Ausfluss aus der Scheide - Homöopathische Behandlung - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Ausfluss aus der Scheide - Homöopathische Behandlung

Krankheiten
Der Scheidenausfluss (Fluor vaginalis bzw. Fluor genitalis) ist ein Sekret, bestehend aus der Schleimhaut der Vagina sowie Schleim aus der Gebärmutter. Jede Frau, beginnend mit der Pubertät bis hin zu den Wechseljahren hat oder hatte damit zu tun. Der Scheidenausfluss ist etwas ganz Normales und dient zudem der Scheide als Selbstreinigungs- und Abwehrmechanismus.

Besonders während des Eisprungs und kurz vor der Menstruation ist der Ausfluss besonders flüssig. In der übrigen Zeit hat ein normaler Scheidenausfluss eine wässrig bis dickflüssige Konsistenz, ist weißlich (Weißfluss) und geruchlos. Die Menge des Ausflusses variiert von Frau zu Frau, denn auch die Hormone, Stress oder sexuelle Erregung sind dafür ursächlich.
Inhalt

Ausfluss aus der Scheide - Ursachen
Ausfluss aus der Scheide - Diagnose
Ausfluss aus der Scheide - Behandlung
Ausfluss aus der Scheide – Homöopathische Behandlung
Ausfluss aus der Scheide –Behandlung mit Schüssler-Salzen
Ausfluss aus der Scheide - Ursachen

Wenn sich der Scheidenausfluss merklich verändert, sowohl in Menge, Konsistenz, Farbe als auch im Geruch, könnte dies ein Anzeichen für folgende Erkrankungen sein:

  • Pilzinfektion (Candidose): starker weißlich-krümeliger Ausfluss
  • bakterielle Vaginose (krankhafte Veränderung des Scheidenmilieus): grau-weißer, dünnflüssiger und fischig riechender Ausfluss
  • bakterielle Scheidenentzündung (Kolpitis): wässrig, schleimiger, schaumiger, eitriger krümeliger oder blutiger und stark riechender Ausfluss
  • Gonorrhö (umgangssprachlich Tripper): wässriger Ausfluss
  • Scheideninfektion (Viren)
  • Trichomoniasis (bei Geschlechtsverkehr übertragbarer Erreger)
  • Feigwarzen-Infektion (gutartige Wucherungen im Intimbereich)
  • Eierstock- oder Eileiterentzündung ( Adnexitis)
  • Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis)
  • Entzündung des Gebärmutterhalses (Zervizitis)
  • Entzündung der äußeren Geschlechtsorgane (Vulvitis)

Ein verändertes Scheidenmilieu kann Infektionen oder Geschlechtskrankheiten begünstigen und einen veränderten Scheidenausfluss verursachen. Gründe für eine Veränderung des Scheidenmilieus können sein:

  • hormonell bedingte Veränderung während der Pubertät
  • hormonell bedingte Veränderung während der Schwangerschaft
  • hormonell bedingte Veränderung während der Wechseljahre
  • Einnahme der Antibabypille
  • Einnahme von Antibiotika
  • Diabetes mellitus
  • Immunschwäche
  • Stress
  • psychische Belastungen
  • gut- oder bösartige Tumoren der Scheide oder Gebärmutter
  • Genitaltuberkulose
  • übermäßige oder falsche Intimhygiene
Ausfluss aus der Scheide - Diagnose

Mit einem veränderten Scheidenausfluss sollte man in jedem Fall zum Frauenarzt, der anhand des Gesprächs und einer genauen Untersuchung das Krankheitsbild bestimmen kann und eine entsprechende Behandlung einleiten wird.

Bei der Untersuchung kontrolliert der Arzt die Farbe, die Menge, die Konsistenz und den Geruch des Ausflusses. Mit einem Spekulum werden die Scheidenwand und der Gebärmutterhals untersucht und mit einem Teststäbchen wird der ph-Wert des Schleims bestimmt. Außerdem wird zur mikroskopischen Untersuchung ein Abstrich der Scheidenwand entnommen, gegebenenfalls wird erweiternd hierzu eine Erregerkultur angelegt und im Labor untersucht. Manchmal sind weitere zusätzliche Untersuchungen nötig, um die Diagnose stellen zu können, wie zum Beispiel eine Biospsie (Gewebeentnahme), ein zytologischer Abstrich (Zellmaterial wird mikroskopisch untersucht) oder eine Kolposkopie (Untersuchung des Gebärmutterhalses mit dem Endoskop).
Ausfluss aus der Scheide - Behandlung

Je nach Ursache für den veränderten Scheidenausfluss wird die Behandlung eingeleitet. Wurden keine anderen Krankheitssymptome festgestellt, helfen meist schon Scheidenzäpfchen mit Milchsäurebakterien oder Cremes, um die natürliche Scheidenflora wieder herzustellen. Bei einem hormonell bedingten veränderten Ausfluss können östrogenhaltige Hormonpräparate zum Einsatz kommen.

Bei einer bakteriell bedingten Scheideninfektion wird mit Antibiotika behandelt, bei einer Pilzinfektion mit Antimykotika.

Während der Behandlungsdauer sollte man auf Geschlechtsverkehr ohne Kondom verzichten und bei einigen Erkrankungen sollte der Partner mitbehandelt werden.
Ausfluss aus der Scheide – Homöopathische Behandlung

Hat der Frauenarzt die Diagnose gestellt, gibt es auch verschieden Mittel aus der Homöopathie, die bei Scheidenausfluss helfen können.

  • Borax: bei dickem, weißlichen Ausfluss mit Schmerzen.
  • Sepia: bei dünnflüssigem, übelriechendem, gelb-grünlichem Ausfluss mit Brennen.
  • Thuja: bei starkem, gelb-grünlichem Ausfluss mit Schmerzen
  • Lilium tigrium: bei braun-gelbem, wundmachendem scharfem, dünnem Ausfluss mit Brennen, Jucken und Schwellungen an der Scheide
  • Kreosotum: bei gelb-grünlichem, wundmachendem scharfem, dünnem Ausfluss mit Brennen, Jucken und Schwellungen an der Scheide

Eine homöopathische Behandlung sollte aber grundsätzlich mit einem erfahrenen Heilpraktiker besprochen werden, der die entsprechenden Mittel je nach Ursache verordnen wird und den Verlauf beobachten sollte.
Ausfluss aus der Scheide –Behandlung mit Schüssler-Salzen

Mit folgenden Schüssler-Salzen kann man einer Scheideninfektion vorbeugen oder die entsprechende Behandlungsmaßnahme unterstützen:

  • Nr. 3. Ferrum Phosphoricum: Immunsystem
  • Nr. 4. Kalium Chloratum: Schleimhäute
  • Nr. 6. Kalium Sulfuricum: Stoffwechsel

Einnahme: Entweder die drei Salze zusammen einnehmen oder eines der vorgeschlagenen Salze. 3- bis 6-mal täglich je 1 bis 3 Tabletten einzeln einnehmen und langsam im Mund zergehen lassen.
Vorheriger Beitrag: Empfohlene Schüssler-Salze in den Wechseljahren (Klimakterium)

Nächster Beitrag: Eileiterentzündung (Adnexitis)


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt