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Naturheilkunde- Was tun bei Blasenstörungen?

Naturheilung
Schmerzen beim Wasserlassen: alle paar Minuten Harndrang, aber nur wenige Tropfen Urin verlassen unter Brennen den Körper und der Schmerz ist schneidend wie ein Messer. Dieser Zustand, allgemein bekannt als verkühlte Blase oder beginnende Blasenentzündung, ist unangenehm und schmerzhaft. Permanent hat man das Gefühl auf die Toilette zu müssen. Dies tritt fast so häufig auf wie eine Erkältung, betrifft aber überwiegend Frauen.

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Inhalt

Schmerzen beim Wasserlassen
Klassische Mittel der Naturheilkunde?
Auch die Natur hilft
Mittel aus der Homöopathie
Bei Angst vorm Verreisen
Grundsätzliche Pflege hilft
Weitere Themen

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Klassische Mittel der Naturheilkunde

Das wichtigste für Betroffene ist es sich warm zu halten und möglichst viel zu trinken, um Keimen keine Chance zu geben, da sie durch häufiges Trinken ausgespült werden. Auch wenn der Gedanke sich dem widersetzt, führt viel Flüssigkeit zu einer
verdünnten Konzentration an Harnsäure und anderen Substanzen im Urin, die auf der Schleimhaut brennen und schmerzen. Man kann zusätzlich seine Flüssigkeit mit Natron versetzten, weil Natron sich alkalisierend auf den Harn auswirkt (Harn-Alkalisierung, wodurch eine bessere Ausscheidung des Harns erreicht werden kann).


Tipp 1: Bei Anzeichen einer Blasenentzündung ca. 3 Liter Flüssigkeit portionsweise zu sich nehmen (pro Stunde ca. 1 Liter). Die erste Tasse und dann jede volle Stunde eine Tasse mit einem Teelöffel Natron vermengen. Getrunken wird zimmerwarmes Wasser. Man sollte auf Tee oder Saft verzichten, damit die Schleimhaut durch keine weiteren Fremdsubstanzen gereizt werden. Durch zusätzliches Wärmen der Harnröhre, durch eine zwischen den Beinen geklemmte Wärmflasche, wird das Wasserlassen nicht mehr als so heiß sondern als kühl empfunden.

Tipp 2: Fußbäder ansteigend von ca. 33 Grad auf 40 Grad in ca. 20 Minuten. Bäder mit Thymian, Rosmarin oder Beifußzusatz vermengen. Diese Fußbäder wirken entzündungshemmend und wärmen zusätzlich. Besonders gut eignet sich auch ein Senfmehlfußbad für ca. 10 Minuten. Hierzu nimmt man drei Esslöffel Senfmehl auf fünf Liter sehr warmes Wasser. Zusätzlich sind Sitzbäder mit Bergamotte, Kamille, Lavendel oder Rose zu empfehlen.

Tipp 3: Die Natur kann mit einer heißen Zwiebel- oder Kartoffelauflage helfen. Die Zwiebeln werden grob gehackt und angebraten. Die Kartoffeln werden gekocht. Zwiebeln oder Kartoffeln, das ist Ihre Wahl, in einem Gefrierbeutel legen und dann zwischen Tüchern einwickeln und möglichst warm auf den Unterbauch legen.

Tipp 4: Kann man bei einer Blasenreizung nicht auf einen Tee verzichten, so sollte man einen Kräutertee aus Bärentraube, Quecke und Schafgarbe vorziehen. Man gibt zu gleichen Teilen drei Teelöffel der Mischung auf ein Liter heißes Wasser. Der Tee sollte zehn Minuten ziehen. Danach sollte man stündlich eine Tasse von diesem Tee trinken.

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Tipp 5: Zur Vorsorge einer Blasenreizung kann man öfters ein heißes Bad nehmen. Dieses Bad sollte einige Tropfen aus Muskatellersalbei, Myrrhe, Myrte oder Niauli enthalten. Diese Substanzen wirken desinfizierend und das warme Bad beruhigt die Blase. Weitere entzündungshemmende Zusätze sind Sandelholz, Teebaum, Thymian und Wintergrün. Wenn man Bäder nicht mag, kann man sich auch mit dem Ölen den Unterbauch massieren.

Tipp 6: die Reflexzonen unter der Ferse und unter dem Innenknöchel beeinflussen den Harndrang. Werden diese Zonen kräftig massiert, kann sich der Harndrang mindern. Zwischen der höchsten Erhebung des Innenknöchels und der Achillessehne liegt der Punkt 3 (Niere). Zusätzlich lohnt sich eine Massage bei einer gedachten Linie zwischen Nabel und Schambein der Punkte-Konzeptionsgefäße zwei bis Konzeptionsgefäß acht, wodurch man indirekt die Beckenorgane, ins besonders Konzeptionsgefäß 4, der vom Nabel vier Querfinger abwärts liegt. Diese Massage lindert die Beschwerden..

Tipp 7: Hat man eine ständige Blasenreizung liegt das eventuell an einer Störung des Darms. In diesem Fall kann das Immunsystem des Darms gestört sein. Hilfreich wäre hier eine Darmsanierung.

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Auch die Natur hilft

Die Natur hilft mit Tees und Getränken, deren Inhaltsstoffe keimhemmend wirken z. B. mit einem Tee aus 40 Gramm Goldrutenkraut und Bärentraubenblätter sowie 50 Gramm Brennnesselkraut und Löwenzahnwurzel. Ein Teelöffel dieser Mischung wird auf 250 ml heißem Wasser aufgebrüht. Der Tee sollte 10 Minuten ziehen und dann 3-mal täglich getrunken werden, über einen Zeitraum von drei Wochen. Es gibt in der Apotheke noch eine Vielzahl von Fertigpräparaten aus Bärentraubenblättern, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Kapuzinerkresse oder Meerrettichwurzel. Sie wirken alle desinfizierend und beugen einer erneuten Blasenreizung vor.

Auch auf das Essen sollte geachtet werden. Wenn es beruflich möglich ist, sollte man täglich ein wenig Knoblauch essen, da Knoblauch von innen wärmt und desinfizierende Eigenschaften hat. Viel Gemüse essen, da Gemüse den Harn alkalisiert, ihm die brennende Schärfe nimmt. Je saurer man sich ernährt, also mit Fleisch, Eier, Milchprodukten oder Süßigkeiten desto mehr brennt der Harn.

Einige Menschen reagieren empfindlich auf Kaffee, Zitrusfrüchte, Erdbeeren, viel Pfeffer oder Curry und Süßes – meiden Sie diese Substanzen, wenn Sie oft unter unerklärlichen Blasenentzündungen leiden.

Bei Blasenreizung wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin viel Gemüse und Getreide empfohlen. Zum Beispiel Fenchel, Gurke, Mais, Mungbohnen, Rettich, Staudensellerie, Tomaten, Amaranth, Gerste, Hafer und Hirse. Dazu wird viel grüner Tee getrunken.

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Mittel aus der Homöopathie

Aconitum oder Cantharis D6 eignen sich bei schneidenden Schmerzen und starkem Harndrang. Bei einem stechenden Schmerz, der sich bei Wärme verschlechtert, wird Apis D6 empfohlen. Sollten die Beschwerden durch Kälte ausgelöst werden oder man ist allgemein kälteempfindlich, empfiehlt sich Sarsaparilla D6. Treten Schmerzen zusätzlich plötzlich auf eignet sich Belladonna D6 und wenn plötzlicher zusätzlich Harndrang verspürt wird hilft Dulcamara D6. Bei permanentem vergeblichem Harndrang empfiehlt sich Capsicum D6.

Bei den Schüßler-Salzen helfen: Täglich 20 Tbl. Nr. 3, 20 Tbl. Nr. 8, 10 Tbl. Nr. 9 und 10 Tbl. Nr. 16 – Lithium chloratum.

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Bei Angst vorm Verreisen

Hat man schon beim Verreisen Angst, weil die Harnröhre bereits auf leichte Vibrationen im Flugzeug, Auto oder Zug gereizt reagiert, kann man mit einem aktiven Programm reagieren: In diesem Fall sollte man schon Tage vor der Reise beginnen viel zu trinken, um den Harnsäuregehalt des Urins zu senken bzw. gering zu halten um Keimen keine Chance zu geben. Auch während der Reise sollte viel getrunken werden. Die Flüssigkeit sollte mit einem Teelöffel Natron versetzt werden. Zusätzlich  hilft die Mitnahme eines weichen Sitzkissens.

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Grundsätzliche Pflege hilft

  • Um den Säuremantel im Intimbereich zu schützen sollte man auf Intimsprays verzichten und nur sparsam mit Waschlotionen umgehen.

  • Nach dem Stuhlgange sollte man sich immer nur von vorne nach hinten reinigen, um zu vermeiden das Keime in die Harnröhre kommen. Bei häufigen Blasenreizungen hilft es morgens und abends sowie nach jedem Stuhlgang zu duschen. Ein Wasserguss aus einer Flasche von vorn nach hinten gespült hilft, wenn man nicht Duschen kann. Man lehnt sich einfach auf der Toilette zurück und gießt dann von oben, sodass das Wasser Richtung After läuft.

  • Man sollte auch duschen nach dem Geschlechtsverkehr, um das sich die gereizten Schleimhäute vom Harnröhreneingang und Scheide besser regenerieren. Sollte man nicht unmittelbar danach duschen wollen, reicht ein Minimalprogramm beim nächsten Wasserlassen mit einer Wasserspülung und Weglassen der Unterwäsche von mehreren Stunden.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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