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Fischvergiftung

Es handelt sich bei einer Fischvergiftung um eine Lebensmittelvergiftung. Verursacht wird diese Vergiftung durch Bakterien, Viren oder Toxine. Äußern tut sich die Fischvergiftung durch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Abgeschlagenheit. Nur selten treten Schwindel, Schwitzen, Muskelkrämpfe oder Missempfindungen im Mundbereich, wie z. B. Taubheit oder Brennen auf.

Meeresfrüchte oder Fisch sollten nach Ernährungswissenschaftlern zweimal die Woche auf dem Tisch stehen. Fisch enthält Omega-3-Fettsäuren, die nachweislich gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Infarkt und Arterienverkalkung vorbeugen.
Der Verzehr von Fisch oder Meeresfrüchten birgt allerdings die Gefahr, dass, wenn er zu lange gelagert wird, es zu einer Fischvergiftung kommen kann.

Hauptursache für verdorbenen Fisch sind Bakterien, es können in seltenen Fällen aber auch Viren oder Toxine sein.

Die Fischvergiftung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ist sie z. B. von Toxinen verursacht kann sie schnell zum Tode führen.

Darauf sollte man besonders vorsichtig reagieren, wenn der Fisch zu einer exotischen Fischart gehörte. Jeder weiß eigentlich, dass bei der Zubereitung des japanischen Kugelfisches äußerste Vorsicht geboten ist, da er ein starkes Toxin in seinen Organen trägt. Gegessen wird von diesem Fisch am Ende nur das Muskelfleisch. Sind aber durch Lagerung oder Zubereitung Toxine in das Muskelfleisch geraten, muss man mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Vergiftung rechnen.

Eine der gefürchtetsten Fischvergiftung ist die sogenannte Ciguatera-Vergiftung. Sie kommt vor allem von Fischen aus dem Pazifischen Ozean. Sind die Fische mit diesem speziellen Giftstoff infiziert, kann er auch durch starke Hitze nicht unschädlich gemacht werden.

Als weitere mögliche Ursache einer Fischvergiftung kommt eine falsche Lagerung in Betracht. Gebildet werden dann Botulinumtoxine, die eine Fischvergiftung zur Folge haben.
Meeresfrüchte oder Fisch
Bild: pixabay website5
Inhalt

Mögliche Symptome einer Fischvergiftung

Diagnose

Sollte kurz vor den oben genannten Symptomen Fisch verzehrt worden sein, ist eine Fischvergiftung recht eindeutig. Der Arzt stellt meist eine bakterielle Vergiftung fest, genauso wie bei einer klassischen Lebensmittelvergiftung. Sollte die Ursache jedoch nicht eindeutig sein und es kommt zusätzlich zu hohem Fieber und allgemeiner Schwäche wird eine Blutuntersuchung Aufschluss über die möglichen Ursachen wie Botulinumtoxine geben. Diese Erreger sind auch im Stuhl nachweisbar.
Therapie

Bei einer einfachen Fischvergiftung durch Bakterien oder Viren ist keine besondere Behandlung notwendig. Schon nach wenigen Tagen verschwindet die Fischvergiftung von selbst.

Anders verhält es sich bei einer Fischvergiftung durch unterschiedliche Toxine. Der Krankheitsverlauf ist oft wesentlich schwerer. Häufig kommt es zu anhaltende Durchfälle, wodurch der Wasser- und Mineralstoffhaushalt durcheinandergerät und dringend ärztlicher Hilfe benötigt. In besonders schweren Fällen werden dem Betroffenen Infusionen verabreicht, um den Elektrolythaushalt wieder zu stabilisieren sowie fiebersenkende Medikamente verabreicht.

Mit einem Gegengift reagiert der Arzt bei einer Vergiftung durch Botulinumtoxine. Es ist allerdings Eile geboten, da diese Fischvergiftung tödlich enden kann. Die Behandlung wird im Krankenhaus durchgeführt, meist auf der Intensivstation.

Eine Vergiftung durch den Kugelfisch kann ebenfalls nur im Krankenhaus eingeleitet werden. Wird eine Ciguateravergiftung festgestellt, muss der Magen ausgepumpt werden. Anschließend wird dem Patienten eine Lösung aus Alkohol und Zucker verabreicht um den Blasendruck zu erhöhen. Dadurch wird das restliche Gift schneller aus dem Körper gespült. Diese Vergiftung hat aber vielerlei Komplikationen, weil sie das zentrale Nervensystem angreift.

Sind Fischkonserven aufgebläht oder Gläser nicht richtig verschlossen, kann es beim Verzehr zu einer Botulinumtoxinvergiftung kommen.

Allerdings werden in Deutschland nur ca. 14 Fälle jährlich registriert, bei denen das starke Nervengift diagnostiziert. Die Fälle sind zwar selten, aber häufig tödlich.
Vorbeugung

Man muss schon beim Kauf darauf achten das der Fisch noch frisch ist.

Beispiele für frischen Fisch

  • Er sollte frisch und geruchslos sein.
  • Seine Augen sollten klar sein, ist der Fisch ein zwei Tage alt sind die Augen trüb.

Konserven und Gefroren

  • Haltbarkeitsdatum beachten
  • Gefrorener Fisch
  • Hygienische Zubereitung, wie z. B. Tauwasser nicht verwenden
  • Saubere Arbeitsplatte
  • Fisch vor der Zubereitung mit Wasser abspülen und in Küchentücher trocknen

Grundsätzlich gilt, dass Fisch lange genug gekocht, gegrillt, gebraten oder gedünstet wird, um die meisten Erreger abzutöten.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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