Angst vor Spinnen (Arachnophobie) – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Angst vor Spinnen (Arachnophobie) – Naturheilkunde

Krankheiten
Erfahren Sie jetzt mehr über Spinnenangst und wie sie behandelt werden kann. Die Naturheilkunde (Homöopathie) bietet Möglichkeiten sich von seiner Phobie zu befreien. Eine Natürliche Heilung ist der bessere Weg die Krankheit zu behandeln, um wieder seine Gesundheit zu erhalten.

Die Furcht vor gefährlichen Tieren ist so alt, wie die Menschheit selbst. Aber warum lösen gerade Spinnen bei so vielen Menschen Ekel und Ängste aus, mehr als vor Wespen oder Würmer.

Geschätzt wird, dass jede dritte Frau und jeder fünfte Mann von Spinnenangst besessen ist. Auf Deutschland gerechnet sind das ca. 10 % der Bevölkerung. Die Betroffenen leiden Qualen, wenn sie nur an die Tiere denken.
Inhalt

Woher kommt diese Angst?
Arachnophobie (Angst vor Spinnen)
Symptome und Diagnose einer Spinnenangst (Arachnophobie)
Systematische Desensibilisierung
Vorbeugung – Arachnophobie
Weitere Themen
Woher kommt diese Angst?

Eine der Theorien geht davon aus, dass die Angst vor Spinne im Mittelalter seinen Anfang nahm. Viele Menschen glaubten damals, dass Spinnen Krankheiten übertragen können. Nach dieser Theorie fing der Ekel vor Spinnen damals an, als Schutzmechanismus.

Glücklicherweise führen Spinnenängste meist nicht zu einer starken Beeinträchtigung des Lebens.

Über den Globus verteilt leben weltweit 46.000 Spinnenarten. Aber es gibt nur drei Arten, die für einen gesunden Menschen im Erwachsenenalter eine lebensbedrohende Gefahr darstellen. Es ist die brasilianische Wanderspinne, die Gattung der Echten Witwe und die Sydney-Trichternetzspinne. Diese giftigen Spinnen beißen jedoch nur, wenn sie sich angegriffenen fühlen.
Arachnophobie (Angst vor Spinnen)

Arachnophobie ist eine spezifische Angst, der Begriff bedeutet Spinnenangst (Spinnenphobie) und bezeichnet die Angst vor Spinnen. Angst vor Spinnen ist innerhalb der Tierphobien am häufigsten verbreitet.
Symptome

Bei einer realen Begegnung mit einer Spinne sind die Symptome bei den Betroffenen unterschiedlich. Nicht jede Person zeigt dieselben Symptome gleich stark. Je nach Stärke der Symptome richtet sich auch die Art und Dauer der Behandlung.

Auf verschiedenen Ebenen macht sich die ausgelöste Angst bemerkbar, und zwar durch:

  • subjektiv: Durch Erzählungen über die eigenen Ängste vor Spinnen von der betroffenen Person.
  • im Verhalten: Vermeidung der angstbesetzten Ort und Objekte, in denen es eine Konfrontation mit einer Spinne geben könnte.
  • körperlich: Körperliche Reaktionen treten im Zusammenhang mit der Spinne auf (z. B. Schwitzen, Zittern, beschleunigter Herzschlag etc.).

Ängste, die sich in Gedanken an ein Spinnentier oder durch die Konfrontation mit einem Spinnentier ausgelöst werden sind meist stark übertrieben in der jeweiligen Situation. Es können aber trotzdem panikartige Symptome entstehen, die einen enormen Leidensdruck für die betroffene Person darstellt.

Betroffene suchen, wenn sie Räume betreten alles nach möglichen Spinnen ab und zwar in allen Formen, wie z. B. Bilder Spielzeuge usw. Entdecken sie etwas, reagieren sie mit einem Gefühl von Unwohlsein bis hin zur Flucht und starken körperlichen Symptomen, wie Zittern, Schwitzen, Kurzatmigkeit und Herzrasen. Personen, die unter einer Arachnophobie /Spinnenangst leiden, sind oftmals selber nicht in der Lage, ihre Ängste in den Griff zu bekommen oder sich die Unangemessenheit der Angst in der jeweiligen Situation vor Augen zu halten.
Die Lerntheorie

Eine Entstehung der Spinnenangst wird häufig durch die Lerntheorie erklärt. Bereits im Kindesalter beobachtet der Mensch das Verhalten der Eltern oder nahestehender Personen sehr genau. Wenn die Mutter des Kindes unter einer Spinnenangst leidet und die Angst sich schon dann, wenn das Kind noch klein ist, sehr deutlich im Verhalten zeigt, hat das Kind dieses Verhalten als Reaktion auf eine Spinne beobachtet und diese Verbindung (Spinne und Angst der Mutter) gelernt.

Es wird aber auch davon ausgegangen, dass Kinder im Laufe ihres Lebens oft ebenfalls eine Arachnophobie entwickeln, obwohl sie keine negativen Erfahrungen mit den Spinnentieren erlebt haben. Ein Indiz für diese Annahme ist die vermehrte Spinnenangst, die bei verschiedenen Familienmitgliedern festgestellt werden kann. Auch geht man bei der Arachnophobie nicht immer von einem traumatischen Ereignis als Auslöser für die Spinnenangst aus, wie z. B. bei der Flugangst.
Symptome und Diagnose einer Spinnenangst (Arachnophobie)

Typische Symptome bei einer Arachnophobie sind

  • Angst vor Spinnen
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Atemnot
  • Schwitzen
  • Panikattacken

Die Diagnose einer Spinnenangst ist meist einfach. Betroffene können in den meisten Fällen genau Auskunft darüber geben, was das Angstgefühl verursacht hat. Innerhalb der Diagnose ist es für den Therapeuten wichtig festzustellen, wie stark die Angststörung ausgeprägt ist und ob es einer therapeutischen Behandlung bedarf. Genauso wie bei den meisten Phobien äußert sich auch die Arachnophobie besonders in starken Angst- und Stresssituationen.

Diese Phobie (Spinnenangst) ist unterschiedlich ausgeprägt. Der Einzelfall entscheidet über die Art der Behandlung. Die Angststörung kann sich dermaßen steigern, dass schon allein der Gedanke an eine Spinne zu Panikattacken führen kann und so das tägliche Leben durch die Arachnophobie beeinflusst werden kann.
Behandlung

Die Behandlung der Arachnophobie erfolgt wie bei fast allen Formen der spezifischen Angst. Besonders sinnvoll haben sich hier Maßnahmen aus der Verhaltenstherapie bewährt. Besonders das Verfahren der systematischen Desensibilisierung und das Flooding (Reizüberflutung) erzielen im Rahmen einer spezifischen Angst (hier Spinnenangst) meist gute Behandlungserfolge.
Systematische Desensibilisierung: Das ist eine häufig angewandte Methode der Verhaltenstherapie, um Ängste (Phobien) zu behandeln. Sie geht davon aus, dass Angst und körperliche Entspannung nicht gleichzeitig bestehen können. Bei dieser Therapie erstellt der Therapeut mit dem Betroffenen zunächst eine Angsthierarchie. Im weiteren Verlauf der Behandlung erlernt der Patient verschiedene Entspannungstechniken, wie z. B. Autogenes Training, Meditation oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Der dritte Schritt ist dann, dass sich der Patient entspannt und sich schließlich Objekte vorstellt, die seine Angst auslösen. Bekommt der Betroffene während dieser Übung Angst, wird sofort abgebrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. Diese Behandlung wird so lange fortgeführt, bis der Patient Angstfrei an das Objekt denken kann. Im weiteren Verlauf stellt sich der Betroffene zunehmend Objekte vor, die immer weiter oben auf seine Liste der Ängste steht. In einer letzten Phase wird der Patient in der Realität mit dem Angst auslösenden Objekt direkt konfrontiert.
Flooding: Beim Flooding wird der Betroffene langsam mit der Spinne zusammengeführt. Er soll lernen die Spinne anzufassen, um den gefürchteten Reiz zu kontrollieren. Er lernt so, dass die gefürchteten Ereignisse, wie ein Biss der Spinne nicht eintreten werden.
Vorbeugung – Arachnophobie

Da die Ursachen einer Arachnophobie noch nicht eindeutig geklärt sind, ist eine Vorbeugung nicht möglich. Eltern sollten ihren Kindern aber einen gesunden und nicht übermäßigen ängstlichen Umgang mit Spinnen und anderen Tieren vorleben. Dadurch kann man einer möglichen Entstehung einer Arachnophobie vorbeugen.

Aus der Naturheilkunde gibt es verschiedene Methoden, die bei Spinnenphobien zur Anwendung kommen. Fragen Sie ihren Arzt oder Homöopathen, welche Möglichkeit für Sie in Frage kommt.

Möglichkeiten wären

  • Konfrontations- und Verhaltenstherapien
  • Hypnosetherapie
  • Tiefenpsychologische Verfahren
  • Weitere Verfahren aus der Naturheilkunde und Energiemedizin
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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