ansteckungen im Vergleich zu 2016 von ca. 2.900 auf 2.700 zurückgegangen seien. Ende 2017 lebten ca. 86.100 Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland. Von ihrer Ansteckung wussten ca. 11.400 Betroffene nichts.
Bild: pixabay website5
Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister, erklärte, dass Deutschland zu den europäischen Ländern mit der niedrigsten Neuansteckungsrate gehöre. Zurückzuführen sei das auf die gute Präventionsarbeit und Behandlungschancen in Deutschland.

Lother Wieler, Präsident des Robert-Koch-Institut führt den Rückgang der Neuinfektionen insbesondere auf effektive und frühzeitige Behandlungen nach der Diagnose HIV zurück. Hinzu kommt der Ausbau zielgruppenspezifischer Testangebote und eine allgemein gestiegene Testbereitschaft.

Veröffentlicht wurden diese Zahlen jetzt aufgrund des Welt-Aids-Tags am 01.12.2018.
HIV in Osteuropa

In Osteuropa jedoch breitet sich die HIV-Epidemie weiter aus, so dass die HIV-Diagnosen einen Höchststand erreicht haben. Im Jahr 2017 erhielten mehr als 130.000 Menschen die Diagnose HIV-positiv. Der Großteil der Neuinfizierten waren Männer. Viele von diesen wissen lange nichts von ihrer Infektion.

130.000 Menschen haben in Osteuropa die Diagnose HIV-positiv erhalten, dass ist die höchste Zahl an Neuinfektionen, die jemals in der Region ausgesprochen wurde.

Aus einem Bericht der WHO geht hervor, dass in Westeuropa die Zahl der Ansteckungen sinkt. In Osteuropa ist dieser Trend jedoch nicht bemerkbar, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Dieser Bericht erfasst 53 Länder, in denen insgesamt 900 Millionen Menschen leben.

In Osteuropa breitet sich die HIV-Epidemie schon seit Jahren signifikant aus. Will man aus diesem Bericht für Osteuropa etwas Positives herauslesen, so ist der Anstieg der Neuinfizierten im Jahr 2017 nicht mehr so stark gestiegen wie im Jahr zuvor. In den Jahren 2007 bis 2016 hatte die Zahl der HIV-Diagnosen noch um 95 % zugenommen. In den Jahren zwischen 2008 und 2017 betrug die Zunahme demnach nur noch 68 %.

Zsuzsanna Jakap, Direktor des WHO Regional Office Europe, sagt jedoch: „Es ist schwer, von guten Nachrichten zu sprechen, wenn man auf ein weiteres Jahr mit inakzeptabel hohen Ansteckungszahlen zurückblickt“.

Eines der Hauptprobleme in Osteuropa ist, dass viele Betroffene erst sehr spät von ihrer Infektion erfahren. So war bei jedem zweiten die Krankheit in einem fortgeschrittenen Stadium, bevor sie diagnostiziert wurde.
Dadurch steigt das Risiko enorm an, dass die Betroffenen den Virus weitergeben. Zudem wird durch das späte Erkennen der Diagnose eine Therapie erschwert.
HIV – Beschwerden

Kommt es zu einer HIV-Infektion, vermehren sich die Viren in dem Körper in den ersten Tagen explosionsartig. Nur etwa bei einem Viertel der Betroffenen kommt es in dieser Zeit zu Beschwerden. Dazu gehören Symptome wie Fieber, Gelenkschmerzen, geschwollenen Lymphknoten und zu einer entzündeten Mundschleimhaut. Diese anfänglichen Symptome lassen sich leicht mit einer Grippe verwechseln.

Danach folgt häufig eine jahrelange Phase ohne Probleme. Nach dieser Zeit kommt es zur Schwächung des Immunsystems und zu deutlichen Beschwerden. In einem weiteren Verlauf bricht dann Aids aus.

Aus diesem Grund sollten sich alle Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko regelmäßig auf HIV testen lassen.

Je früher die Infektion erkannt und konsequent behandelt wird, kann die Menge der Viren im Körper abgesenkt werden. Diese Absenkung kann so weit gehen, dass bei Tests die Infektion nicht mehr nachweisbar ist und die Betroffenen auch nicht mehr ansteckend sind. Heilen aber lässt sich HIV bis heute nicht. Setzen Erkrankte ihre Medikamente ab, steigt die Zahl der Viren in ihrem Körper ähnlich rasant an, wie nach einer neuen Infektion.
HIV – Behandlung

Die Infektion selbst ist bis heute nicht heilbar. Viele Patienten können aber ein weitgehendes normales Leben führen, mit durchschnittlicher Lebenserwartung. Das ermöglichen die heute zur Verfügung stehende Medikamente.

Allerdings gilt das nur, wenn die Infektion frühzeitig erkannt und behandelt wird. Zusätzliche Erkrankungen wie zum Beispiel Hepatitis können die Behandlung erschweren.

Die HIV-Therapie wird auf jeden Patienten individuell abgestimmt. Im Labor wird der genaue Typ des HI-Virus bestimmt, um die passenden Medikamente auszuwählen. Die Behandlung ist nur dann erfolgreich, wenn der Patient sie lebenslang und regelmäßig einnimmt.

Eine Therapie zielt zum Beispiel darauf ab, die Symptome zu lindern, den Übergang in ein anderes Stadium der Krankheit zu verhindern, wieder ein stabiles Immunsystem aufzubauen, die Infektiosität zu verringern, um eine Ansteckung anderer zu verringern oder eine schädliche, dauerhafte Aktivierung des Immunsystems zu verhindern.

Dezember 2018
HIV in Osteuropa
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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