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Alzheimer durch Feinstaub?

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Nach einer US-Studie kann Feinstaub Alzheimer auslösen.

Forscher der University of Montana haben eine Alzheimer-Studie veröffentlicht, die das Zeug hat, die Diskussion um die Belastung der Städte mit Feinstaub weiter anzuheizen.
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Forscher der Universität Montana untersuchten 203 Hirne von jüngeren verstorbenen Menschen aus Mexiko City.

Nicht nur die Ozonwerte sind in Mexiko City hoch, es herrscht auch Dauersmog. Lebt man dort, atmet man Feinstaub ein Leben lang ein.

Die Wissenschaftler betrachteten während der Obduktion der Toten die Gehirne der Toten genauer. Die Forscher gehen davon aus, dass der Feinstaub im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer steht.

Das jüngste untersuchte Gehirn stammte von einem elf Monate alten Kind. Schon dieses junge Gehirn hatte bereits Ablagerungen, die auf eine spätere Alzheimer-Erkrankung hinwiesen.
Sichtbar im Gehirn ist Alzheimer durch Eiweißablagerungen, die nicht abgebaut werden können. Diese Eiweißablagerungen werden als Merkmal der Erkrankung betrachtet und sind bereits in einem frühen Stadium sichtbar, ohne das es zu typischen Symptomen einer Alzheimer-Erkrankung kommt.

Nach und nach sterben beim Betroffenen Gehirnzellen ab. Zudem lösen sich die Verbindungen zwischen den Zellen (Synapsen) auf. Laut den Wissenschaftlern beginnt Alzheimer schon im Hirnstamm von Kleinkindern.

Die Studie wurde im „Journal of Environmental Research“ veröffentlicht. Sie zeigt einen direkten Zusammenhang zwischen der Ablagerung bestimmter Proteine (Tau und Beta-Amyloide), was als früher Indikator für eine spätere Alzheimer-Erkrankung gilt und der Menge messbarer Spuren von Feinstaub im Körper.

Eine hohe Belastung durch Feinstaub und Ozon, über die Richtwerte hinaus, stellt ein Alzheimer-Risiko dar. So das Fazit der Forscher.
Das Thema Feinstaub ist auch in Deutschland ein Thema, spätestens seit der Debatte um Dieselfahrverbote in Städten.

Man weiß inzwischen das Feinstaub eine der Ursache ist, gerade für Allergien, Lungen- und Herz-Kreislauferkrankungen. Zudem sind manche Stäube krebsauslösend.

Einen Schwellenwert für gesundheitlich unbedenkliche Mengen an Feinstaub gibt es nicht.

An Alzheimer-Demenz leiden weltweit ca. 14 Millionen Menschen. Die Krankheit löscht am Ende erst die Erinnerungen und die Persönlichkeit des Betroffenen und dann kommt der Betroffene in ein Siechtum ohne Persönlichkeit und Erinnerung. Ein Prozess der dann zum Tode führt.

In der industrialisierten Welt wird Alzheimer wesentlich häufiger diagnostiziert als anderswo. Wissenschaftler vermuten, dass ihre Häufigkeit, genauso wie Diabetes Typ 2, einer ungünstigen modernen Lebensweise geschuldet ist.

April 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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