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Neuer WHO Bericht zur Luftverschmutzung

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9 von 10 Menschen atmen schlechte Luft.

Neue Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass viele Menschen unter Luftverschmutzung leiden.
Bild: pixabay website5
Weltweit sterben ca. sieben Millionen Menschen an Luftverschmutzung. Bei wohl mehr als der Hälfte dieser Todesfälle ist der Feinstaub verantwortlich.

Die WHO unterscheidet in ihrer neuen Studie zwischen der Verschmutzung der Luft drinnen und draußen. Im Haus handelt es sich meist um offene Feuerstellen. Die offenen Feuer verbrennen Holz zum Kochen oder Kerosin für Licht. Ca. drei Milliarden Menschen weltweit nutzen diese Brennstoffe. Draußen sind es überwiegend Industrie- und Verkehrsabgase sowie Müllverbrennungsanlagen, die die schlechte Luft verursachen.

Die häufigsten Todesfälle kommen in Ländern mit niedrigen oder mittleren Einkommen vor. Vor allem in Afrika und Asien.
In vielen großen Städten dieser Länder liegt die Schadstoffbelastung fünf Mal so hoch wie von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen. Ca. 90 % der Todesfälle, die durch Luftverschmutzung sterben, gehen auf diese Länder zurück.
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Während in Ländern mit höheren Einkommen, zum Beispiel in Europa, USA, Kanada, Australien und Neuseeland die Luft am besten ist.

Geschätzt wird von der WHO, dass giftige Partikel wie Sulfat, Nitrat und Ruß für viele Todesfälle verantwortlich sind.

So gehen vermutlich ein Viertel aller Todesfälle durch Herzkrankheiten und Hirnschlag auf diese Partikel zurück sowie 43 Prozent aller chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und 29 Prozent der Lungenkrebsfälle.

Studienablauf

Die Weltgesundheitsorganisation hat in ihrer neuen Studie die Luftqualität von 4.300 Städten aus 108 Ländern ausgewertet. Zudem wurde die durchschnittliche Jahreskonzentration von Schadstoffen wie Sulfaten, Nitraten und Ruß betrachtet.
Die Messungen werden schon seit Jahren durchgeführt, etwa in Europa und den USA. Im Jahr 2016 kamen noch einmal 1.000 Messstationen hinzu. So auch in China.

Dadurch bilden die aktuellen Zahlen einen größeren Teil des globalen Problems ab als bisher. Aus zahlreichen Städten gibt es allerdings auch weiterhin noch keine Daten.

Im Unterschied zu 2016 liefern inzwischen 4.300 statt 3.000 Städte Daten, so dass man annehmen kann, dass das Problem erkannt ist und die Städte an einer Verbesserung der Situation arbeiten wollen.
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Schlechte Luft ist ein Auslöser für die Entstehung verschiedener nicht übertragbarer Krankheiten. Lebt man in schlechter Luft, hat man ein höheres Risiko an Asthma, Husten, Bronchitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie hoher Blutdruck und Lungenkrebs zu erkranken.

Gemessen auf ein Jahr, sollte im Durchschnitt maximal zehn Mikrogramm Feinstaub (PM 2,5) pro Kubikmeter in der Luft vorkommen. Das ist die Vorgabe der WHO. Diese Vorgabe wird in vielen Städten und Regionen der Welt jedoch nicht eingehalten.

Auch in Europa ist das nicht der Fall. So hat zum Beispiel Madrid und Berlin einen Durchschnitt von etwas über 20 Mikrogramm Feinstaub.

Paris, Minsk, Bukarest und Sofia sogar zwischen 25 und 40 Mikrogramm.
weiter- Alzheimer durch Feinstaub?


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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