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Brustkrebsrisiko senken durch Zwiebeln und Knoblauch

Jede Frau weiß, dass eine gesunde Ernährung vor Brustkrebs schützen kann. Aus einer Studie geht hervor, dass sich Zwiebeln und Knoblauch zur Krebsprävention eignen.

An der Studie, die sich voll auf das Risiko von Brustkrebs konzentriert, hatten in den Jahren zwischen 2008 und 2014 insgesamt 660 Frauen teilgenommen. Die Frauen stammten alle aus Puerto Rico in der Karibik. Ausgewählt hatten die Wissenschaftler diese Frauen, da die regionale Küche viel mit Knoblauch und Zwiebeln arbeitet. Vor allem die Soße, die sogenannte „Sofrito" steht häufig auf dem Speiseplan. Die Soße besteht überwiegend aus Zwiebeln und Knoblauch.

Die Studie wurde 2019 an der Shiraz University of Medical Sciences durchgeführt.

An der Studie nahmen 660 Frauen im Alter zwischen 30 und 79 Jahren teil. 314 der Frauen waren schon an Brustkrebs erkrankt und die anderen waren nicht betroffen.
Es wurde zudem darauf geachtet, dass beide Gruppen vergleichbare Bedingungen besaßen, zum Beispiel beim Body-Mass-Index, bei Risikofaktoren wie dem Rauchen und auch bei Alter und Bildungsgrad.

Die Wissenschaftler ermittelten nun, welche der Frauen eine knoblauch- und zwiebelreiche Ernährung bevorzugten und welche nicht.

Nach Auswertung dieser Daten ermittelten die Forscher, dass der häufige Verzehr von Zwiebeln und Knoblauch eindeutig mit einem verringerten Brustkrebsrisiko verbunden sei.

Besonders zeigte sich das bei Frauen, die mehr als einmal pro Tag Sofrito aßen. Diese Frauen hatten ein 67 Prozent geringeres Risiko an Brustkrebs zu erkranken im Vergleich zu jenen Frauen, die Sofrito nicht mochten.

Aber nur, wenn regelmäßig eine Kombination aus Knoblauch und Zwiebeln konsumiert wird.

Sofrito ist eine aromatische Würzsauce, die aus Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch besteht.

Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin „Nutrion and Cancer“.
Warum ist das so?

Die Wissenschaftler vermuten, dass die krebshemmende Wirkung der beiden Lauchgewächse an deren Inhaltsstoffen liegt.
Bild: fotolia.de
Beide Lauchgewächse enthalten unter anderem Schwefelverbindungen wie Allicin und Propanthialoxid. Diese entstehen beim Aufschneiden und Zerkleinern der beiden Lauchgewächse.

Diese beiden, sogenannten antioxidativen Stoffe, haben laut zahlreichen Studien die Fähigkeit, die Entstehung, das Wachstum, die Zelldifferenzierung und die Metastasierung von Krebszellen zu verhindern.

Bekannt war bisher, dass beide Lauchgewächse mit ihren Inhaltsstoffen, dass Risiko für Darmkrebs mindern konnten. Bei anderen Tumorarten, wie Brustkrebs, fehlten bislang jedoch Beweise.

Oktober 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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