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Bewegungsmangel – Was passiert bei zu wenig Bewegung?
Eine zunehmende Unbeweglichkeit ist ein deutliches Anzeichen für einen Bewegungsmangel.

Wenn der Sprint zum Bus zur Qual wird, wird es Zeit etwas für seinen Körper zu tun. Der Körper wird es einem danken und man merkt schon nach einiger Zeit, dass man sich besser und gesünder fühlt.
Wie kommt es zum Bewegungsmangel?
Bild: pixabay website5
Inhalt

Wie kommt es zum Bewegungsmangel?
Bewegungsmangel – Folgen
Was kann man tun?
Wie kommt es zum Bewegungsmangel?

Die Arbeitswelt und die Freizeit haben sich gerade in den vergangenen Jahren stark verändert, so hat z. B. die Schreibtischarbeit zugenommen und auch der Weg zur Arbeit wird mit dem Auto erledigt. Auch sitzen wir privat zu oft vor dem Computer oder liegen auf der Couch bei langen Fernsehabenden.

Studien belegen zwischenzeitlich, dass wenige körperliche Bewegung, Krankheiten fördern können.

Besonders gilt das für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entstehung von einer Arteriosklerose oder Diabetes Typ 2. Zudem haben Menschen mit wenig Bewegung häufiger mit Bluthochdruck zu kämpfen, so dass das Schlaganfallsrisiko steigt.
Bewegungsmangel – Folgen

Zu wenig Bewegung fördert chronische Krankheiten. Das reicht von Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen bis hin zu Verdauungsproblemen und einem erhöhten Risiko einen Schlaganfall zu erleiden.

Wer sich nicht regelmäßig bewegt, kann seine Muskeln nicht mehr richtig aufbauen. So ist das Herz auch ein Muskel, der trainiert werden muss. Wird er nicht richtig gefordert, verliert auch er seine Leistungsfähigkeit.

Je weniger man sich bewegt, desto mehr schmerzen Muskeln und Gelenke.

Zu wenig Bewegung hat direkte Auswirkungen auf unsere Muskeln und Faszien. Wenn diese nicht regelmäßig in allen möglichen Positionen und sämtlichen Richtungen gedehnt werden, verkürzen sie mit der Zeit und es kommt bei Bewegung zu Schmerzen.

Hinweis: Wird der Körper nicht ausreichend gefordert, verliert er an Leistungsfähigkeit. Muskeln, die wir nicht beanspruchen werden abgebaut. So sind wir irgendwann nicht mehr in der Lage unsere Wirbelsäule aufrecht zu halten, zudem wird die Stabilität unserer Gelenke beeinträchtigt und das Verletzungsrisiko steigt.

Aber nicht nur unsere Muskeln und Gelenke benötigen regelmäßige Bewegung, auch unsere Organe benötigen Belastung. Bewegen wir uns nur wenig, baut sich diese Leistungsfähigkeit dramatisch ab und die Gefahr an einer chronischen Krankheit zu erkranken erhöht sich deutlich.

Hinweis: Im Fachmagazin „The Lancet Global Health“ veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Studie zu Bewegungsmangel und deren Folgen.

Nach der Studie bewegen sich 1,4 Milliarden Menschen weltweit zu wenig. Sie riskieren durch ihre mangelnde körperliche Aktivität damit Krankheiten, denn Bewegungsmangel ist ein führender Risikofaktor für Krankheiten. In der Studie heißt es, dass es zu Krankheiten kommt wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs.

Weltweit sind vor allem Frauen von körperlicher Inaktivität betroffen.
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Was kann man tun?

Theoretisch würden 150 Minuten Bewegung oder 75 Minuten Sport pro Woche reichen: Doch die wenigsten Deutschen erreichen dieses Ziel.

Das zumindest empfiehlt die WHO.

Jeder Erwachsene sollte pro Woche entweder 150 Minuten Sport mit moderater Intensität betreiben, dazu gehören Schwimmen oder Radfahren oder aber 75 Minuten Sport mit kräftiger Intensität betreiben, dazu gehören Sportarten wie Joggen oder Teamsport.

Wichtig beim Sport ist, dass es nicht zu Höchstleistungen kommen muss. So gehören zu den geeigneten Sportarten zum Beispiel Fahrradfahren, Walking, Schwimmen, Joggen oder ein Herz-Kreislauftraining im Sportsstudio oder Verein.

Vor allem sollte die Sportart, die Sie wählen, ihnen Spaß machen.

Rückenschmerzen: Gegen Rückenschmerzen, die auch durch psychische Ursachen z. B. durch Stress und Anspannung ausgelöst werden können, kann Bewegung ein wirksames Mittel sein, diese abzubauen.

Bluthochdruck: Regelmäßige körperliche Aktivität bereits bei geringer Intensität senkt den Blutdruck. Ein weiteres Mittel ist Stress zu vermeiden und kleine Entspannungspausen in den Tag einzubauen.

Kopfschmerzen: Auch hier sind die Ursachen vielfältig. So führt z. B. längeres bewegungsarmes Sitzen zu Verspannungen im Hals und Nackenbereich. Diese Verspannungen ziehen bis in den Kopf und können Kopfschmerzen verursachen. Zudem kann es zu einer schlechten Sauerstoffversorgung im Gehirn kommen, wenn man sich über einen längeren Zeitraum nicht bewegt.

Man sollte hier idealerweise für frische Luft sorgen, z. B. durch Öffnen eines Fensters oder eine Runde spazieren gehen.

Übergewicht: Zu viel Körpergewicht ist ein Gesundheitsrisiko. Durch Bewegungsmangel wird das Verhältnis Energieaufnahme zu Energiebedarf gestört. Wir Essen mehr als unser Körper benötigt. Damit das Verhältnis wieder stimmt und unser Stoffwechsel wieder normal arbeitet, benötigen wir regelmäßige Bewegung, z. B. täglich spazieren gehen, verbunden mit einem belastungsgerechten Essverhalten.

Arthrose: Die beste Vorbeugung gegen Arthrose ist eine moderate Belastung des Körpers. Bei fehlender Bewegung leidet die Ernährung des Knorpels und Stoffwechselprodukte werden aus dem Gelenk nicht mehr abtransportiert.

Verdauungsprobleme: Sitzt man den ganzen Arbeitstag am Schreibtisch, werden die Organe zusammengepresst. Als Folge davon kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Stehen Sie öfters auf und bewegen Sie sich, um dieses zu vermeiden. Bewegung fördert die reibungslose Funktion der Organe.

Diabetes Typ 2: Studien haben gezeigt, dass eine angepasste Ernährung und ausreichend Ernährung die Stoffwechselstörung vorbeugen kann.
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Fazit: Man muss nicht zum Supersportler werden, um Bewegungsmangel und deren Auswirkungen zu vermeiden. Bewegung ist die beste Medizin und das kostenlos und ohne Nebenwirkungen.
Man muss nur etwas dafür tun, um mehr Bewegung in den täglichen Alltag einzubauen. Wichtig ist, dass man bereits heute damit beginnt, auch wenn es anfangs etwas schmerzt.

Eine muskuläre Beanspruchung ist für die Entwicklung und Erhaltung unserer Organe wichtig. Bewegen wir uns mehr, kommt z. B. der Kreislauf in Schwung, das Herz pumpt mehr sauerstoffreiches Blut in unseren Körper, der Stoffwechsel wird angeregt, der Blutdruck besser reguliert und das Immunsystem kommt in Fahrt.

Zudem halten wir unsere Sehnen und Muskeln länger elastisch und die Knochen sind fester.
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Vorbeugung

Wie wäre es morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

Lieber die Treppe nehmen und nicht den Aufzug.

Wenn die Zeit in der Mittagspause ausreicht, sie mit einem Spaziergang verbinden.

Bei der Arbeit öfters aufstehen, z. B. beim Telefonieren.

Regelmäßige Bewegungspausen einlegen.

Regelmäßig Sport treiben (z. B. Joggen oder Bewegungsübungen zu Hause).

Jeglichen Strss abbauen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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