Aztekisches Süßkraut – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Aztekisches Süßkraut – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Das Aztekische Süßkraut (Lippia dulcis) ist eine alte Heilpflanze. Die Azteken nutzten das Süßkraut als Allheilmittel.

Zudem ist das Süßkraut in den letzten Jahren als Alternative zu Stevia (Stevia rebaudiana) bekannt geworden. Das aus der Pflanze hergestellte Süßstoff ist ca. 1.000-mal stärker als Zucker. So eignet sich die Pflanze als Süßmittel für Tees und viele Süßspeisen.

Die Pflanze verströmt einen sehr aromatischen honigmelonigen und minzigen Duft und wird deshalb auch häufig als Zierpflanze benutzt.
Inhalt

Aztekisches Süßkraut – Pflanzenbeschreibung
Aztekisches Süßkraut – Geschichte
Aztekisches Süßkraut - Verwendete Pflanzenteile
Aztekisches Süßkraut – Inhaltsstoffe
Aztekisches Süßkraut – Heilwirkung
Aztekisches Süßkraut – Anwendungsbereiche
Aztekisches Süßkraut – Nebenwirkungen/Kontraindikation
Aztekisches Süßkraut - Anwendung
Aztekisches Süßkraut – Pflanzenbeschreibung

Heimisch ist das Süßkraut in Mittel- und Südamerika. Die Heilpflanze wird zwischen 20 bis 30 cm. hoch und ist ein mehrjähriger Halbstrauch. Die kriechenden Ranken des Aztekisches Süßkrauts können mehrere Meter lang werden. Die Blätter der Pflanze sind dunkelgrün und ca. 3 bis 4 cm lang. An den Blattachsen erscheinen zwischen Juni bis September die weißen Blüten.

Süßkraut gehört zur Pflanzenfamilie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Lippia dulcis.
Naturheilkunde - Aztekisches Süßkraut
Bild: pixabay website5
Aztekisches Süßkraut – Geschichte

Die in Südamerika lebenden Azteken nutzten das Heilkraut, sie nannten es Tzopelic Xihuitl, zum Beispiel gegen Asthma, Bronchitis, Koliken und Erkältungen.

Erstmalig beschrieben von einem Europäer wurde das Kraut im 16. Jahrhundert vom Spanier und Mediziner Hernández.
Aztekisches Süßkraut - Verwendete Pflanzenteile

Genutzt werden von der Pflanze die Wurzel und die Blätter.
Aztekisches Süßkraut – Inhaltsstoffe

Das Aztekisches Süßkraut hat zum Beispiel folgende wirksame Inhaltsstoffe:

  • Hernandulcin
  • ätherische Öle
  • Sesquiterpen
  • Kampfer
  • Quercetin
Aztekisches Süßkraut – Heilwirkung

Dem Heilkraut werden folgende Heilwirkungen nachgesagt:

Aztekisches Süßkraut - Anwendungsbereiche

Aztekisches Süßkrautextrakte werden überwiegend bei Husten (Erkältung) und Magen-Darm-Krankheiten empfohlen.

Das Aztekisches Süßkraut kann man aber auch bei folgenden Erkrankungen unterstützend anwenden.

So zum Beispiel bei:

Aztekisches Süßkraut – Nebenwirkungen/Kontraindikation

Bei der Einnahme des Krauts sollte man darauf achten, dass man das Aztekisches Süßkraut nicht über einen längeren Zeitraum oder in größeren Mengen einnimmt.
Bild: pixabay website5
Bei zu großen Mengen oder über einen längeren Zeitraum kann es zu epileptischen Anfällen, zu Dämmer- und Verwirrtheitszuständen sowie zu einer Amnesie kommen.

Auch sollten Menschen mit Nierenleiden auf das Aztekisches Süßkraut verzichten. Das gilt auch für Schwangere und Stillende.

Fragen Sie, wenn Sie auf das Aztekisches Süßkraut nicht verzichten wollen, vor der Einnahme ihren Arzt oder Homöopathen.
Aztekisches Süßkraut - Anwendung

Genutzt wird das Süßkraut (Blätter) überwiegend in Mischtees. Der Tee ist durch das minze-meloniges Aroma sehr aromatisch.

Neben der Heilwirkung hat der Tee eine tonisierende und entspannende Wirkung.

Zur begleitenden Behandlung von Magenbeschwerden werden in der Volksheilkunde Lateinamerikas Tinkturen verwendet. Hierzulande sind diese nicht oder nur sehr schwer erhältlich, da es meist auch bessere und effektivere Heilpflanzen gibt.

Eine Tinktur wird aus den Blättern des Aztekisches Süßkraut hergestellt.
Vorheriger Beitrag: Artischocke in der Naturheilkunde

Nächster Beitrag: Baldrian (Valeriana officinale) – Heilpflanze


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt