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Diesjährige Grippe-Impfung wirkt nur bedingt

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In der ersten Januarwoche wurden 1326 Grippe-Erkrankungen gemeldet. Bekannt wurde jetzt, dass nicht jede Grippeimpfung hilft.

Wer sich rechtzeitig impfen ließ, ist möglicherweise nicht optimal gegen die Influenza 2018 geschützt.

Nach Einschätzung von Experten wirkt der gängige Dreifachimpfstoff in diesem Jahr nur bedingt. Das Problem ist, dass mehr als die Hälfte der Influenza-Fälle durch die Influenza-B-Viren, der sogenannten Yamagata-Linie verursacht wird.
Grippe oder Erkältung
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Diese Viren werden jedoch nicht durch den Dreifachimpfstoff abgedeckt. Das gab Marieke Degen von der Pressestelle des Robert Koch-Institut (RKI) bekannt.

Ein besserer Schutz biete der Vierfachimpfstoff, der ist aber teurer und wird wesentlich weniger verabreicht. Dieser Impfstoff deckt mehr Viren ab. Auch den Influenza-B-Virus der Yamagata-Linie, der zurzeit für mehr als 50 % der Grippefälle verantwortlich ist. Die Ständige Impfkommission am RKI empfiehlt deswegen seit kurzem diesen Impfstoff zu verwenden.

Diese Empfehlung ist jedoch so jung, dass noch nicht klar ist, ob die Krankenkassen die Kosten für diese Impfung übernehmen. Jeder Versicherte sollte vor einer Impfung mit dem Vierfachimpfstoff mit seiner Krankenkasse klären, ob die Kosten übernommen werden.

Marieke Degen, vom RKI sagt aber auch, dass die Dreifachimpfung nicht umsonst war, da sie immer noch, vor allem gegen die A-Viren hilft, die auch in dieser Saison noch verstärkt auftauchen können und ergänzt, dass die Yamagata-Linie, die im jetzigen Dreifach-Impfstoff fehlt, allerdings im Dreifachimpfstoff der Saison 2015/16 enthalten war. So dass, wer sich regelmäßig jedes Jahr gegen Grippe impfen lässt möglicherweise auch noch zu einem gewissen Teil gegen den Influenza-B-Virus der Yamagata-Linie geschützt ist.
Ist eine Nachimpfung erforderlich?

Menschen, die sich noch nicht gegen Grippe haben impfen lassen, macht eine Immunisierung mit dem Vierfachimpfstoff laut RKI auch jetzt noch Sinn.

Hat man sich jedoch schon die Dreifachimpfung verabreichen lassen, sollte man sich nicht grundsätzlich nachimpfen lassen.
Eine Nachimpfung komme eventuell nur bei Hochrisikopatienten in Frage. Das muss jedoch der Arzt individuell entscheiden.

Ist eine Grippeimpfung überhaupt sinnvoll?

Eine Grippeimpfung hat keine so hohe Schutzwirkung, wie andere Impfungen. Bei älteren Menschen hat die Grippeschutzimpfung eine Wirksamkeit von ca. 40 bis 60 Prozent. In manchen Jahren fällt die Schutzwirkung noch geringer aus. Das hängt damit zusammen, dass die Zusammensetzung des Impfstoffes nicht so gut zu den zirkulierenden Viren passt.

Jedes Jahr wird der Impfstoff gegen Grippe neu kombiniert, weil verschiedene Viren zirkulieren, die sich ständig verändern.
Wer soll sich gegen Influenza impfen lassen?

Die ständige Impfkommission empfiehlt eine Grippeimpfung für alle ab dem 60. Lebensjahr, für chronisch Kranke und Schwangere sowie für Menschen, die viele anstecken können. Dazu gehören zum Beispiel medizinisches Personal oder ErzieherInnen.

Erkältung oder Grippe

Eine Erkältung kommt meist schleichend, während eine echte Grippe schnell entsteht. Grippekranke fühlen sich demnach schnell sehr krank.

Viele Symptome haben beide Erkrankungen gemeinsam. Doch die Grippe wirkt sich mehr auf den ganzen Körper aus. Kein Appetit, starke Müdigkeit, hohes Fieber (auch über 40 Grad) sind typisch. Bei Babys und Kleinkindern können Magen-Darm-Beschwerden dazukommen.

Eine Erkältung ist häufig nach einer Woche vorbei. Auch bei einer Grippe lassen die schlimmsten Beschwerden binnen einer Woche spürbar nach. Allerdings kämpfen Betroffene oft noch länger mit Erschöpfung und Husten.

Grippe-Symptome

Es kommt plötzlich zu Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber
Weitere Symptome können sein: Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Husten und Halsschmerzen.

Die Grippe-Symptome sind jedoch bei jedem Patienten unterschiedlich.

Januar 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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