Bartholinitis – Entzündung der Bartholin-Drüsen - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Bartholinitis – Entzündung der Bartholin-Drüsen

Krankheiten
Eine Rötung, Schmerzen und eine prallelastische Schwellung im Bereich der kleinen Schamlippen kann eine Entzündung der Bartholin-Drüsen sein. Verursacht wird die Entzündung meist durch Bakterien aus dem Darm. So zum Beispiel durch Colibakterien oder seltener durch Keime wie Gonokokken oder Staphylokokken.
Bild: fotolia.de
Eine Bartholinitis–Entzündung ist eine der häufigsten Gründe für eine Schwellung im äußeren Genitalbereich. Sie kann in jedem Lebensalter entstehen.

Durch eine Infektion schwillt der Ausführungsgang der Drüse an. Sie verklebt nach außen und kann das Drüsensekret nicht mehr abgeben. Das Sekret staut sich auf, es wird eitrig und es kommt zu einer Entzündung (Bartholin-Empyem) des Ausführungsganges.

Die Entzündung kann sich auf das umliegende Gewebe ausbreiten oder sich zu einem Abszess entwickeln. Ein Abszess geht manchmal von selbst auf (Spontanperforation). Damit bessern sich die Beschwerden zunächst.

Die Entzündung kommt ohne Behandlung häufig wieder oder wird chronisch. Als Folge davon entstehen Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume).
Inhalt

Bartholinitis – Symptome
Bartholinitis – Diagnose
Bartholinitis – Behandlung
Bartholinitis – Vorsorge
Weitere Themen
Bartholinitis – Symptome

In den Bartholin-Drüsen wird das Sekret gebildet, das bei sexueller Erregung das weibliche Genital befeuchtet.

Typische Symptome einer Bartholinitis sind:

Schmerzhafte, einseitige prallelastische Schwellung und Rötung im Bereich der kleinen Schamlippen.

Die Schmerzen sind häufig so stark, dass die betroffene Frau nicht mehr sitzen kann.

Abszesse, die entstehen können, haben eine Größe bis zu der eines Hühnereis.

In eher seltenen Fällen kann es zu Fieber und einem Krankheitsgefühl kommen.
Bartholinitis – Diagnose

Meist reicht eine Blickdiagnose des behandelnden Gynäkologen aus, um eine Bartholinitis zu erkennen. Zudem kann die Schwellung so schmerzen, dass der Arzt auf eine Tastuntersuchung verzichtet. Der genaue Erreger wird dann aus dem Sekret im Labor gewonnen. So kann auch das Antibiotikum genau auf den Erreger abgestimmt werden.

Eine Bartholin-Zyste, also Sekretansammlung ohne Entzündung, ist im Gegensatz zum Abszess kaum druckempfindlich. Vor der Operation wird hier ein Tastbefund durchgeführt.

Über eventuelle bildgebenden Verfahren entscheidet der Arzt von Fall zu Fall.
Bartholinitis – Behandlung

Die Bartholin-Drüsen sitzen im hinteren Teil der großen Schamlippen und befeuchten die Scheide mit ihrem Sekret. Ihre Ausführungsgänge münden in den Scheidenvorhof. Dort sind auch bei gesunden Frauen verschiedene Bakterien vorhanden, die in die Ausführungsgänge eindringen und dort eine Entzündung hervorrufen können.

Auf jeden Fall sollte man seinen Gynäkologen aufsuchen. Der Arzt kann dann seine Diagnose stellen, ob es sich wirklich um eine Bartholinitis handelt. Eine Therapie wird er dann mit Ihnen absprechen.

Eine milde Form der Bartholinitis lässt sich manchmal durch Sitzbäder und kühlende Umschläge mit desinfizierenden Mitteln behandeln. Auch Wärme, zum Beispiel Rotlicht, fördert bei einer Bartholinitis die Abkapselung des Entzündungsherds vom gesunden Gewebe.

Bei starken Schmerzen wird der Arzt Antibiotika und entzündungshemmende Medikamente verschreiben.

Liegt ein Abszess vor, ist eine Operation häufig unumgänglich. Bei dieser Behandlung wird der Arzt den Abszess herausschneiden und die Wundwände vernähen. Allerdings so, dass die Abszesshöhle offenbleibt und austrocknen kann. Wie bei allen infizierten Wunden strebt man nach der Operation eines Bartholini-Empyems die offene Wundheilung an. Das heißt, die Wundränder werden nicht miteinander vernäht, damit das Wundsekret abfließen kann. Diese Operationsmethode nennt man Marsupialisation. Je nach Auslöser der Erkrankung ist auch eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich. Um die gegenseitige Ansteckung zu verhindern, wird der Partner mitbehandelt

Wenn Zysten stören, Infektionen chronisch sind oder immer wiederkehren, kann (rezidivierender) eine völlige Entfernung der befallenen Zysten nötig sein, um Rückfälle vorzubeugen.
Bartholinitis – Vorsorge

Eine gute Körperhygiene verringert das Risiko einer Bartholinitis.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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