Eibisch (Althea officinalis) - Heilpflanze - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Eibisch (Althea officinalis) - Heilpflanze

Heilpflanzen
Produkte des Eibischs werden schon seit langer Zeit bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gegen Husten und bei Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt. Der Eibisch gehört zur Familie der Malvengewächse und ist daher auch eine Zierde für jeden Garten. Als wichtigster Inhaltsstoff ist der Schleim, der in großen Mengen vorkommt. Um die Kräfte des Schleims zu erhalten, darf der Eibisch nicht gekocht werden, er wird nur als Kaltauszug angesetzt.
Heilwirkung Eibisch
Bild: pixabay website5
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Eibisch – Pflanzenbeschreibung
Eibisch – Geschichte
Eibisch - Verwendete Pflanzenteile
Eibisch - Inhaltsstoffe
Eibisch – Heilwirkung
Eibisch - Anwendungsbereiche
Eibisch – Nebenwirkungen
Eibisch - Kontraindikation
Eibisch - Anwendung
Eibisch innerliche Anwendung
Eibisch - Äußerliche Anwendung
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Der Eibisch ist unter weiteren volkstümlichen Namen bekannt. So z. B. unter den Namen: Schleimwurzel, Weiße Pappel, Samptpappel, Weißwurzel, Ibische, Flusskraut, Heimischwurzel und Adewurzel.
Eibisch – Pflanzenbeschreibung

Heimisch ist der Eibisch in Mitteleuropa. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu zwei Metern hoch und gehört zur Pflanzenfamilie der Malvengewächse (Malvaceae). Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet Althea officinalis. Die Wurzel treibt im Frühling rundliche Blätter in Bodennähe aus. Etwas später wächst der Stängel, der eine Größe von einem bis zwei Metern erreicht. Die Blätter am Stengl sind dreilappig und haben samtige Haare.
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Von Juni bis Ende August entwickeln sich die Blüten, die zahlreich in den Blattachsen wachsen. Die fünf mittelgroßen Blütenblätter sind hellrosa. Die zusammengewachsenen Staubblätter und Stempel sind kräftiger gefärbt und etwa rot-violett.

Aus den Blüten entwickeln sich Früchte, die etwas kastenartig aussehen. Die Früchte ähneln sehr den Malvenfrüchten, mit denen der Eibisch verwandt ist.
Eibisch – Geschichte

Der Eibisch blickt auf eine lange Geschichte als Heilpflanze zurück. Forscher fanden in einem Grab eines Neandertalers, der vor 60.000 Jahren gelebt hat, Spuren von sieben Pflanzenarten, darunter Eibisch. Auch verwendete der griechische Arzt Hippokrates den Eibisch zur Wundheilung.
Eibisch - Verwendete Pflanzenteile

Von der Pflanze werden zu medizinischen Zwecken die Wurzel, die Blätter und die Blüten verwendet.
Eibisch - Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind:
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  • Schleim
  • ätherisches Öl
  • Saponine
  • Asparagin
  • Ephedrin
  • Gerbstoff
  • Gerbsäure
  • Cumarine
  • Zink
Eibisch – Heilwirkung

Für die medizinische Wirkung von Eibisch sind die Schleimstoffe hauptsächlich verantwortlich. Diese befinden sich überwiegend, in einer hohen Konzentration, in den Wurzeln. Gelangen die Schleimstoffe auf die Schleimhaut in Mund, Rachen, Hals und Magen, haften sie sich an diese. Sie bilden so eine Art Schutzschicht über der Schleimhaut und beruhigen diese.

  • beruhigend
  • blutstillend
  • tonisierend
  • harntreibend
  • erweichend
  • entzündungshemmend
Eibisch - Anwendungsbereiche

Bei einer Erkältung ist die Schleimhaut im Rachen gereizt und entzündet. Eibisch schützt die Schleimhaut und lindert dadurch die Erkältung, zudem dämpft er den trockenen Reizhusten und lindert Heiserkeit.

Zu beachten ist, dass Eibisch nicht zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen wird, da die Schleimstoffe die Aufnahme von anderen Medikamenten in den Körper beeinträchtigen können.

Eibisch kann angewendet werden zum Beispiel bei:

Eibisch – Nebenwirkungen

Es sind keine Nebenwirkungen von Eibisch Produkten bekannt.
Eibisch - Kontraindikation

Eibisch hat einen hohen Zuckergehalt, der von Diabetikern zu beachten ist. Zudem muss man darauf achten, dass die Schleimstoffe die Aufnahme von anderen Medikamenten beeinträchtigen können.
Eibisch - Anwendung

Die wichtigste Eigenschaft des Eibischs ist sein hoher Anteil an Schleim, vor allem in der Wurzel.
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Durch die einhüllende, schützende Wirkung wird der Eibisch vor allem bei Atemwegserkrankungen, gegen Entzündungen und gegen Reizungen der Verdauungsorgane eingesetzt.
Eibisch innerliche Anwendung

Teerezept: Der Tee wird als Kaltauszug zubereitet, damit der Schleim der Eibischwurzel seine Wirkung erhält. Für den Tee übergießt man drei Teelöffel Eibischwurzel mit einer kalten Tasse Wasser. Der Ansatz sollte mindestens acht Stunden ziehen. Danach wird abgeseiht. Der Tee wird auf Trinktemperatur erwärmt und in kleinen Schlucken getrunken. Ein Tee aus Blüten oder Blättern wird ebenfalls kalt angesetzt. Für einen Tee aus Blüten oder Blättern benötigt man ein bis zwei Teelöffel voll.

Täglich trinkt man von diesem Tee ein bis drei Tassen.

Den Tee kann man auch zum Spülen und Gurgeln gegen Entzündungen im Mundraum verwenden.
Eibisch - Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann man den Eibischtee für Waschungen, Bäder oder Umschläge anwenden.

Waschungen, Bäder oder Umschläge helfen bei leichten Verbrennungen, rissiger Haut und feuchten Ekzemen.

Gerade Furunkel oder Karbunkel werden durch den Eibisch Umschlag erweicht. Die feingeschnittene Eibischwurzel wird mit Honig vermischt. Der so entstandene Brei wird auf ein kleines Tuch gestrichen und auf die zu behandelnde Körperstelle gelegt. Alle zwei bis drei Stunden sollte der Umschlag erneuert werden.
Eibisch- Waschungen und Verbrennungen
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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