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Berufskrankheiten

Symptome
Als Berufskrankheiten bezeichnet man die Erkrankungen, die in einem direkten Zusammenhang mit der auszuübenden Tätigkeit stehen. Hierzu gehören hauptsächlich Allergien und/oder Hautkrankheiten und Rückenleiden, aber auch stressbedingte Erkrankungen oder Schlafstörungen, aufgrund von Schichtarbeit. Es gibt beruflich bedingte Krankheiten, wie zum Beispiel Hauterkrankungen, die schlimmstenfalls zur Arbeitsunfähigkeit führen können. Welche Krankheiten gelten nun als anerkannte Berufskrankheiten, das heißt, dass bei Arbeitsunfähigkeit beispielsweise eine Umschulung finanziert wird? Und bei welchen Krankheiten am Arbeitsplatz könnte ein Arbeitsplatzwechsel das Übel beseitigen? Im Folgenden werden anerkannte Berufskrankheiten aufgeführt und eventuelle Maßnahmen der Vorbeugung.
Rückenleiden - Berufskrankheiten
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Inhalt

Friseure, Floristen, Raumpfleger
LKW-Fahrer und Busfahrer
Fabrikarbeiter und Flughafenpersonal
Weitere Berufe, die gesundheitsgefährdend sind
Friseure, Floristen, Raumpfleger

Bei diesen Berufen hat man ständig mit Wasser zu tun. Das heißt, die Hände sind viel zu oft feucht, was auf Dauer die Hornschicht der Haut verändert. Um die Hände zu schützen, kann man zwar Handschuhe tragen, was aber eher nur für die Raumpflegerin zutrifft. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Handschuhe von innen absolut trocken sind, um sich vor Keimen zu schützen. Friseure sollten die Hände regelmäßig mit einer parfümfreien Salbe eincremen, um dass die Chemikalien nicht in die Haut eindringen können. Floristen sollten Risse in der Haut möglichst vermeiden, zum Beispiel durch Rosendornen, da eindringende Keime Entzündungen auslösen können.
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Wenn die Haut juckt oder brennt oder sich bereits Ekzeme an den Händen gebildet haben, sollten Betroffene umgehend einen Arzt aufsuchen. Die Hautekzeme sollten frühzeitig behandelt werden, um chronische Hautausschläge zu verhindern.
Bäcker

Eine der häufigsten Berufskrankheit der Bäcker ist die Mehlstauballergie, die zu Asthma führen kann, wovon immerhin jeder sechste betroffen ist. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen können getroffen werden, um das Einatmen des Mehlstaubs zu verringern, wie gut funktionierende Absauganlagen, das regelmäßige Reinigen der Ablagekörbe sowie staubarme Mehle und ein Verzicht auf Backhilfsmittel, die allergische Reaktionen auslösen können.
Fliesenleger
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Fliesenleger verbringen die meiste Zeit ihrer Tätigkeit in der Hocke, im Fersensitz, aber vor allem auf Knien, und das über Jahre oder gar Jahrzehnte. Das führt häufig zum frühzeitigen Verscheiß der Kniegelenke. Eine bekannte und anerkannte Berufskrankheit. Auch wenn man in jungen Jahren diese Probleme noch nicht hat und merkt, ist eine frühzeitige Schonung der Gelenke wichtig. Das sind vor allem die Knieschützer, die das Knien auf dem harten Fußboden abfedern. Genauso wichtig ist aber auch die richtige Bewegung, ohne dass die Gelenke verdreht werden.
LKW-Fahrer und Busfahrer

Diese Berufsgruppe leidet vor allem an Rückenproblemen, bedingt durch das stundenlange Sitzen und das ständige Vibrieren des Fahrzeugs, was nicht selten zu Bandscheibenvorfällen führt. Durch die mangelnde Bewegung kann es zu Übergewicht und Herzerkrankungen kommen. Die wechselnden Arbeitsschichten und bei LKW-Fahrern der ständige Termindruck können zudem psychische Probleme auslösen.

Kraftfahrer müssen sich regelmäßig einem betrieblichen Gesundheitscheck unterziehen sowie einer betrieblichen Gesundheitsförderung.
Fabrikarbeiter und Flughafenpersonal
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Das Flughafenpersonal ist einer ständigen Geräuschkulisse ausgesetzt, vor allem bei der Tätigkeit, die im Freien bei den Flugzeugen stattfindet. Hier müssen vor allem die Ohren vor dem enormen Krach der Flieger geschützt werden. Mit den vorgeschriebenen Kapsel-Gehörschützer, den sogenannten „Micky Mäusen“ wird der Lärm reduziert. Genauso ist es auf dem Bau oder in Fabriken, wie zum Beispiel bei der Holzverarbeitung oder der Metallverarbeitung. Auch hier ist es wichtig aufgrund der ständigen Geräuschkulisse für ausreichenden Gehörschutz zu sorgen.
Pflegepersonal

Bei dieser Tätigkeit gibt es gleich drei berufsbedingte Erkrankungen, die es vorzubeugen gilt. Bei der Pflege kranker Menschen besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr von Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Hepatitis. Hier sind die dafür vorgesehenen Impfungen sehr wichtig. Das Heben, Tragen und Lagern hilfsbedürftiger Menschen führt zu Rückenschäden. Durch entsprechende Schulungen lernt man diese Bewegungen so auszuüben, dass Rücken und Schulter nicht übermäßig belastet werden. Desweiteren kommt es in diesem Berufszweig häufiger zu Latexallergien.
Weitere Berufe, die gesundheitsgefährdend sind
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Müllmänner, Bauarbeiter, Seeleute, Bergmann, Waldarbeiter. Die Liste könnte sicherlich noch um viele Berufe erweitert werden. Welche der berufsbedingten Krankheiten jedoch als anerkannte Berufskrankheit gelten, bestimmt die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV), die anhand einer Berufskrankheiten-Liste die maßgeblichen Krankheiten auflistet.

Bis aber eine Krankheit als Berufskrankheit anerkannt wird, was neben der Erkrankung schließlich auch von existentiell finanzieller Bedeutung ist, kann es ein langer Weg sein.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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