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Beckenbodenschwäche – Helfen Liebeskugeln?
Der Beckenboden besteht aus einer Muskelgruppe des Körpers und hat die Aufgabe die Blase, den Darm und die Gebärmutter zu stützen. Die Muskeln befinden sich zwischen den Beinen und verlaufen schleifenförmig vom Schambein bis zum Sitzbein am Rücken. Es sind innere und nicht sichtbare Muskelpartien.
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Wer seinen Beckenmuskulatur trainiert, kann langfristig körperliche Beschwerden vermeiden. Und das gilt nicht nur für Frauen, nach einer Schwangerschaft, sondern auch für Männer. Regelmäßiges Beckenbodentraining kann zum Beispiel einer Harninkontinenz im Alter vorbeugen. Gezieltes Beckenbodentraining für Frauen und Männer, was einfach zuhause durchführbar ist, hilft bei einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Beschwerden und verbessert somit die Lebensqualität.
Inhalt

Der Beckenboden hat drei Funktionen
Kann man mit Liebeskugeln einer Beckenbodenschwäche entgegenwirken?
Was sind Liebeskugeln?
Liebeskugeln – Anwendung
Wann werden Liebeskugeln nicht eingesetzt
Weitere Themen
Der Beckenboden hat drei Funktionen

  1. Das Anspannen des Beckenbodens ist die erste Funktion und unerlässlich, um den Urin zu halten (Kontinenz zu sichern). Dabei stützt die Beckenbodenmuskulatur maßgeblich die Harnröhre und den Schließmuskel der Harnblase.
  2. Der Beckenboden entspannt sich beim Wasserlassen, beim Stuhlgang und bei der Frau beim Geschlechtsverkehr (beim Mann bei einer Erektion). Der Beckenboden pulsiert beim Orgasmus, Anspannung und Entspannung wechseln sich ab.
  3. Der Beckenboden muss z. B. Tragen schwerer Lasten, beim Husten, Lachen oder Hüpfen einen erheblichen Gegendruck aufbauen. Das ist äußerst wichtig, da es sonst zu Urinverlust kommt.

Hinweis: Erschlafft die Muskulatur des Beckenbodens kommt es zum Beispiel zu einer Harn- und/oder Stuhlinkontinenz oder zu Unterleibsbeschwerden.

Gefördert wird eine Beckenbodenschwäche oftmals durch Entbindung, Operationen am Unterleib, eine Gebärmutterentfernung, chronischer Husten, Rauchen, Übergewicht und durch zu wenig sportliche Betätigung.
Bild: depositphotos und pixabay website5
Kann man mit Liebeskugeln einer Beckenbodenschwäche entgegenwirken?

Ein regelmäßiges, spezielles Training stärkt die Muskulatur, so dass sie nach Schwangerschaft und im Alter die Organe Gebärmutter, Blase und Darm stützen können.

Aber helfen auch die sogenannten Liebeskugeln den Beckenboden zu stärken?
Was sind Liebeskugeln?

Normale Liebeskugeln sind etwa so groß wie ein Tischtennisball. Gefertigt sind sie aus einem hautfreundlichen Silikon oder aus Metall. Je nach Hersteller kann die Größe, Form und Material variieren. Im Inneren des Trainingsgerätes befindet sich eine kleine Metallkugel, die frei beweglich ist.
Liebeskugeln - Anwendung

Eingeführt wird die Kugel wie ein Tampon in die Scheide. Man sollte sich frei bewegen können, ohne dass man etwas spürt.

Hat man keinerlei Erfahrung kann man zum einführen ein Gleitgel verwenden. Die Kugel wird anschließend vaginal eingeführt, bis nur noch das Bändchen zu sehen ist - genauso wie beim Tampon. Das Bändchen dient später dazu die Kugel (Kugeln) wieder herauszuziehen.

Dass die Kugel richtig sitzt, merken Sie daran, ob Sie was spüren, wenn Sie sich bewegen. Im Idealfall spüren Sie die Kugel kaum bis gar nicht beim Gehen.

Geht man jetzt die ersten Schritte, fängt die Kugel aus Metall an zu schwingen. Sie löst eine kleine Vibration aus. Diese Vibration wiederum aktiviert den Beckenboden, ohne dass man etwas dafür tun muss.

Sollte man sich für eine Anwendung mit Liebeskugeln entscheiden, beginnt man mit einer Kugel. Wenn das Training später intensiviert werden soll können auch zwei oder drei Kugeln eingesetzt werden. So haben zum Beispiel zwei Kugeln den Vorteil, dass sie miteinander verbunden sind und sich somit gegenseitig zum Schwingen bringen, was den Effekt noch einmal verstärkt.

Die Kugeln sollten nicht länger als 15 Minuten am Tag getragen werden um die Muskulatur nicht zu überlasten.

Bei dieser Anwendung sollte man schon nach wenigen Wochen eine spürbare Verbesserung des Beckenbodens erzielen.
Wann werden Liebeskugeln nicht eingesetzt

Nach der Geburt eines Kindes
Nach Operationen im Beckenbodenbereich

In beiden Fällen sind das Einführen und Tragen von Liebeskugeln in den ersten sechs Wochen absolut tabu.

Leidet man an einem vaginalen Infekt, der z. B. durch Bakterien, Pilze oder Viren ausgelöst wurde sollte man auf das Tragen von Liebeskugeln verzichten.

Verzichten Sie auf den Einsatz von Liebeskugeln, solange Ihr Intimbereich entzündet oder geschwollen ist.

Während des Geschlechtsverkehrs sollten Liebeskugeln tabu sein. Es droht Verletzungsgefahr.

Trägerinnen einer Verhütungsspirale sollten zunächst Ihren Gynäkologen konsultieren, ob die Liebeskugeln bedenkenlos verwendet werden können.
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Fazit

Liebeskugeln sind praktische Helfer, um die Beckenbodenmuskulatur nachhaltig in Schwung zu bringen.

Liebeskugeln kräftigen die Beckenbodenmuskulatur durch ständige Bewegung.

Liebeskugeln werden mittlerweile auch in Drogerien und Apotheken empfohlen, um die Beckenbodenmuskulatur nach der Geburt zu kräftigen und einer Inkontinenz vorzubeugen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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