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Bindehautentzündung – Baby und Kleinkind

Bei Säuglingen und Kleinkindern kommt eine Bindehautentzündung, medizinisch Konjunktivitis, sehr häufig vor.

Die Bindehautentzündung kann verschiedene Ursachen haben. So kann sie durch eine Infektion, eine Allergie, Irritationen oder auch im Rahmen von Erkrankungen auftreten.

Wird die Konjunktivitis durch Bakterien oder Viren ausgelöst ist sie hochansteckend und wird vor allem durch eine Schmierinfektion übertragen.

Eine Konjunktivitis kommt bei Kindern und Kleinkindern wesentlich häufiger vor als bei Erwachsenen. Das liegt daran, dass Kinderaugen wesentlich empfindlicher auf Umwelteinflüsse reagieren, als die Augen der Erwachsenen. Zudem ist das eigene Immunsystem der Kinder und Kleinkinder noch nicht vollständig entwickelt. Dadurch ist die Bindehaut der Kleinkinder und Kinder wesentlich anfälliger für Einflüsse wie Kälte oder Zugluft und für Krankheitserreger.

Auf Grund dessen haben viele Babys schon zu Beginn der ersten Lebensmonate eine Bindehautreizung. Behandelt man diese Reizung frühzeitig kann man verhindern, dass eine schlimmere Bindehautentzündung entsteht.

Achtung: Die Bindehautentzündung kann auf die Hornhaut oder Augenlieder übergreifen. Auch bei Entzündungen der Regenbogenhaut, Aderhaut oder Lederhaut kann es als Folge zu einer Bindehautentzündung kommen.
Rötungen der Augen durch eine Konjunktivitis
Bild: pixabay website5
Inhalt

Bindehautentzündung Ursachen

Durch verschiedene äußerliche Reize kann es zu einer Bindehautentzündung kommen. So zum Beispiel durch Rauch, Zugluft, Chlor im Schwimmbad oder Fremdkörper im Auge.

Weitere Auslöser einer Konjunktivitis sind zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten.
Bakterien: Bei den Bakterien, die in Frage kommen, eine Bindehautentzündung zu verursachen, kommen vor allem Staphylokokken, Streptokokken, Pneumokokken, Hämophilus influenzae, Borrelien oder bestimmte Chlamydia-trachomatis-Arten infrage.
Viren: Sollte der Auslöser eine Infektion sein mit z. B. Adenoviren (Augengrippe) ist die Tränenflüssigkeit stark ansteckend. Bei solch einer Erkrankung sind vollständige Hygienemaßnahmen erforderlich. Der Betroffene darf z. B. nur eigene Körperpflegemittel benutzen und die Augengegend sollte nach Möglichkeit nicht berührt werden, wenn doch sind die Hände zu desinfizieren. Zusätzlich sollte man auf Besuche öffentlicher Badeanstalten verzichten, bis der Augenarzt Entwarnung gibt. Zurzeit gibt es nur eine Therapie, die Symptome wie Schmerzen oder Tränenfilmstörungen lindern.
Pilze und Parasiten: Pilze und Parasiten spielen bei der Bindehautentzündung in unseren Breiten so gut wie keine Rolle. Hier könnte eine Behandlung mit Kortison oder Antibiotika helfen, wenn es dazu kommt. Fragen Sie ihren Kinderarzt.
Allergische Reaktion: Zudem kann es bei einer allergischen Reaktion zu einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) kommen.
Pilze und Parasiten -  Bindehautentzündung
Bild: pixabay website5
Bindehautentzündung – Symptome

Bei einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Rötungen der Augen, Kinder reiben oft ihre Augen, Jucken, Brennen, Tränenfluss, Absonderung von Schleim oder Eiter, dickere Lidränder - hervorgerufen durch Schwellungen, lichtempfindliche Augen, geschwollene Lymphknoten vor dem Ohr, Sehminderung bei Hornhautbeteiligung.
Bindehautentzündung – Therapie

Nicht jede Bindehautentzündung ist ansteckend. Wird die Bindehautentzündung durch äußere Einflüsse, Fremdkörper oder durch eine Allergie hervorgerufen, ist die Bindehautentzündung nicht ansteckend. Nur wenn Viren und Bakterien die Auslöser sind, kann die Entzündung der Bindehaut auf andere Kinder und Personen übertragen werden.

Weiß man nicht genau, was die Bindehautentzündung ausgelöst hat, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. So wird mit Sicherheit abgeklärt, ob es sich um eine ansteckende Bindehautentzündung handelt oder nicht. Ist die Konjunktivitis nicht ansteckend, kann das Kind weiterhin in die Kita gehen und mit anderen Kindern spielen.

Zuerst sollte die Ursache der Bindehautentzündung geklärt werden, denn eine Therapie richtet sich nach der Ursache der Entzündung. Die meisten Bindehautentzündungen sind jedoch für das Kind ganz ungefährlich und können schnell behandelt werden. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen sollten die Kinder aber bei einer Bindehautentzündung nicht in den Augen reiben und das Auge sollte so gut wie möglich vor äußeren Einflüssen geschützt werden.

Sollte ein Fremdkörper für die Bindehautentzündung verantwortlich sein, muss dieser mit aller Vorsicht entfernt werden. Am besten hilft hier ein sauberes Taschentuch. Das Kind sollte nach oben schauen, während man im unteren Augenlid nach dem Fremdkörper sucht. Findet man den Fremdkörper, wird er mit dem sauberen Taschentuch entfernt. Sollte das nicht gelingen sollte man einen Arzt aufsuchen.

Sind die Augen morgens verklebt, kann man diese mit warmem Wasser entfernen. Das Wasser sollte aber vorher abgekocht werden. Verwendet wird ein steriler Mulltupfer. Die Entfernung des Sekrets beginnt man am äußeren Augenwinkel und endet am inneren Augenwinkel.

Verschreibt der Augenarzt Tropfen, um die Infektion zu behandeln, kommen die Augentropfen am besten in die Augen des Kindes, wenn das Kind auf dem Rücken liegt. Dann zieht man das untere Augenlid leicht nach unten und platziert die Tropfen direkt am inneren Augenwinkel. Die Tropfen verteilen sich dann auf das gesamte Auge.
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Bindehautentzündung - Therapie/Behandlung
Bindehautentzündung – wann zum Arzt?

Bei Verdacht auf eine Bindehautentzündung beim Kind, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Das gilt auch für den Fall, wenn die Ursache der Bindehautentzündung nicht geklärt ist.

Augentropfen sind zwar oft nicht verschreibungspflichtig, trotzdem sollte man vor der Nutzung von Augentropfen einen Arzt kontaktieren.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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