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Altersflecken - Naturheilkunde

Naturheilung
Von Altersflecken (Lentigo senilis, Lentigo solaris) spricht man, wenn bei älteren Menschen bräunliche Flecken auf der Haut – überwiegend im Gesicht und an den Händen – sichtbar werden. Wie auch Muttermale oder Sommersprossen zählen die Altersflecke zu den Pigmentflecken, welche durch eine vermehrte Ablagerung des bräunlichen Pigments Lipofuszin auf der Oberhaut entstehen. Obwohl die Altersflecke gutartige Hautflecken sind, stellen sie für die Betroffenen häufig ein kosmetisches Problem dar.
Gutartige Hautflecken
Bild: pixabay website5
Inhalt

Altersflecken - Symptome
Altersflecken - Ursachen
Altersflecken - Therapie
  • Camouflage
  • Lasertherapie
  • Kältetherapie
Hausmittel und Naturmittel gegen Altersflecken
Hausmittel gegen Altersflecken
Naturmittel gegen Altersflecken
Altersflecken - Vorbeugung
Pigmentflecken vom Arzt abklären lassen!
Weitere Themen zur Haut
Altersflecken - Symptome

Für Altersflecke gibt es keine bestimmten Symptome. Die Hautflecken sind hellbraun, flach, unterschiedlich in Größe und Form, scharf begrenzt und finden sich überwiegend auf dem Handrücken, den Unterarmen und im Gesicht. Tauchen sie im fortgeschrittenen Alter auf (etwa ab 60 Jahre) handelt es sich wahrscheinlich um Altersflecken. Aber auch bei Jüngeren können Altersflecken auftreten.
Altersflecken - Ursachen

Altersflecken entstehen nach aktuellem Wissenstand durch langjährige UV-Bestrahlung. Besonders hellhäutige Menschen sind davon betroffen. Die Flecken entstehen hauptsächlich an den Körperstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind, wie Arme, Hände, Gesicht und Dekolleté.

Das Alterspigment ist das Endprodukt einer chemischen Oxidation von ungesättigten Fettsäuren in den Zellwänden. Durch UV-Licht entstehen reaktionsfreudige Moleküle, die vermehrt zu Oxidationen und damit zur Bildung der Alterspigmente führen können –sogenannte freie Radikale, denen vor allem die Hautzellen ausgesetzt sind.

Normalerweise verfügt die Haut über ein ausreichendes Schutzsystem, um die freien Radikalen fernzuhalten. Hierbei wird sie von den Antioxidantien, wie z. B. Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen, Carotinoide und Coenzym Q10 unterstützt. Bei zu intensiver Sonneneinstrahlung kommt es jedoch zu vermehrten freien Radikalen und die Haut kann sich nicht mehr ausreichend mit den schützenden Antioxidantien dagegen wehren.

Zusätzlich zur Sonnenbestrahlung können aber auch weitere Ursachen für die Bildung der freien Radikalen und die damit verbundene Zellalterung verantwortlich sein. Dies sind zum Beispiel Genussgifte, wie

  • Nikotin
  • Alkohol
  • Verschiedene Medikamente
  • Nitrate bzw. Nitrite aus der Nahrung
Altersflecken - Therapie

Medizinisch gesehen ist überhaupt keine Behandlung der Altersflecken notwendig, da diese harmlos sind. Da die bräunlichen Hautflecken aber gerade im Gesicht und an den Händen für die Betroffenen häufig ein kosmetisches Problem darstellen, stehen folgende Behandlungsmethoden zur Verfügung:

Camouflage: Hierbei handelt es sich um ein stark abdeckendes Make-up. Bei richtiger Farbauswahl ist diese Maßnahme sehr effektiv und völlig risikofrei. Allerdings ist das Auftragen des Make-ups ziemlich aufwendig und hilft nur bis zur nächsten gründlichen Hautreinigung.

Lasertherapie: Bei einer Laserbehandlung können die Altersflecken restlos entfernt werden. Dabei werden die Pigmentierungen der Hautoberfläche zerstört.

Kältetherapie: Bei dieser Behandlungsmethode werden die betroffenen Hautstellen mit flüssigem Stickstoff vereist, wodurch die veränderten Zellen absterben. Die Kältetherapie oder auch Kyrotherapie genannt gilt als sehr erfolgreich. Nachteil ist, dass sich in der neu gebildeten Haut auch wieder Altersflecken bilden können.
Bleichmittel

Verschieden Bleichmittel-Cremes können helfen die Altersflecken aufzuhellen. Viele dieser Cremes enthalten Brunnenkresse-Extrakt, der stark ausbleichend wirken soll. Allerdings kann es bei Anwendung zu Rötungen und Juckreiz mit Quaddelbildung kommen. Daher sollte man die Creme zunächst an einer Stelle ausprobieren. In Verbindung mit Sonnenlicht können Hautreizungen auftreten, daher sollte man die Creme abends auftragen.
Unterarmen - Altersflecke
Bild: pixabay website5
Hausmittel und Naturmittel gegen Altersflecken

Es gibt zahlreich Hausmittel und Naturheilmittel, die wirkungsvoll bei Altersflecken eingesetzt werden können.
Hausmittel gegen Altersflecken

  • Ein altbewährtes Hausmittel ist zum Beispiel die Behandlung mit Labkrautpulver (in der Apotheke erhältlich). Mischen Sie einen Brei aus 10 g Rosenblütenblätter, 10 g Ingwerpulver und 80 g Labkrautpulver und 2 Teelöffel warmem Wasser. Die Inhaltsstoffe dieser Mischung sind Saponine, Zitronensäure, Rubichlorsäure und wichtige Spurenelemente. Den Brei tragen Sie auf die betroffenen Stellen und lassen ihn abgedeckt etwa eine halbe Stunde einwirken. Vor allem die Säuren wirken gegen die Pigmentflecke und hellen sie auf.

  • Einen Brei aus zwei schaumig geschlagenen Eiern, einem Esslöffel Sahne, und einem Teelöffel Magnesiumsulfat anmischen. Damit die Flecken einreiben und 15 Minuten einwirken lassen. Anschließend gut abwaschen und die Prozedur mehrmals wiederholen. Nach und nach werden die Flecken heller.

  • Mit der Schnittflächen einer frischen Knoblauchzehe die Flecken einreiben (abends).

  • Den Saft von Petersilie ausdrücken und auf die Altersflecken auftragen.

  • Dreimal täglich die Flecken mit der Schnittfläche einer frisch aufgeschnittenen Zitrone betupfen.
Naturmittel gegen Altersflecken

Folgende Mittel aus der Natur wirken aufhellend und hautregenerierend bei Altersflecken:

  • Frisch geriebenen Meerrettich auf die Flecken auftragen und mit einem Tuch abdecken. Mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen und anschließend gut abwaschen. Regelmäßig wiederholen.

  • Die betroffenen Hautstellen mit dem Fruchtfleisch einer reifen Papaya einreiben. Das Enzym Papain hat eine aufhellende Wirkung.

  • Ein Baumwolltuch mit Gurkensaft tränken und auf die Flecken legen. Einwirkzeit mindestens 20 Minuten, den Vorgang mehrmals wiederholen.
Altersflecken - Vorbeugung

Besser als Altersflecken zu behandeln ist es, sie gar nicht erst zu bekommen. Mit einfachen Maßnahmen kann man den hässlichen Flecken vorbeugen. Gerade hellere Hauttypen sollten sich ausreichend vor zu starker UV-Bestrahlung schützen. Im Alltag reicht schon eine Pflegecreme mit integriertem Sonnenschutzfaktor aus. Bei höherer Sonneneinstrahlung im Sommer sollte man Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.

Hinzu kommen eine gesunde Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Das heißt, auf Nikotin und Alkohol weitestgehend verzichten, um der Hautalterung entgegenzuwirken. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass der täglich Bedarf an schützenden Antioxidatien (Vitamin E und C, Zink und Selen, Carotinoide, Coenzym Q10) abgedeckt ist.
Pigmentflecken vom Arzt abklären lassen!

Altersflecken (Lentigo senilis, Lentigo solaris) zeigen sich im fortgeschrittenen Alter immer häufiger. Bei starker UV-Bestrahlung können die Flecken bereits ab dem 40. Lebensjahr auftreten. In Deutschland haben über 90 % der über 60-Jährigen Altersflecke. Dabei sind hellhäutige Menschen häufiger davon betroffen.

Bevor man nun loslegt, den Altersflecken den Kampf anzusagen, sollte man mit einem Hautarzt darüber sprechen. Der Arzt kann zweifelsfrei feststellen, ob es sich wirklich um die harmlosen Pigmentflecke handelt oder ob eine andere Hauterkrankung dahinter steckt.

Bei jeglicher Behandlungsform sollte man daran denken, dass die Haut ein empfindliches Organ ist, das man pfleglich behandeln sollte.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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