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Wichtige Ursachen von Fieber bei Kindern

Baby/Kinder
Obere Atemwege und Ohren

Zu den häufigen Infektionen bei Kindern gehören Infektionen der oberen Atemwege und der Ohren. Verursacht werden diese Erkrankungen häufig durch Viren und Bakterien.

Nach der Infektion kommt es zu Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, Ohrenschmerzen, Husten und oft auch zu Bauchweh. Pseudokrupp- da durch die Infektion die Schleimhäute am Kehlkopf und der obere Luftröhrenabschnitte stark anschwellen können, kann das Kind nur schwer Luft holen. Hierdurch werden bellende Hustenanfälle ausgelöst, besonders abends und nachts. Die Sprache des Kindes ist pfeifend oder röchelnd beim Einatmen.
Inhalt

Obere Atemwege und Ohren
Magen-Darm-Infekte
Bakterielle Knochen- und Gelenkinfektionen
Folgende Symptome kann das rheumatische Fieber verursachen
Fieberhafte Erkrankungen
Magen-Darm-Infekte (Gastroenteritis)

Als Auslöser kommen hier z. B. Rotaviren oder Bakterien wie verschiedene Escherichia-Coli-Arten oder sogenannte EHEC-Bakterien und der Keim Campylobacter in Frage. Symptome sind Bauchweh, wässriger oder auch blutiger Durchfall. Es muss hier besonders bei Säuglingen, Kleinkindern, aber auch bei abwehrgeschwächten Menschen auf den Krankheitsverlauf geachtet werden. Es können hier schwere Krankheitsverläufe auftreten, das gilt besonders für EHEC-Infektionen.
Harnwegsinfekte

Vor allem Escherichia-Coli-Bakterien, sie stammen aus den Darm, verursachen Harnwegsinfekte. Symptome sind Fieber und Schmerzen beim Wasserlassen. Betroffene Kinder weigern sich, ihre volle Blase auf Grund der Schmerzen zu entleeren.
Bakterielle Knochen- und Gelenkinfektionen

Die häufigsten Erreger einer eitrigen Arthritis sind Staphylococcus aureus (ungefähr 50 % der Fälle) und Streptococcus spp. (25 %). In rund 15 % der Fälle handelt es sich um gram-negative Stäbchen (E. coli, Pseudomonas aeruginosa u.a.). Wenn die eitrige Arthritis Folge eines Eingriffs ist, findet man fast nur Staphylokokken. Nach Arthroskopie werden oft Koagulase-negative Staphylokokken beobachtet. Gonokokkeninfekte sind heutzutage selten. An Gonokokken sollte man denken, wenn typische Hautveränderungen oder eine Tenosynovitis vorliegen.

Bei einer Gelenkentzündung ist die Beweglichkeit schmerzhaft eingeschränkt oder das Kind weigert sich sogar, sich aufrecht zu halten und die erkrankten Gliedmaße (meist das Bein) zu belasten. Ein betroffenes Gelenk ist stark geschwollen und gerötet. Je nach Ausprägung des Krankheitsbildes, wobei unter anderem das Alter eine Rolle spielt, kommt es zu Fieber, zum Beispiel beim intermittierenden Fiebertyp gibt es starke tägliche Fieberschwankungen, die periodisch abfallen und sich mit Unter- oder Normaltemperatur abwechseln.

Bei dem Rheumatischen Fieber handelt es sich um eine Reaktion des Immunsystems auf eine Streptokokkeninfektionen (Bakterien). Sie verursachen Erkrankungen, z. B. Scharlach, Mandelentzündungen und Mittelohrentzündungen. Die Erkrankung an rheumatischen Fieber wird jedoch durch vom Körper gebildete Antikörper verursacht, die sich gegen das körpereigene Gewebe richten. Betroffen können. B. sein, der Herzmuskel, die Nieren, Bindegewebe der Gelenke und Nervengewebe im Gehirn.
Folgende Symptome kann das rheumatische Fieber verursachen

  • Plötzliches hohes Fieber, ca. drei Wochen nach einer Streptokokkeninfektion.
  • Gelenke schwellen nacheinander an, sie sind erwärmt und schmerzen.
  • Auch Herz, die Haut und das Gehirn können verschiedene Symptome betreffen.

Dieses Krankheitsbild ist bei uns jedoch sehr selten. Die Erkrankung wird, wenn sie Auftritt mit Penicillin, entzündungshemmenden Medikamenten und Kortison behandelt. Zurück bleibt in wenigen Fällen ein Herzklappenfehler.
Dreitagefieber

Eine vorübergehende Viruserkrankung mit hohen Fieber über drei Tage und danach kommt für wenige Tage ein Hautausschlag mit kleinen und mittelgroßen rötlichen Flecken nennt sich Dreitagefieber med. Exanthema subitum, Roseola infantum.
Fieberhafte Erkrankungen

Weitere fieberhafte Kinderkrankheiten mit Ausschlag sind Masern, Mumps, Röteln, Scharlach und Windpocken. Bestimmte Enteroviren ((Coxsackieviren), vor allem im Vorschulalter und Schulkinder verursachen die sogenannte Hand-Fuß-Mundkrankheit. Symptome zu dieser Krankheit sind: Fieber, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Halsschmerzen, einen Hautausschlag mit kleinen Bläschen an Händen, Füßen, an Knien, an Ellenbogen, im Mund und Intimbereich. Meist hat diese Krankheit einen milden Verlauf. Zur schwersten, aber seltene Komplikation zählt die Hirnhautentzündung. Das Infektionsrisiko kann durch einfache Händehygiene nach jedem Toilettengang stark gesenkt werden.
Blinddarmentzündung

Zwischen zehn und fünfzehn Jahren bei Kindern sind die häufigsten Fälle von einer Blinddarmentzündung (Appendizitis) zu beobachten. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, anfangs um die Nabelgegend mit einer späteren Verlagerung in den rechten Unterbauch. Meist hat das Kind Fieber, häufig nur leicht, sowie Übelkeit und Erbrechen.
Meningitis (Hirnhautentzündung)

Bakterien wie z. B. Meningokokken, Streptokokken, Pneumokokken, Haemophilus influenzae sind die Erreger von Gehirnentzündungen. Symptome dieser Entzündung sind schnell ansteigendes hohes Fieber mit Erbrechen, starke Kopfschmerzen, evtl. Krampfanfälle und eine Nackensteifigkeit. Der Patient liegt meist auf der Seite und streckt den Kopf nach hinten, da ein nach vorn gebeugter Kopf den Schmerz verstärkt. Das Kind befindet sich meist in einen benommenen Zustand.
Rheuma

Auch Kinder haben Rheuma. Bei den betroffenen Kindern entzünden sich einzelne große Gelenke (Mono- oder Oligoarthritis) z. B. das Knie oder das Ellenbogengelenk. Bei der Polyarthritis entzünden sich mehrere große und kleine Gelenke symmetrisch auf beiden Körperseiten, z. B. Ellenbogen, Knie und dazu die Fingergelenke. Bei dieser Erkrankung sind die Gelenke überwärmt, geschwollen und schmerzen. Auffallend steif sind die Gelenke nach dem morgendlichen Aufstehen. Weitere Symptome beim Rheuma sind Hautausschläge, evtl. Augenentzündungen aber auch Fieber über mehrere Wochen und eine Blutarmut sind möglich. Seltene Symptome sind Erkrankungen an inneren Organen (Still-Syndrom). Hierbei kann es zu Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen, Rippenfell- und Bauchfellentzündungen kommen.
Knochentumore

Knochentumore bei Kindern sind meist gutartig. Außerdem bedeutet der Begriff Knochentumor zunächst nur einmal, dass sich eine Geschwulst gebildet hat. Das Leitsymptom sind meist wechselnd ausgeprägte Schmerzen, die schließlich zunehmen. Die betroffenen Bereiche schwellen zudem an. Die Beschwerden sind jedoch bei vielen Knochenkrankheiten zu beobachten und so ist es ratsam frühestmöglich einen Arzt aufzusuchen, um die Ursachen abzuklären. Umso wichtiger ist dieser Arztbesuch, wenn auch noch andere Symptome wie Müdigkeit, Fieber und Gewichtsverlust auftreten.
Leukämien

Sogenannte akute lymphoblastische Leukämien (ALL) kommen hauptsächlich bei Kindern vor. Symptome können sein: erhöhte Temperatur oder Fieber, Müdigkeit, blasse Haut mit eventuellen stippchenartig kleinsten Blutungen, Infektanfälligkeit, geschwollene Lymphknoten und Bauchschmerzen.
Kawasaki-Syndrom

Diese Krankheit gehört zu den Vaskulitis-Erkrankungen. Es entzünden sich, bei diesem Krankheitsbild aus unklarer Ursache, bestimmte Blutgefäße. Das Kawasaki-Syndrom betrifft überwiegend Kleinkinder unter fünf Jahren. Symptome dieser Krankheit sind Fieberschübe mit Schüttelfrost. Gegen diese Fieberschübe helfen auch keine Antibiotika. Dazu kann es auch zu Entzündungen im Mund- und Rachenraum kommen sowie zu einer scharlachähnlichen Erdbeerzunge. Es besteht hier die Gefahr, dass die Krankheit mit Scharlach verwechselt wird. An den Handinnenflächen und Fußsohlen finden sich Rötungen und es entsteht ein schuppender Ausschlag. Häufig schwellen auch die Halslymphknoten an. Manchmal gehen von den erkrankten Gefäßen Komplikationen aus. Geschädigte Herzkranzgefäße können z. B. einen Herzinfarkt auslösen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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