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Blasenstörungen Naturheilung- z. B. Schmerzen beim Wasserlassen

Naturheilung

Man hält sich warm und meidet Kaltes. Viel trinken, um den Keimen durch die erhöhte Ausscheidung keine Chance zu geben sich festzusetzen und zu vermehren.

Auch wenn man häufig zur Toilette muss und immer wieder den brennenden Harn verspürt, führt die große Flüssigkeitszufuhr zur Verdünnung der Harnsäure und anderen sauren Substanzen im
Urin. Das sind die Substanzen, die auf der Schleimhaut brennen und schmerzen. Zusätzlich kann man noch mit Natronzugabe den Harn alkalisieren. Die Harnröhre kann man durch eine zwischen den Beinen liegenden Wärmflasche wärmen. Dadurch empfindet man das Wasserlassen nicht mehr als heiß, sondern es wird als kühl wahrgenommen.

Fußbäder ansteigend von 30 Grad auf 40 Grad mit Thymian-, Rosmarin- oder Beifußzusatz in 20 Minuten wärmen und wirken entzündungshemmend. Ein Sitzbad mit Bergamotte, Kamille, Lavendel oder Rose kann sehr hilfreich sein. Alle genannten Zusätze gibt es in jeder Apotheke.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine heiße Zwiebel- oder Kartoffelauflage auf den Unterbauch. Die Zwiebeln werden grob gehackt und angebraten und die Kartoffeln werden gekocht. Die Substanz der Wahl kommt in einen Gefrierbeutel und wird dann in Tüchern eingewickelt - so warm wie möglich. Dann kommt die Auflage auf den Unterbauch.

Bei einer akuten Blasenreizung kann man eine Teemischung aus Bärentraube, Quecke und Schafgarbe (Apotheke) zubereiten. Der Tee wird aus gleichen Teilen, je ein Teelöffel voll auf ein Liter heißes Wasser und zehn Minuten ziehen lassen, zubereitet. Man trinkt dann ein Becher voll je Stunde.

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In der Homöopathie werden bei schneidenden Schmerzen und Harndrang meist Cantharis oder Aconitum D6 verschrieben. Bei Schmerzen, die sich bei Wärme verschlechtern wird Apis D6 verabreicht. Ist man kälteempfindlich ist Sarsaparilla D6 die Wahl.

Treten die Schmerzen plötzlich auf, eignet sich Belladonna D6. Ist ein zusätzlicher heftiger Harndrang vorhanden, hilft Dulcamara D6. Kommt es zu einem permanenten, vergeblichen Harndrang, eignet sich Capsicum D6.


Die Chinesische Diätetik (TCM) empfiehlt bei Blasenreizung viel Gemüse und Getreide. Neben Fenchel, Gurke, Mais, Mungbohnen, Rettich, Staudensellerie und Tomaten eignen sich Amaranth, Gerste, Hafer und Hirse. Zusätzlich sollte viel grüner Tee getrunken werden.


Die Beschwerden können durch Druckmassage gelindert werden, z. B. den Punkt Niere 3, er liegt in der Mitte zwischen höchster Erhebung des Innenknöchels und der Achillessehne. Seine Massage beeinflusst die Beckenregion und hilft unter anderen bei einer Blasenreizung.


Die Massage aktiviert zusätzlich in einer gedachten Linie zwischen Nabel und Schambein die Punkte Konzeptionsgefäß 2 bis Konzeptionsgefäß 8. So werden indirekt die Beckenorgane, besonders Konzeptionsgefäß 4, der vom Nabel 4 Querfinger abwärts liegt, die Beschwerden gelindert.

Vorsorge

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Man kann seine Blase vor Keimen schützen, indem man Tees oder Getränke zu sich nimmt, deren Inhaltsstoffe keimhemmend wirken. Ein Tee, der vorsorgt: Mischen sie 40 Gramm Goldrutenkraut und Bärentraubenblätter mit 50 Gramm Brennnesselkraut und Löwenzahnwurzeln. Es wird ein Teelöffel dieser Mischung auf 250 ml heißes Wasser angesetzt. Der Aufguss muss 10 Minuten ziehen. Man trinkt 3-mal täglich diesen Tee über mehrere Wochen.

Es gibt aber auch verschiedene desinfizierende Fertigprodukte aus Bärentraubenblättern, Birkenblättern, Goldrutenkraut oder Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel. Nimmt man diese Präparate über mehrere Wochen ein, wird eine Blasenreizung vorgebeugt.

Ein bewussteres Essen kann Blasenreizungen vorbeugen. Knoblauch z. B. wärmt von innen und hat desinfizierende Eigenschaften. Basische Lebensmittel wie Gemüse alkalisieren den Harn und nehmen ihm seiner brennenden Schärfe. Ernährt man sich eher sauer, desto mehr brennt es beim Wasserlassen, also sollte man Fleisch, Eier, Milchprodukte und Süßigkeiten meiden. Sollte man trotzdem immer wieder an unerklärlichen Blasenentzündungen leiden, kann es sein, dass man empfindlich auf Kaffee, Zitrusfrüchte, Erdbeeren, viel Pfeffer oder Curry und Süßes reagiert. Man sollte dann auf diese Substanzen verzichten.

Sollte es trotz aller Maßnahmen immer wieder zu Blasenentzündungen kommen, kann es sein, dass der Darm und das Immunsystem gestört sind. Eine ärztliche Abklärung wäre zu empfehlen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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