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Eisenmangel - auf welche Symptome muss ich achten?

Symptome
Die Symptome für Eisenmangel können vielfältig sein und sind nicht leicht zuzuordnen. Eine Kälteüberempfindlichkeit, zu kalte Hände oder Füße, innere Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten können ein Hinweis auf Eisenmangel sein. Eisenmangel kann zu Kopfschmerzen und Schwindelanfällen führen.

Medizinisch betrachtet werden bei zu wenig Zufuhr von Eisen weniger rote Blutkörperchen produziert. Da die roten Blutkörperchen für den Transport des Sauerstoffs im Blut verantwortlich sind, kommt es z. B. beim Sport oder anstrengenden Aktivitäten schnell zur Erschöpfung, da den Muskeln der Sauerstoff in ausreichender Menge fehlt.
Liegt ein hoher Eisenmangel vor, sind die Symptome wesentlich ausgeprägter. Der Betroffene hat eine blasse Haut und es kommt zum Herzrasen. Zum Herzrasen kommt es, da der Körper mehr Sauerstoff benötigt als ihm zur Verfügung gestellt wird. Durch den schnelleren Herzschlag versucht der Körper den Sauerstoffmangel auszugleichen. Zum anderen treten brüchige Nägel und Haare beim Patienten auf. Zu Entzündungen kann es an der Mundschleimhaut kommen und es kann zu krankhaften Essgelüsten (das Pica-Syndrom) durch Eisenmangel kommen. Beim Pica- Syndrom hat der Betroffene einen starken Drang nach bestimmten Lebensmitteln oder sogar nach Nicht-Lebensmitteln wie z. B. Erde. Die unzureichende Sauerstoffzufuhr bewirkt das die Haarzellen absterben und es kommt zum Haarausfall, desweiteren kann die Unterversorgung beim Mann zur Impotenz führen oder bei der Frau zu einer gestörten Libido.

Achtet man auf seine Ernährung, kann man Eisenmangel Symptome vermeiden. Viel Eisen enthaltene Nahrungsmittel wie rotes Fleisch, grüne und rote Gemüsesorten, Pfifferlinge, weiße Bohnen oder Petersilie. Fruchtsäfte mit Vitamin C steigern zusätzlich die Aufnahme von Eisen. Kaffee, Tee oder Milch vermindern die Aufnahme von Eisen.


Eisenmangel selbst sollte man immer durch eine Blutuntersuchung feststellen lassen. Eine täglich zu hohe Aufnahme von Eisen erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt und fördert die Gefäßverkalkung. Der eigentlich tägliche Bedarf liegt bei ca. 10 – 15 mg je nach Alter und Geschlecht. Das heißt, dass Eisenpräparate nur bei nachgewiesenem Eismangel eingenommen werden dürfen.


Tabletten und Eisenmangel

Der Körper braucht Eisen, er sorgt für rote Bäckchen. Ein Mangel an Eisen macht uns blass und schlapp. Aber zu viel Eisen schadet unserem Körper.

Wir hätten ohne Eisen keine roten Blutkörperchen und könnten mit dem Sauerstoff der Luft nichts anfangen. Der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) transportiert mit dem Eisenatom in der Mitte den Sauerstoff durch die Adern in alle Körperzellen des Körpers. Der Sauerstoff wird hier gebraucht, um Energie zu gewinnen. Wenn zu wenig Eisen vorhanden ist, fühlt man sich schlapp und krank.

In Deutschland sind die Menschen meist gut mit Eisen versorgt, weil sie viel Fleisch essen. Der Körper verwendet Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln, wie Leber, Rindfleisch, Fisch oder Geflügel. Bei Pflanzen ist es etwas anderes. Da sich hier das Metall an Säuren und anderen Substanzen klammert, entzieht es sich der Verdauung beim Menschen. Weitere Eisenquellen sind Hülsenfrüchte, Rote Bete oder grünes Gemüse. Kombinationen aus Haferflocken und Orangensaft oder Linsen mit Paprika erhöhen die Zufuhr an Eisen. Natürlich darf hier das Obst nicht vergessen werden.

Eigenmächtiges Schlucken von Eisentabletten oder Tropfen ist als sehr kritisch zu sehen. Kinder können sich z. B. bei einer Überdosierung vergiften. Es kommt zu Durchfall, Erbrechen und im schlimmsten Fall kann es zu Nieren- oder Leberschäden führen. Zellkulturstudien an Tieren haben außerdem gezeigt, dass zu viel Eisen das Risiko für Herzleiden, Diabetes Typ2 und Krebs erhöht. Diese Studien sind zwar noch nicht eindeutig, weil diese Krankheiten auch andere Ursprünge haben können. Zurzeit kann niemand genau sagen, ab welchem Eisenwert es gefährlich werden kann. Man sollte also nur bei diagnostiziertem Eisenmangel Pillen oder Tropfen zu sich nehmen.

Von Eisentabletten oder Tropfen scheinen aber Schwangere und ihre Babys zu profitieren. Das ergab eine Analyse von 92 Studien an rund 1,8 Millionen Frauen. Man kam zu dem Schluss, dass hier einer Blutarmut in der Schwangerschaft vorgebeugt wurde und sich sogar das Risiko senkte, ein untergewichtiges Baby zu bekommen. Aber trotzdem immer vorher seinen Gynäkologen fragen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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